30 Days Book Challenge – Tag 30

*Werbung wegen Namensnennung, unbezahlt*

Die allerletzte Aufgabe steht heute an, es geht um „Ein Bildband, der zum Schmökern einlädt“.

Zunächst mal werden damit Erinnerungen an meine Ausbildung geweckt. Denn zu der Zeit kaufte ich mir jeden Monat einen Bildband. Da es das Ende der 1980er Jahre war, wurden die Fotos noch analog geknipst, allerdings schon mit ziemlich hoher Auflösung. Im Handel waren gerade bei den Verlagen mit modernem Antiquariat (kennt noch jemand den Pawlak Verlag oder Time Life?) auch noch recht viele Bände aus den 1970ern vorrätig. Die Qualität ließ dann leider oft zu wünschen übrig, die Bilder waren sehr grobkörnig (damals hieß es noch nicht „pixelig“). Je nach Thema war mir das aber manchmal auch egal. Die Ansprüche waren noch nicht so hoch…

Tolle Bildbände hatte schon immer Bruckmann oder National Geographic, die waren neben den fernwehweckenden Fotos auch immer informativ. Bis heute hat sich nichts daran geändert, dass ich die Kombi aus tollen Fotos und Hintergrundwissen sehr mag.

Die beiden Bildbände, die ich für heute ausgesucht habe, machen da keine Ausnahme.

Erstens

Gelungen: Einerseits stimmungsvolle Fotos von Orten an den deutschen Pilgerwegen, andererseits aber auch handfeste Infos zu den Strecken. Zum Mitnehmen ist das Buch aber nix. Auf der aufgeschlagenen Doppelseite (sorry für die Bildqualität, ich war ungeduldig) ist übrigens das Bückeburger Schloss ganz in meiner Nähe abgebildet.

Zweitens

Die Reihe „Culinaria“ aus dem Taschen Verlag ist bei mir in der Küche mit vier Bänden vertreten, leider habe ich es nicht geschafft, ein paar mehr davon zu sammeln. Ich mag daran sehr gern die kulturellen Hintergrundinfos, zum Beispiel in dem USA-Band, wie die jeweiligen Gebiete besiedelt wurden und wie sich das auf die regionale Küchen auswirkte. So findet man in den USA lokale Spezialitäten aus den Kochtöpfen der Natives ebenso wie schwedische, italienische, deutsche, jüdische, afrikanische, karibische… Einflüsse.

Ansonsten tummeln sich geographische oder Reisebildbände bei mir ebenso wie archäologische oder kulturhistorische, Tiere neben Pflanzen.

Ein letztes Mal danke an Ulrike , pünktlich bevor ich nächste Woche wieder beginne, stundenweise in einer Buchhandlung zu arbeiten, habe ich mir mal wieder einen Monat lang ins Bewusstsein gerufen, warum Buchhändlerin nach wie vor mein Traumberuf ist.

Autor: Annuschka

Ostwestfälisch beharrlich, meistens gut gelaunt, Buchhändlerin, Ehefrau, Mutter von drei tollen Töchtern, Hundemama, Jugendarbeiterin (in zeitlicher Reihenfolge des Auftretens). Mit vielen Interessen gesegnet oder geschlagen, je nach Sichtweise ;-)

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