Bless the Lord

Meine „Große“ hat diese neue Challenge ins Leben gerufen, den Beitrag findest du hier (nicht verwirren lassen, weil es zunächst um Yoga geht, einfach weiterlesen…). 30 Tage mit unterschiedlichen Gebetsmethoden. Ich finde, die Idee ist super, denn ehrlich gesagt, das regelmäßige sich-Zeit-nehmen für das Gespräch mit Gott fällt doch leider immer wieder hintenüber. Abends im Bett (immer noch die klassische Gebetszeit, wie viele Kinder von den Eltern lernen: Das Gute-Nacht-Gebet) schlafe ich immer mal wieder ein, ehe ich alles „losgeworden“ bin. Morgens lockt eher der Kaffee und die Tageszeitung. Und im Lauf des Tages kommt zwar ab und zu ein situatives Stoßgebet zustande oder ein Gedanke zwischendurch, aber das intensive „mit Gott auf dem Sofa beim Tee oder Kaffee intensiv ein Gespräch führen“ verbleibt an vielen Tagen. Schade eigentlich, denn es ist eindeutig ein Stück „Quality Time“.

Los ging es mit dem Gebetstagebuch:

Ich hatte es vor knapp vier Jahren schon einmal begonnen, das Gebetstagebuch.
Und jetzt wird es für mindestens 30 Tage wiederbelebt.
Tag 2 sollte ein Seifenblasengebet sein. Geht auch ohne Seifenblasenflüssigkeit…

Tag 3 ist heute. Und dazu gehört das Beitragsbild.

Den Song findest du auch hier:

Für mich ist und bleibt es ein Lied, das ausdrückt, was ich mir (nicht nur) für mich selbst erbitte: Immer wieder, jeden Tag nach Möglichkeit, erkennen, dass dieser Tag von Gott geschenkt ist. Mit allen Chancen, aber auch mit allen Risiken. Ich möchte wahrnehmen, dass Gott die Liebe repräsentiert, dass es sich lohnt, ihm zur Ehre und mir zur Stärkung und auch zum Spaß zu singen. Ob es sich um Loblieder, um Klagelieder, Freudenlieder, was auch immer gerade „dran“ ist, handelt.

Mein größter Wunsch ist aber, dass ich angesichts des Lebensendes weiter in der Lage bin, zu singen, zu loben, zu hoffen. Und das betrifft nicht nur mein eigenes Ende, sondern auch die existenziellen Nöte, die ich unweigerlich erleben werde, wenn geliebte Menschen an diesem Scheidepunkt ankommen.

Vater, gib mir Mut, Kraft und Stärke, auch im Angesicht des Abschiednehmens bei dir zu bleiben und nicht zu verzweifeln. Loben ist einfach, solange es mir gut geht. Die Herausforderung besteht darin, im Angesicht des Leides den Segen zu erkennen. (Edgars Onkel wird mir und nicht nur mir darin stets ein Vorbild bleiben, er hat das Ende seines Lebens mit so viel Würde und Vorfreude regelrecht begrüßt.)

Soweit. Ob Choral, Kantate, Lobpreis oder Gospel. Hast auch du ein geistliches Lieblingslied oder einen Ohrwurm?

Übrigens keine Bange, ich werde jetzt nicht einen Monat lang mein Gebetsleben vor allen hier ausbreiten, das meiste ist doch zu persönlich. Vielleicht gibt es mal den einen oder anderen Denkimpuls, eher so ganz allgemein gehalten.

Der Hintergrund des Songtextes ist ein Sonnenuntergang über dem Useriner See im Sommer 2009.

Autor: Annuschka

Ostwestfälisch beharrlich, meistens gut gelaunt, Buchhändlerin, Ehefrau, Mutter von drei tollen Töchtern, Hundemama, Jugendarbeiterin (in zeitlicher Reihenfolge des Auftretens). Mit vielen Interessen gesegnet oder geschlagen, je nach Sichtweise ;-)

4 Kommentare zu „Bless the Lord“

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