2. Dezember

Macht die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!

Dies ist Psalm 24,7. Wer kennt nicht das Weihnachtslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit…“

Was macht diesen König denn so „ehrenvoll“, dass wir Menschen die Türen und Tore ganz besonders weit öffnen sollen? Denn der Psalm wird David zugeschrieben, der allgemein anerkannt einer der größten Könige Israels war. David gibt auch selbst die Antwort: Es ist der Herr Zebaoth (übersetzt: der Herr der Heerscharen). Zur Zeit des Alten Testaments war dies ein Ehrenname Gottes, der seine Alleinstellung ehrfürchtig betont.

Auch David war schon klar: Selbst der mächtigste und angesehenste weltliche Herrscher kann mit Gott, dem Schöpfer nicht mithalten. Ich wünsche mir, dass einige der heutigen „Mächtigen“ hierüber ernsthaft nachdenken würden.

Und: Es macht einen Unterschied, ob ich mich selbst überschätze oder ob ich anerkenne, dass in meinem irdischen Leben, egal wie wichtig ich bin, Grenzen gesetzt sind. Es entlastet ungemein, wenn ich weiß, ich muss mich nicht anstrengen, um Erste, Beste, Einzige zu sein. Ich darf mich vielmehr darauf verlassen, dass ich unter solchem Leistungsdruck nicht stehen muss.

 

Autor: Annuschka

Ostwestfälisch beharrlich, meistens gut gelaunt, Ehefrau von Edgar, Mutter von drei tollen Töchtern. Mit vielen Interessen gesegnet oder geschlagen, je nach Sichtweise ;-)

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