Wege aus der Krise?

Nein, dieses Mal geht es nicht um Corona. Während die Welt je nach geographischer Lage mal mehr, mal weniger immer noch mit der Pandemie beschäftigt ist und mancherorts die Inzidenzen wieder in die Höhe steigen, lauert die (eigentlich schon seit vielen Jahren bekannte) Krise, die unser Leben auf Jahrzehnte noch viel stärker beeinflussen wird:

Der Klimawandel.

Und in Deutschland sind in knapp drei Monaten Bundestagswahlen. Was mich zurzeit vollkommen annervt, ist die Tatsache, dass wir augenblicklich mehr Informationen darüber bekommen, wo Frau Baerbock sich zugegebenermaßen ungeschickt angestellt hat, als über konkrete Klimapolitik der Mitbewerber.

Ob man nun die Grünen für wählbar hält oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden, aber in unser aller Interesse ist es doch, zu erfahren, wie unser Land und unser Anteil an der Welt in dreißig Jahren aussehen soll. Wie es um die Lebensqualität bestellt sein soll, in einer Zeit, in der viele von uns alt sein werden, und dann zu unserem gesundheitlichen Schutz uns in besonders klimatisierten Räumen aufhalten müssen, nicht nach draußen gehen sollen, um den Kreislauf stabil zu halten. Dieselbe Situation wie in den Seniorenheimen letztes Jahr, nur mit anderen Vorzeichen.

Wenn ich mir das Wahlprogramm von CDU/CSU anschaue, fällt mir der Ausspruch ein:

Wer etwas erreichen will, findet Wege. Wer nichts erreichen will, findet Gründe.

Die Konservativen finden sehr viele Gründe…

Autor: Annuschka

Ostwestfälisch beharrlich, meistens gut gelaunt, Buchhändlerin, Ehefrau, Mutter von drei tollen Töchtern, Hundemama, Jugendarbeiterin (in zeitlicher Reihenfolge des Auftretens). Mit vielen Interessen gesegnet oder geschlagen, je nach Sichtweise ;-)

7 Kommentare zu „Wege aus der Krise?“

  1. Nicht, dass ich sie wählen würde. Was mich empört, ist diese Stück-für-Stück Demontage eines Menschen, der rechtskonservativen Kreisen nicht in den Kram passt. Demontage mit alltäglichen Versäumnissen und vergleichsweisen Nichtigkeiten. Wer von diesen Demagogen ohne Schuld ist, solle den ersten Stein werfen.

    Pharisäer!

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      1. Warten wir es ab. Wenn ich heute zum Beispiel nachlese, was ich im letzten Jahr geschrieben habe und auch so viele andere hier, dann durchlebe ich von fassungslosem Kopfschütteln bis zum amüsierten Schmunzeln die ganze Bandbreite. Mal sehen, wie das dann nach der Wahl aussieht…

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      2. Ja, auch ich bin sehr gespannt. Meiner Einschätzung nach wird die Union haushoch gewinnen, derweil die Alten immer noch in der Überzahl sind. Bleibt die Frage, mit wem die dann zusammen regieren wollen. Es gibt starke Kräfte im rechten wirtschaftlichen Spektrum, die von einer Allianz mit FDP und der so genannten Alternative träumen, die sich in wirtschaftlichen Belangen sehr ähnlich sehen. Nicht mit meiner Stimme, so ein Verbund ist der Tod des Staates, wie wir ihn kennen.

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      3. Klar hat jeder Vor- und Nachteile sowie Stärken und Schwächen. Wäre schlimm, wenn es nicht so wäre, denn wir sind Menschen.
        Aber die Debattenkulutur ist ziemlich im tiefsten Keller angekommen.

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