Nachtrag zu gestern

Beim Zähneputzen ist mir heute früh schlagartig bewusst geworden:

Wir sind die Generation, die später im Seniorenheim mit Bruce Springsteen, Bon Jovi, Bryan Adams, den Toten Hosen und den Ärzten vollgedudelt wird. Für die Frauenquote kommen Madonna, Cyndi Lauper, Tina Turner, Kim Wilde und Bonnie Tyler dazu. A-HA und Roxette bilden die Skandinavien-Fraktion. Michael Jackson lehrt uns kicksend und moonwalkend das Gruseln.

Zu Karneval werden wir mit der Neuen Deutschen Welle bespaßt und Weihnachtsstimmung kommt in der Dauerschleife von „Last Christmas“ und „Do they know it’s Christmas time“ (nicht) auf.

Und irgendwann werden wir zum x-ten Mal „Highlander“ gucken und uns mit Queen fragen „Who wants to live forever“?

Die Heime werden brechend voll sein mit uns, denn wir sind die „Boomer“-Generation. Na dann auf zur Polonäse Blankenese…

Übrigens vielen Dank an euch, ihr seid klasse. An diesen 80er Jahren hängen bei so vielen von euch schöne Erinnerungen. Selbst per Whatsapp erreichten mich Kommentare. Demnächst überlege ich dann mal, über welche Filme und Bücher wir uns dereinst in der Seniorensprechstunde austauschen werden😁

Autor: Annuschka

Ostwestfälisch beharrlich, meistens gut gelaunt, Buchhändlerin, Ehefrau, Mutter von drei tollen Töchtern, Hundemama, Jugendarbeiterin (in zeitlicher Reihenfolge des Auftretens). Mit vielen Interessen gesegnet oder geschlagen, je nach Sichtweise ;-)

12 Kommentare zu „Nachtrag zu gestern“

  1. Hach ja … jede Menge gibts da wahrscheinlich zum Austauschen …
    Ich erinner mich noch gut an Vorabende, an denen mein Bruder und meine Mutter aus dem Wohnzimmer verbannt wurden und ich mit meinem Papa „Raumschiff Enterprise“ schaute.
    Die Jahrtausendwende schien noch weit und ich war voller Vorfreude, dass ich später mal ins Welltall fliegen könne …
    🖖

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    1. „Der Weltraum. Unendliche Weiten…“, ach ja, das waren noch Zeiten😅. Irgendwie war vieles übersichtlicher. Wir wussten so vieles einfach nicht und das machte es vermutlich einfacher.
      Aber bei allem Wehmut: noch einmal möchte ich diese Zeit nicht durchmachen müssen. Alles hat halt seine (eigene) Zeit…

      Gefällt 1 Person

  2. Die 80er. 1982 zog ich in meine erste eigene Bude, nachdem mir mein Vater von meinem ersten Gesellenlohn, 1100 DM, 500 an Kostgeld abknöpfen wollte. Bis 1984 war Party, von 84-88 war ich dann mal weg, Abendschule, Job und wenn frei, dann breit. Also Party light, wenn man so will. Fortsetzung folgte von 8-90, dann wieder so richtig. Ab 90 war Schuss mit lustig, familiäre Gehversuche, die im großen stolpern und stürzen endeten.

    🙂

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  3. Ich habe jetzt gerade einen Enterprise Ohrwurm, die Melodie war sofort da, als ich das las. Einen heftigen Schreck hat mir aber die Weihnachtszeit beschert – Dauerbeschallung mit Last Christmas, das halte ich nicht aus (aber vielleicht höre ich dann ja noch schlechter als heute schon).

    Gefällt 1 Person

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