Steinhuder Meer

Die Tochter macht einen Wochenend-Segelkurs, um den Segel-Grundschein zu erwerben. Sie darf dann auf dem Steinhuder Meer eine Jolle chartern (wenn sie es sich leisten kann). Los ging es am Freitag Nachmittag um 16 Uhr, aber wegen der Arbeit kamen wir erst mit ungefähr 10 Minuten Verspätung los. Wie sich unterwegs in Bad Rehburg herausstellte, hat uns das möglicherweise davor bewahrt, in einen sehr schweren Autounfall verwickelt zu werden. Als Ausgleich dafür mussten wir den Umweg über Mardorf und Neustadt a. Rübenberge nehmen, also einmal ganz um den See herumfahren. Nicht weiter schlimm, dauerte halt länger.

Die Zeit in Steinhude verbrachten der Mann und ich dann auf der Badeinsel, saßen dort direkt am Ufer im Bistro-Außenbereich und genossen einfach den späten Nachmittag.

Später an der Segelschule hatte ich noch die Gelegenheit, einige tierische Schönheiten mit der Kamera einzufangen. Mit der „Neuen“ übe ich immer noch. Der Mensch ist doch ein ganz schönes Gewohnheitstier…

Bitte mal ganz links in der Bildmitte schauen. Dort sitzt ganz unauffällig der Grund, weshalb die Enten nicht ans Ufer gingen, auf der Lauer…

Am Samstag war das Wetter sehr launisch, es gab heftigen Wind, in Böen stürmisch, da fühlten sich auf dem Wasser nur Surfer und Kite-Surfer wohl. Und die Gänse natürlich. Für den Segelkurs war Theorie angesagt. Dafür haben wir Eltern in Steinhude die Leinenfabrik entdeckt. Ich sag nur: Portemonnaie festhalten! Wunderschöne Gebrauchswäsche aus Leinen, Halbleinen und Baumwolle, Tischwäsche, Geschirr- und Handtücher, Kissenhüllen und sogar Stofftaschentücher! Das alles wird dort vor Ort gewebt, teilweise mit wunderbaren uralten Maschinen. Dazu ein Café, das in die Fabrik integriert ist und ein kleines Museum. Einfach schön. Ich habe jetzt einige neue Geschirrtücher und kann im Gegenzug ein paar kaputte mit alten Handtüchern zusammen zu neuen Spültüchern verarbeiten. Win-Win-Situation!

Heute ist wieder Segelwetter, frühes Anfangen war angesagt. Warten, bis (fast) alle am Hafen sind und schnell noch ein paar Bienchen beim Frühstück am Wasser beobachtet…

Und eine Regatta war auch schon unterwegs, beobachtet von den Gänsen:

Zwischendurch habe ich jetzt zuhause das erste Mal nach der OP wieder selber die Betten bezogen und ich feier‘ es. Noch die Küche aufgeräumt, nun hat der Arm und die Schulter die verdiente Pause. In einer Stunde juckeln wir wieder los, abholen und den Tag gemeinsam beschließen.

Kaum zu glauben, sieben Monate sind schon wieder vorbei.

Autor: Annuschka

Ostwestfälisch beharrlich, meistens gut gelaunt, Buchhändlerin, Ehefrau, Mutter von drei tollen Töchtern, Hundemama, Jugendarbeiterin (in zeitlicher Reihenfolge des Auftretens). Mit vielen Interessen gesegnet oder geschlagen, je nach Sichtweise ;-)

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