Etappenziel erreicht

Manchmal kommt man zu einer Impfung wie die Jungfrau zum Kind. Am Freitag war ich wegen der Folgen eines Zeckenbisses mit unserer Tochter in der Hausarztpraxis. Und wunderte mich, dass da so viele Leute mit Impf-Aufklärungsbögen herumstehen.

Ganz nebenbei wollte ich dann eigentlich nur wissen, wie lange es schätzungsweise noch dauern würde, bis Edgar und ich (wir standen auf der Impf-Interessenten-Liste) angerufen werden. Antwort: bei Biontech dauert es noch, aber mit Astra könnte ich sofort geimpft werden. Ob ich denn meinen Impfpass dabei hätte?

Es folgte ein kurzes Gespräch mit der Ärztin: 53 Jahre, Asthma, Rheumatologische Erkrankung, Bluthochdruck. Als junge Frau Venenentzündungen in den Beinen bei den Schwangerschaften, aber sonst keine bekannten Probleme. Zwei Unterschriften, und schon hatte ich die erste Dosis intus. Plus den Termin für die zweite.

Am Freitag merkte ich überhaupt nichts, aber gestern früh brauchte ich kein Thermometer, um festzustellen, dass ich Fieber habe. Frösteln und mittleres Schwindelgefühl (aber nicht so heftig wie beim gutartigen Lagerungsschwindel, den ich vor einigen Jahren hatte) sowie Durchfall waren die Impfreaktionen, die mir zeigten, dass mein Körper sich auseinandersetzt. Also verbrachte ich etwas grummelnd den Tag auf dem Sofa statt hinter dem Rasenmäher, abwechselnd lesend und im Halbschlaf.

Was soll ich sagen, heute um sechs Uhr fühlte ich mich ziemlich ausgeruht und schmiss kurzentschlossen eine Ladung Sofadecken und Dekokissenbezüge in die Waschmaschine, um den letzten Rest von Wintermuff rauszuwaschen, denn bei dem angekündigten Wetter heute wird alles ruckzuck trocknen.

Autor: Annuschka

Ostwestfälisch beharrlich, meistens gut gelaunt, Buchhändlerin, Ehefrau, Mutter von drei tollen Töchtern, Hundemama, Jugendarbeiterin (in zeitlicher Reihenfolge des Auftretens). Mit vielen Interessen gesegnet oder geschlagen, je nach Sichtweise ;-)

11 Kommentare zu „Etappenziel erreicht“

    1. Danke, wobei wir vermutlich heute einen Tag Hochsommer bekommen. Der Tag wird sehr entspannt, Tochter und ich werkeln jede so vor sich hin, Mann ist nochmal Segeln mit einem Freund (bevor ab nächstes Wochenende wieder verchartert wird).

      Gefällt 1 Person

  1. Super und richtig entschieden! Ich hatte auch nur einen Tag leichte Nebenwirkungen, wie eine beginnende Erkältung, habe ebenfalls einen Betttag eingelegt und dann war es gut.

    Willkommen im Club der Astras 😉 …
    Lieben Gruß, Anna-Lena

    Gefällt 1 Person

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