Dorfhase

Obwohl wir mitten im Dorf wohnen, bekommen wir seit letztem Jahr immer wieder Besuch von diesem kapitalen Feldhasen.

Vermutlich findet er bei uns viele leckere Wildkräuter in appetitlicher und essbarer Höhe. Und fühlt sich trotz der Hunde wohl auf unserem Hof. Weil ich sowieso viel Zeit zum Beobachten habe, sehe ich ihm eine ganze Weile zu, wie er gelassen, würdevoll und aufrecht auf dem Weg und dann im Gras sitzt.

Nur als er sich irgendwann wieder auf den Weg nach was-weiß-ich-wohin aufmacht, stockt mir bange der Atem: LKWS, Schulbusse, Landmaschinen sind reichlich unterwegs, dazu der Autoverkehr… wobei: bisher hat er es ja immer geschafft.

Ach ja, ich entschuldige mich für das pixelige Foto, mit dem Handy rangezoomt, mehr ist einhändig nicht drin. Alles ist soweit gut gelaufen, und jetzt bei dem Wetter gibt es täglich Unterarm im eigenen Saft 😅

Autor: Annuschka

Ostwestfälisch beharrlich, meistens gut gelaunt, Buchhändlerin, Ehefrau, Mutter von drei tollen Töchtern, Hundemama, Jugendarbeiterin (in zeitlicher Reihenfolge des Auftretens). Mit vielen Interessen gesegnet oder geschlagen, je nach Sichtweise ;-)

7 Kommentare zu „Dorfhase“

  1. Gute Besserung für den Arm. Als meine Geschwister noch Kinder waren, lief einmal täglich um die Mittagszeit ein Feldhase durchs Dorf. Meine Geschwister behaupteten, der Hase sei beim Fremdenverkehrsamt angestellt. Eine plausible Erklärung, warum er jeden Tag um die selbe Zeit durchs Dorf lief, hat es nie gegeben.

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