Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis…

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… ist in der Praxis immer größer. Oder auch: es gibt Diskrepanzen zwischen unserer Wahrnehmung und unserem Handeln. Sven Plöger nennt es in seinem Buch „Zieht euch warm an, es wird heiß“ auf Seite 60 dementsprechend „dissoziative Identitätsstörung“, also gespaltene Persönlichkeit.

Er bezieht das an der Stelle konkret auf Ergebnisse einer internationalen und repräsentativen Umfrage aus dem Jahr 2018, nach deren Auswertung weltweit 67% und deutschlandweit 71% der Menschen den Klimawandel als größte Bedrohung (für ihren Wohlstand) empfinden. In Deutschland hat es aber zumindest nicht dazu geführt, dass die Menschen daraufhin freiwillig ihr Verhalten geändert hätten, im Gegenteil: 2019 war in Deutschland das Jahr der meisten Flugreisen, der meisten PKW-Zulassungen (mit dem höchsten SUV-Anteil), der meisten Kreuzfahrten, des meisten Plastikmülls.

Ich stelle auch seit langem, natürlich auch bei mir selbst mitunter, fest: Zwischen dem, was wir als Bedrohung wahrnehmen und den Konsequenzen, die wir daraus ziehen, liegen Welten. Aber nicht nur in diesem Bereich merken wir das.

Wenn sich herausstellt, dass „Wohnen am Flussufer“ erhöhte Gefahren durch Hochwasser mit sich bringt, werden nicht die Bauvorschriften geändert, sondern höhere Deiche gebaut. Gut, hier setzt langsam eine Veränderung ein, aber jahrzehntelang war es so. Im Frühjahr betonten im Zuge der Vorkommnisse in der fleischverarbeitenden Industrie (das Wort bleibt mir fast in der Tastatur stecken) immer mehr Verbraucher, dass sie Biofleisch und überhaupt Biolebensmittel haben wollen. Aber ich frage mich, wie auf einmal gerade die Discounter so schnell ihr Biosortiment aufstocken konnten und vor allem, zu welchen Kampfpreisen! Wo soll das denn auf einmal in den Massen herkommen, wenn es ein jahrelanger Prozess für Landwirte ist, ihre Arbeitsweise für Biozertifikate umzustellen? Die schießen doch nicht wie Pilze aus dem Boden! Und warum darf ein gutes Lebensmittel dann nicht auch den Preis haben, den es verdient (wenn es tatsächlich zu guten Bedingungen hergestellt wurde)?

Warum wollen wir Verbraucher minderwertiges Fleisch haben, wie zum Beispiel in dieser Doku gezeigt wird:
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-wegwerfkaelber-100.html

Nach Recherchen Sven Plögers sagen „68% der Deutschen, dass sie sofort bereit wären, mehr Geld für Biofleisch auszugeben, wenn entsprechend auf das Tierwohl geachtet würde. Im Supermarkt kaufen 73% der Kunden dann das günstigste Fleisch.“ Sein Fazit: „Man muss wohl nicht lange darüber diskutieren, dass der Fleischkonsum ein anderer wäre, wenn jeder sein Wild selbst jagen, häuten, zerlegen und einlagern müsste.“

Fortsetzung folgt…

Quälend langsam

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Das Thema lässt mich dieses Jahr nicht los. Es begegnet mir überall: In der Literatur, in den Podcasts, denen ich folge, in der Tagespresse und ja, vor allem auch jeden Tag in meiner Lebenswirklichkeit.

Klimawandel, Verlust der Biodiversität, damit verbunden auch Verlust an Lebensqualität und das schlechte Gewissen gegenüber meinen Nachfolgegenerationen.

Entsprechend vielfältig sind die Gedanken, die mir dazu immer mal wieder durch den Kopf schießen, manche davon destruktiv und vollkommen ungebeten, wie zum Beispiel die Frage, ob es denn überhaupt eine Art Grundrecht darauf gibt, dass wir Menschen dauerhaft unseren Planeten „besitzen“ (denn um das „Bewahren“ aus der Schöpfungsgeschichte der Bibel scheint es im großen Stil schon lange nicht mehr zu gehen).

In schlauen Podcasts wie Daily Quarks, Was jetzt?, Das Politikteil oder mal angenommen stehen die Themen immer wieder auf dem Programm, es vergeht kaum eine Woche ohne mehrere Meldungen von Umweltkatastrophen in Presse und TV, allein die Neuerscheinungen dieses Jahres zum Themenkomplex könnte gleich ein Dutzend Bestsellerlisten füllen. Ich habe bisher erst drei davon gelesen, alle aus unterschiedlichen Expertisen geschrieben (Wirtschaftswissenschaft, Wissenschaftsjournalismus, Meteorologie), aber obwohl sie unabhängig voneinander geschrieben wurden, ziehen sie alle an verschiedenen Stellen dieselbe Schlussfolgerung: Wir dürfen nicht so weitermachen wie bisher. Technologie kann und wird nicht die Lösung sein, und sei sie noch so „grün“.

Lesen lohnt sich bei allen dreien. Kleiner Spoiler: es gibt immer mal wieder Gelegenheiten, befreiend zu lachen, damit man nicht total frustriert ist!

Demnächst wird noch von Jonathan Franzen der Titel „Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen?“ dazukommen, ein Literat, der den Finger in die Wunden legt.

Immer mehr gelange ich zu dem Schluss, dass die Menschheit jahrzehntelang gepennt hat. Die Menschheit (vor allem in der reichen westlichen Welt), nicht die Staatenlenker oder Konzernbosse allein. Denn diese beiden Berufsgruppen neigen dazu, sich der Mehrheit anzupassen, wenn sie Erfolg haben, gewählt werden bzw. ihre Produkte verkaufen wollen. Wir alle haben gepennt, weil wir nicht über unseren eigenen Tellerrand sehen (können oder wollen) und weil wir irgendwie immer wieder der Meinung sind, wir können es schludern lassen und dann irgendwann den Lenker rigoros herumreißen. Und das funktioniert nicht!

Zum einen, weil der riesige Tanker, den wir zu steuern versuchen, nur sehr träge reagiert, zum anderen, weil nachhaltige Veränderung Zeit braucht. Beispielsweise hat man herausgefunden, dass eine kleine persönliche Verhaltensänderung mindestens drei Wochen enorme Selbstdisziplin erfordert. Je länger man eine bestimmte Gewohnheit innehatte, desto länger dauert die Veränderung. Wenn ich also dreißig Jahre lang Toastbrot mit Nussnougatcreme zum Frühstück gegessen habe und nun beschließe, dass ich künftig Müsli und Früchte frühstücken möchte, dann muss ich mir über einen längeren Zeitraum jeden Morgen neu die Aufgabe stellen, mich gesund zu ernähren, bis die alte Gewohnheit (und damit verbunden das bisherige Geschmackserlebnis sowie die „Tradition“) durch das neue Frühstücksritual ersetzt ist.

Ein großer Teil unserer Probleme ist es, dass wir viel zu lange damit gewartet haben, eine Verhaltensweise nach der anderen auf den Prüfstand zu stellen, denn es ist auch erwiesen, dass ein Mensch nicht allzu viele Gewohnheiten auf einmal ändern kann. Eine nach der anderen, und immer erst dann die nächste, wenn eine Baustelle beseitigt ist. Wenn jetzt innerhalb kürzester Zeit unheimlich viele Transformationen notwendig werden, dann streiken wir aus Überforderung. Warum sollte das, was im Kleinen, Privaten gilt, nicht auch im großen Maßstab Gültigkeit haben?

Eine weitere Krux: Der Glaube, dass es in allen Bereichen für alle dieselben Lösungen für Probleme gibt. Alle machen jetzt mal das und das; fahren beispielsweise E-Autos statt Verbrenner. Diese Rechnung kann nicht aufgehen. Wenn genauso viele E-Autos im Umlauf sind wie aktuell konventionelle, wo kommen dann die Batterien her? Wo der Strom? Welche Auswirkungen hat das auf die Gegenden, wo die Rohstoffe gewonnen werden? Und zwar Auswirkungen auf Umwelt (Lebensraum für Mensch und Tier) und auf Arbeitskräfte (Ausbeutung, Kinderarbeit). Eigentlich kann hierfür die Lösung nur sein: Weniger Autos statt mehr davon. Beschränkung auf die Notwendigkeit statt den Komfort im Blick zu haben, dass jederzeit ein Auto zu meiner Verfügung steht. (Das erfordert natürlich erstmal Investitionen in Öffis, ohne die ich zu vielen Zielen nur mit dem eigenen Auto hinkomme.)

Im Kleinen bedeutet es für mich: klar möchte ich gern auf Kunststoffprodukte verzichten, wo es mir möglich ist. Ich habe aber auch Arthrose in den Händen, die mich mitunter in einen absoluten Tolpatsch verwandelt. Für mich persönlich ist es also sinnvoller, Essensvorräte und -rohstoffe in der Küche in Kunststoffdosen aufzubewahren, die ich lange verwenden kann, als öfter mal eine Mischung aus Scherben und Mehl/Haferflocken/Nudeln zu entsorgen, weil mir wieder mal ein Glas aus den Händen geglitten ist. Von dem Gewichtsunterschied mal ganz zu schweigen.

So, das könnte ich jetzt natürlich beliebig lange fortsetzen, aber das ist nicht meine Absicht. Ich möchte eher dazu einladen, dass wir versuchen, einzelne Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen und uns, immer schön eine nach der anderen, bessere und auch sparsamere Angewohnheiten zu schaffen. Nehmt euch nicht zu viel auf einmal vor, das erhöht die Chancen.

Und nochmal der Verweis auf die schon vorher gebrachten Zitate:

”EIN GRUND DAFÜR, DASS DIE LEUTE SICH VOR VERÄNDERUNGEN FÜRCHTEN, IST, WEIL SIE SICH STETS AUF DAS KONZENTRIEREN, WAS SIE VERLIEREN, ANSTATT AUF DAS, WAS SIE DAZU GEWINNEN KÖNNTEN. “ Unbekannter Verfasser

Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte. Gustav Heinemann.

Konfirmation im Herbst

Nachdem die aktuelle Geißel der Menschheit in diesem Frühjahr alles gründlich vermasselt hat, fand am letzten Wochenende die verschobene Konfirmation von 35 jungen Menschen in unserer Gemeinde statt. So viele Familien zusammen in einem Gottesdienst, das funktioniert in diesen Zeiten nicht, selbst mit einer (für ein Dorf anscheinend überdimensionierten) großen Kirche nicht. Ein großes Lob möchte ich daher unserer Gemeindeleitung aussprechen, mit dem ersten Oktoberwochenende hat sie eine tolle Wahl getroffen.

Dabei war das anfangs überhaupt nicht unumstritten, denn es gab durchaus Stimmen, die der Meinung waren, im Oktober könne man doch keine Konfirmation feiern, da sei es zu unbeständig, zu kalt, zu was weiß ich. Kathrins Reaktion: „Ist mir egal, wie das Wetter ist, ich will konfirmiert werden!“

Die Konstellation des Wochenendes mit dem Feiertag am 3. Oktober war für uns perfekt, so konnte das Geschehen auf drei Gottesdienste verteilt werden: je einen am Samstag vormittags und nachmittags und einen klassisch am Sonntagmorgen. Die Jugendlichen konnten eine Erst- und eine Zweitwahl treffen und dann wurde so lange hin- und hergeschoben, bis fast alle uneingeschränkt zufrieden waren. Dabei will ich nicht verschweigen, dass dieses Vorgehen, welches für die Konfi-Familien viel Entlastung bedeutete (zum Beispiel brauchte keiner eine Stunde vor dem GoDi die Kirchenbänke quasi „mit Handtüchern belegen“, weil jede Familie feste Plätze hatte) sehr viel zusätzliche Arbeit für alle am Gottesdienst Beteiligten bedeutete. Für Pfarrerin und Pfarrer, Küsterin, Mitglieder des Presbyteriums, Teamer aus der Konfirmandenarbeit, Band, Organistin … Heißen Dank an euch, ihr habt alles gegeben, um die Gottesdienste für Konfis und Familien toll zu gestalten!

Das Wetter spielte mit, vor allem am Samstag Nachmittag. Bei uns hieß das: Ich hatte durchs Haus verteilt Tische eingedeckt und dekoriert, aber schlussendlich saßen fast alle draußen auf der (wegen gegenteiliger Wettervorhersage nicht gefegten) Terrasse. Egal. War auch so in Ordnung. Wichtig ist ja nicht unbedingt, dass man vom Fußboden essen kann (geht bei uns sowieso nicht, überall und immer sind da Hundehaare ist da Aussie-Glitzer unterwegs). Wichtig ist die innere Einstellung.

Was haben wir gelernt? Nicht allein der (richtige?) Zeitpunkt bestimmt, ob etwas gut ist. Vor allem die Menschen und ihre Einstellung sind es, die zum Gelingen (oder auch nicht) beitragen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, ungewöhnliche Wege zu gehen, anders zu denken, flexibel auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren. Im Gemeindekontext habe ich bei sehr vielen die Bereitschaft gesehen, allerdings gibt es auch ein paar wenige, die auf ein „Das war schon immer so und das muss so bleiben“ pochen. Es wäre verwunderlich, wenn es anders wäre, denn Gemeinde stellt auch immer einen Querschnitt durch die Gesamtgesellschaft dar. Dazu habe ich einmal folgendes Zitat gefunden:

”EIN GRUND DAFÜR, DASS DIE LEUTE SICH VOR VERÄNDERUNGEN FÜRCHTEN, IST, WEIL SIE SICH STETS AUF DAS KONZENTRIEREN, WAS SIE VERLIEREN, ANSTATT AUF DAS, WAS SIE DAZU GEWINNEN KÖNNTEN. “

Leider weiß ich nicht, von wem dieser Ausspruch stammt, aber ich feiere den Urheber jedenfalls! Ebenfalls nachdenkenswert ist auch folgendes Zitat:
„Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“ Das stammt von Gustav Heinemann.

In einem meiner nächsten Beiträge werdet ihr sehen, dass diese beiden Aussprüche nicht nur für den kirchlichen Bereich gelten, sondern für sehr viele Problemfelder, an denen unsere Welt derzeit zu knabbern hat.

Nun ja. Kathrin hatte eine wunderschöne Herbstkonfirmation, die der gesamten Familie gut gefallen hat in ihrer Durchführung. Das Album auf dem Beitragbild ist übrigens das dritte seiner Art, das ich gestaltet habe, denn auch Julia und Yvonne haben exakt das gleiche Album bekommen.

Vermutlich einfach nur das Alter

Ich bin fix und fertig. Fühle mich, als hätte ich im Deutschland-Achter mitgerudert. Beine, Schultern, Arme. Alles tut weh. Vermutlich einfach nur das Alter, meinst du? Ja, sicher, aber in diesem Fall nicht unbedingt meins.

Was mich so fertig gemacht hat, war der Tierarzt-Termin mit Lucy heute Vormittag. Sie fährt immer noch gerne Auto, auch wenn man ihr beim Ein-und Aussteigen etwas helfen muss. Aber als sie merkte, wo sie wieder ausstieg, wäre sie am liebsten sofort wieder in den Kofferraum gehüpft. Es wird jedes Mal schwieriger, sie in die Praxis zu komplimentieren.

Den Röntgentisch kannte sie ja schon, wollte aber trotzdem nicht still liegen (auch wenn sie zuhause mitunter eine Stunde am Stück auf der Seite liegt). Also ist ein fester Griff gefragt, um das Röntgenbild hinzubekommen. Kurze Verschnaufpause. Neuer Raum: Herzultraschall. Auf dem Tisch steht eine gepolsterte Liege mit zwei Ausschnitten. Dort hinauf wird der Hund mit der Hilfe durch die Tierarzthelferin gewuppt. Hinter den Achseln kommt die Wolle runter, den Sound des Rasierers mag Madame auch nicht. Und dann: wieder auf die Seite legen (lassen). Meine Aufgabe: das unten liegende Bein und den Kopf fixieren. Zum Glück macht ihr zumindest der Maulkorb nichts aus, den brauchen wir, weil sie seit ein paar Monaten auch schonmal von der Seite schnappt, wenn sie sich bedroht fühlt. Aber sie ist so aufgeregt, dass ich den Tierarzt dafür bewundere, wie er bei diesem Herzrasen überhaupt etwas erkennen kann. Halbzeit, Hund auf die andere Seite drehen, damit auch die Herzklappen angeschaut werden können. Danach wieder eine Viertelstunde Pause, damit Lucy „runterkommt“, ein wenig in der Sonne sitzen und kraulen.

Nächster Punkt: EKG. Wieder auf den Tisch, aber stehen bleiben. Also ist meine neue Aufgabe, den Kopf zu halten und zusätzlich um den Körper herumzugreifen, damit sie sich nicht hinlegt. Was soll ich sagen, sie hat die ganze Zeit gejammert und gequietscht, als sollte sie bei lebendigem Leib gehäutet werden. Naja, wie soll man einem Hund auch erklären, was ein EKG ist… Für mich war es jedenfalls ein Kraftakt, denn diese Hündin entwickelt ziemliche Kräfte, wenn sie sich gegen etwas wehren will und besteht dann gefühlt nur aus zappelnden Gliedmaßen. Die Höhe, in der ich sie fixieren musste, tat meinen Beinen auch nicht wirklich gut.

Fazit dieses für Lucy traumatischen Morgens: Körperlich ist sie altersentsprechend gesund. Ihre schwere Atmung, das Jammern und die Unruhe, aber auch ihre Mitteilsamkeit, das unregelmäßige Fressen und alles andere, was uns in den letzten Monaten vermehrt auffällt, kann ebenso vom Kopf her kommen, sprich, auf eine Hundedemenz hindeuten. Immerhin, sie weiß noch, dass man vorher Bescheid sagt, wenn man draußen eine Verrichtung erledigen muss. Und sie freut sich wie Bolle, wenn jemand nach Hause kommt oder sich mit ihr beschäftigt (am liebsten kraulen). Der Preis ist das desorientierte In-der-Gegend-herumstehen und das gelegentliche Schnappen, wenn sie vor etwas Angst hat. Und dass Kalle öfter mal „erzogen“ wird, obwohl sie das vor fünf Jahren schon erledigt hatte. Er meistert das meistens mit Gelassenheit, manchmal zahlt er es ihr mit gleicher Münze heim.

Gut, dass wir nicht vorher wissen, was auf uns im Alter zukommt.

Gescheitert?

Ich hatte heute früh das komplette Essgeschirr aus dem Esszimmer in die Spülmaschine gepackt, weil am Wochenende Konfirmation ist und das Geschirr vom bloßen Nicht-Benutzen in den letzten Jahren total eingestaubt war. Wer braucht denn auch Suppentassen, die saublöd und sperrig in der Aufbewahrung sind? Beim Ausräumen am Mittag ging mir durch den Kopf, dass ich dieses Jahr mit einer Aufräum-Challenge begonnen hatte. Naja, ihr habt ja seit vielen Wochen nichts mehr darüber gelesen. Ist die Challenge also als gescheitert zu betrachten? Denn es geht nicht nur mir so, dass ich recht lange keine Gedanken mehr daran verschwendet habe, ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich euch sage, dass es meinen Mitstreiterinnen vermutlich ebenso geht. Oder? Trotzdem würde ich das stille Auslaufen der Aktion nicht unbedingt als Scheitern bezeichnen, denn es ist im Leben nun mal oft so, dass sich Prioritäten ändern oder dass uns die Realität eine lange Nase zeigt und einfach was anderes macht, als wir geplant haben.

Das kann so ein blöder Unfall sein, der in einem Sekundenbruchteil dafür sorgt, dass man für die nächsten Wochen relativ unbeweglich ist. Das kann ein Virus sein, der die gesamte Welt in Atem hält. Bei mir kam beides auch noch kurz nacheinander, und seien wir mal ganz ehrlich, wer von uns hätte denn Mitte März gedacht, dass wir auch kurz vor Oktober noch so davon betroffen sein könnten? Mit der Aussicht, dass dieser Zustand den nächsten Jahreswechsel auch noch ganz schön anders aussehen lässt? Als ich wieder soweit sitzen konnte, dass ich mich an die Nähmaschine begab, um für meinen Hausarzt „Behelfsmasken“ zu nähen, mit alten Hemden und Bettwäsche, da hätte ich mir im Traum nicht vorgestellt, dass ich kurze Zeit später auch Statement-Masken aus Motivstoffen nähen würde, und dass ich einige Monate später mit Herbst- und Weihnachtsmotiven immer noch weitermache.

Inzwischen hat sich mit Corona ein Alltag etabliert, der eine ganz andere Art Challenge darstellt: Müll! Freuten sich zu Beginn des Lockdowns die Leute noch über ruhige Straßen, bessere Luft, manche sogar über eine gewisse Art der Entschleunigung (während andere, berufstätige Eltern zum Beispiel, nicht wussten, was zuerst und zuletzt zu tun war…), so nervt es mich und bestimmt auch viele von euch zunehmend, dass an den Straßen und auf Parkplätzen immer wieder Einmalmasken wild entsorgt werden, dass in vielen Supermärkten das Mitbringen von eigenen Gefäßen für Fleisch und Käse nicht mehr erlaubt wurde, dass Coffee-to-go wieder im Ex-und-hopp-Becher über die Ladentheke wandert. Und beim Kirchenkaffee gibt es nicht mehr das überaus leckere Spritzgebäck aus dem Gastronomie-Großhandel, sondern einzeln verpackte Kekse, die eben nicht schmecken wie selbstgebacken.

Ach ja, und hier hatte ich versprochen, die Geschichte der Eheringe zu erzählen: Mit Julia und Jonas hatten wir im Frühjahr die alten Schmuckbestände unserer Mütter durchgesehen, denn eigentlich brauchten die beiden etwas Altgold, um sich Trauringe selbst zu schmieden. Dieser Plan wurde aber durch einen anderen ersetzt, nachdem sich herausgestellt hatte, dass ihnen die schlichten, schmalen Ringe meiner Eltern schon relativ gut passten (kleinere Anpassungen sind erledigt) und dass der Vorsteckring von Edgars Mutter, der auch sehr schlicht ist, gut dazu aussieht. Und deshalb sind diese drei Ringe seit gut zwei Wochen wieder in ihrer ursprünglichen Funktion im Einsatz💖.

Also, obwohl vieles anders gelaufen ist, auch was das Ausmisten angeht, ist nicht alles schlecht gewesen dieses 3/4 Jahr seit meinem Plan von Ende 2019. Manchmal muss man eben auch mental ausmisten, sich von Ideen verabschieden und sie entsorgen, manchmal auch von großen oder kleinen Plänen, die man ziehen lassen muss, ohne mitzugehen. Einiges davon wird meine nächste Challenge sein, denn heute früh meinte bei der jährlichen Hauptuntersuchung mein Rheumadoc zu mir, ich müsse so langsam lernen, meine körperlichen Grenzen anzuerkennen, diese Grenzen nicht mehr zu überschreiten, manche Vorhaben fallen zu lassen und andere wesentlich langsamer zu bewältigen. Ich sehe schon: Da wird eine Menge Gerümpel in meinem Kopf zu beseitigen sein. Und es wird in mancher Hinsicht ein schmerzhafter Prozess werden. Aber ich kann gehen, wo ich nicht laufen kann, und ich kann kriechen, wo ich nicht gehen kann. Manches werde ich mir anders organisieren können, zum Beispiel im Garten, anderes werde ich kompensieren, indem ich es mir beim Schreiben vorstelle, statt es selbst zu erleben. Wer weiß…

Und glücklicherweise sind meine Einschränkungen ja auch auf einem ziemlich niedrigen Niveau angesiedelt. Solange ich nicht irgendwann mal vor jemandem ernsthaft weglaufen muss, ist alles im grünen Bereich. Und was Heben und so angeht: da werde ich mir eben angewöhnen, kleinere Gewichte zu heben, sprich zwei Schaufeln voll Kompost, wo ich es früher mit einer gewuppt habe. Den Rest erledige ich mit der Kraft der Worte😉.

Zu einer anderen Zeitrechnung

Heute hat irgendjemand auf dem Blog diesen Beitrag aufgerufen. Ich wusste nicht mehr, wann ich ihn erstellt hatte oder wovon er handelt, deswegen habe ich mal nachgesehen. Ich hätte auf irgendwann letzten Herbst getippt und damit grandios falsch gelegen.

Erstaunt las ich, was ich am frühen Morgen des 1. Januar 2020 geschrieben habe, denn es kommt mir so weit weg vor. In einem anderen Leben? So krass eher nicht, aber es war eben in der Zeitrechnung „vor Corona“ – zumindest war Corona zu der Zeit noch etwas Exotisches, weit weg in China und es betraf uns nicht. Was müssen die auch so komische Sachen essen? Kann uns ja nicht passieren…

So schnell ändern sich Dinge, Situationen, Lebensentwürfe.

Aber darum geht es doch überhaupt nicht. Ein sorgenfreies Leben, immer auf der Sonnenseite, nie stolpern, nie fallen. Wie langweilig wäre das denn? Und wie sehr würde das Gute dadurch abgewertet, wenn es nie schwierig würde… Ich könnte das Schöne, was mir geschieht, nicht wertschätzen, wenn ich nicht auch die andere Seite kennen würde. 

Das habe ich „damals“ geschrieben. Und auch dieses:  Ich bin gespannt und neugierig auf dieses neue Jahr.

Ob ich mir wohl in meinen kühnsten Träumen ausgemalt hätte, was das Jahr 2020 so alles mit sich bringt? Und ob ich dann auch so enthusiastisch und voller Erwartung gewesen wäre? Ich vermute, beides eher nicht. Aber der Absatz davor, der stimmt meiner Meinung nach immer noch. Obwohl es im Moment immer mehr Menschen gibt, die nur das „Gute, Schöne, Einfache“ wollen, diverse Schwierigkeiten aber ganz gern in andere EU-Länder verlagern wollen (oder am besten ganz raus aus Europa), als Auswüchse einer „Diktatur“ sehen oder sie am besten ganz leugnen.

Ich frage mich deshalb, war das Jahr bisher wirklich nur schlecht? Abseits von Beschränkungen (denen, die zum Infektionsschutz dienen ebenso wie meinen persönlichen durch den Unfall) gab es doch auch in diesem Jahr unheimlich viele schöne Begebenheiten. Situationen, die von Verständnis und Empathie getragen warten, Solidarität, unverhoffte Ruhepausen für die Umwelt, bei uns in der Familie auch noch eine Hochzeit, selbst die verschobene Konfirmation wird nun bald stattfinden. In meinem Garten ist trotz der phasenweisen Trockenheit vieles gewachsen, sogar mehr und anderes, als ich geplant hatte, aber immerhin, es ist gewachsen und nicht verdorrt.

Natürlich hat es auch Fehler gegeben, auf vielen unterschiedlichen Ebenen, wie immer, wenn Menschen Entscheidungen treffen. Einige Entscheidungen haben uns viel zusätzliche Arbeit beschert, während sie viel zu vielen (Künstlern und Selbständigen) die Arbeit komplett unmöglich gemacht haben. Andere treffen bis heute noch die schwächsten Gesellschaftsgruppen (Kinder, Alte, Kranke), wieder andere müssen regelmäßig auf den Prüfstand. Im Vergleich mit anderen Ländern sind wir in Deutschland aber bisher ordentlich durchgekommen. So hat sich die Menschheit seit Jahrtausenden entwickelt, wir erleben augenblicklich eine Art Evolutionsgeschehen im Schnelldurchlauf. Und allen technologischen Errungenschaften zum Trotz sind wir immer noch nicht in der Lage, mit der Geschwindigkeit der Entwicklung verstandesgemäß mitzuhalten.

Es hat ebenfalls ganz sicher unnötig viele traurige Momente für eine Menge Menschen weltweit gegeben, das Jahr hat zu hohe Verluste gebracht, auf persönlicher, auf zwischenmenschlicher, gesellschaftlicher und auf wirtschaftlicher Ebene. Doch nirgendwo steht geschrieben, dass wir immer und jederzeit ein Anrecht auf den geringsten Widerstand oder ein Leben im Schlaraffenland haben. Vielleicht sollten wir als menschliche Gesellschaft einen Paradigmenwechsel herbeiführen:

Natur statt Infrastruktur, Resilienz statt Selbstoptimierung, Gelassenheit statt ständig neue Hypes, Qualität statt Quantität, Freundschaft statt Konkurrenz.

Utopie statt Dystopie…

PS: Das Foto ist heute früh im lippischen Bergland entstanden, wo ich zu einer Einkaufstour bei Direktvermarktern war. Erst jetzt im Großformat habe ich das Bushaltestellenschild entdeckt, das war mir wegen des Gegenlichtes nicht aufgefallen. Aber ich finde, es ist ein schönes Detail: Einfach mal an der Haltestelle stehen bleiben und den Sonnenaufgang genießen!

Übergang

Morgen fängt kalendarisch der Herbst an. Und heute ist nochmal Spätsommer. In einem anderen Zusammenhang hab ich es vor ein paar Tagen schon geschrieben: Der Herbst ist eine meiner vier Lieblingsjahreszeiten. Ja, eigentlich mag ich jede Jahreszeit, vor allem, wenn sie gerade beginnt.

Aber der Herbst mit seinem warmen Farbenspiel, den reifen Düften, der Apfel- und Kartoffelernte, warmen Sonnenstrahlen und kühlem Morgennebel einerseits; den tropfnassen grauen Tagen und den Stürmen, die uns zeigen, dass wir Menschen nicht alles kontrollieren können andererseits, dieser Herbst ist doch immer wieder etwas Besonderes. Es ist Abschiedsschmerz vom prallen Leben des Sommers und Vorfreude auf den neuen Abschnitt, der im Jahreslauf vielleicht auch eine Ruhephase einläutet.

Heute Abend war ich nach langer Zeit das erste Mal wieder mit beiden Hunden an der Leine im Feld, ich bin mit ihnen Kathrin entgegengegangen, die mit dem Fahrrad aus dem Nachbardorf kam. Als kleines Highlight konnte ich einen Heißluftballon beobachten, wie er langsam über dem Wald tiefer ging, sich aber dann noch mehrere hundert Meter weiter bis auf eine große Wiese „retten“ konnte und dort dann landete.

Auch wenn durch das starke Heranzoomen (ich war leider zu weit weg) das Bild nicht die beste Qualität hat, der Augenblick mit dem LKW im Hintergrund war einfach zu gut…
Schon merklich schlanker geworden ohne Hitzezufuhr
Selbst am Boden liegend noch imposant, vor allem, wenn man die kleinen Menschen daneben sieht.

Kathrin und ich hatten ein nicht alltägliches Erlebnis, die Hunde haben nach mehreren Monaten ihre „Hausstrecke“ neu erschnüffelt und ich spüre meine Oberschenkel brennen. So ungeduldig ich bin, es wird wohl leider immer noch eine Weile dauern, bis die Beine wieder so richtig fit sind. Aber es wird, das hoffe ich fest.

Das ist mein…

…Land, meine Stadt, mein Zuhause, mein Anspruch. Kennen wir glaube ich, alle. Leider, muss man sagen, in einer Zeit, in der Deutschland ein ziemlich wohlhabendes Land mit ordentlichen Sozialleistungen ist und auch bisher glimpflich durch die Pandemie kam. Ich fange jetzt gar nicht erst mit Moria an, dann geht es mit mir durch und wird heftig.

Eine tolle Geschichte für Kinder und ihre Vorlesenden ist zu diesem Thema aktuell im Gerstenberg Verlag erschienen. Schon das Titelbild macht neugierig mit diesem Eichhörnchen, das einen Stock verschluckt haben könnte, beim Rasenmähen rings um „seinen“ Baum. Im Buch erfahren wir, dass es den Baum als sein Eigentum ansieht, ebenso wie die Zapfen von diesem Baum, die besonders gut schmecken und natürlich auch exklusiv für das Eichhörnchen zur Verfügung stehen sollen.

Klar, das Eichhörnchen möchte seinen „Anspruch“ verteidigen, und da kommt ihm eine geniale (?) Idee (woher es die wohl hat???): Es beschließt, eine Mauer zu bauen. Diese muss lang sein und hoch, und sie darf keine Lücken haben. Ehe es sich versieht, ist das Eichhörnchen von einem wahren Monstrum von Mauer umgeben, viel höher als der Baum, und es ist ganz allein innerhalb seines kleinen Reiches, das inzwischen eher einem Gefängnis gleicht.

Irgendwann fragt es sich, was denn außerhalb der Mauer liegen könnte, denn es sieht ja nichts mehr… Und der Neid, der es die Mauer bauen ließ, zerfrisst es weiter, denn, wir wissen es ja: auf der anderen Seite könnte das Gras viel grüner sein, die Bäume viel größer und die Zapfen ebenso! Also holt es eine lange Leiter, klettert hinauf und stellt dann verdutzt fest, dass auf der anderen Seite ein Wald ist.

Ein ganz normaler Wald, mit ganz normalen Bäumen, ganz normalen Zapfen und ganz normalen Eichhörnchen.

So. Jetzt habe ich mächtig gespoilert, denn ihr kennt jetzt den Inhalt des gesamten Buches. Aber jenseits des Inhaltes punktet es vor allem mit wunderbaren Illustrationen, die sehr gut die Gefühlswelt des Eichhörnchens darstellen. Und mit einigen Einzelheiten, die ich hier nicht beschrieben habe. Es lohnt sich auf jeden Fall, diesem Buch mehr Blicke zu gönnen.

Bibliographische Angaben:

Olivier Tallec, Das ist mein Baum; Gerstenberg Verlag, 2020, 13 € ISBN 978-3-8369-6069-4

Zu bekommen in eurer lokalen, gut sortierten Buchhandlung😃

Ein Herzensprojekt ist abgeschlossen

Julia hatte sich schon vor längerer Zeit von uns einen Quilt zur Hochzeit gewünscht. Eine Tagesdecke sollte es sein. Wie gewünscht, so in Angriff genommen.

Bei den traditionellen amerikanischen Hochzeitsquilts werden meist ziemlich komplexe Blöcke gefertigt, die in der einen oder anderen Weise entweder etwas mit dem Brautpaar oder mit der Institution „Ehe“ zu tun haben. Oft sitzt der gesamte weibliche Teil der Verwandtschaft dabei gemeinsam an der Arbeit, jede gestaltet einen oder mehrere Blöcke, und wer die Zeit hat, quiltet natürlich dann mit Hand, nicht mit der Maschine. Wie häufig das heute in der Praxis noch so gemacht wird, weiß ich nicht, aber der Film „Ein amerikanischer Quilt“ erzählt in sehr schönen Bildern, wie so etwas (natürlich für den Film mit gehöriger Portion Drama) aussehen kann. Ich konnte aus verschiedenen Gründen nicht so detailreich vorgehen, versuchte aber zumindest, Stoffe aufzutreiben, die in irgendeiner Weise die Persönlichkeiten, Erlebnisse oder Hobbies der beiden Brautleute widerspiegeln. Das war teilweise einfach, denn beide lieben die Natur und das Reisen, sie lesen beide gern und Julia ist in verschiedenen Kunsthandwerken kreativ. Kreativ ist auch Jonas, aber in anderer Weise, denn er programmiert gern. Dafür konnte ich beim besten Willen und auch mit dreimal um die Ecke denken keinen passenden Stoff auftreiben. Schwierig war es auch mit der von beiden bevorzugten Art des Reisens: Sie machen Roadtrips im PKW oder im ausgebauten Boxer von Jonas‘ Brüdern. Ich hätte liebend gern so einen schönen Stoff mit dem T1-Bulli genommen, aber der war leider nur als Jersey (T-Shirt-Stoff) zu bekommen. Überhaupt war es teilweise schwierig, Stoffe zu bekommen, weil für das Maskennähen so viel bestellt wurde, dass sich teilweise die Lieferzeiten dehnten wie ein alter Kaugummi…

Nun mussten Oldtimer als Symbol für den automobilen Bereich herhalten, ferner findet man Brot und Brötchen (Julia backt gern Brot, außerdem wünschen wir den beiden natürlich stets das tägliche Brot), Polaroidfotos, den Bücherstoff von Paloma Picasso, Rehe, Igel und Füchse, Schmetterlinge, einen Blätterwald, roten Stoff mit Polkadots, Anker (für Halt und Hoffnung), ein Seglermotiv für den Segeltörn im vergangenen Juli, Sterne, aber auch relativ schlichte gelbe Blöcke (für Gold=Wohlstand, denn sie sollen ja auch immer ihr Auskommen haben), es gibt Gänseblümchen, Tulpen und Rosen (ihr solltet mal sehen, wie sie in diesem Corona-Frühjahr ihren Balkon in ein Blumen- und Gemüseparadies verwandelt haben) sowie Bastelkram. Katzen nicht zu vergessen! Die beiden Stubentiger, deren Dosenöffner und Kampfpartner Julia und Jonas sind, werden sich vermutlich auch des Öfteren auf der Decke niederlassen…

Und nun ist der Tag vorbei, an dem der Quilt seine Bestimmung bekommen hat, ich denke, sie haben sich gefreut und wir haben noch einen Sohn dazubekommen.

PS: Wenn dich interessiert, wie so ein Quilt entsteht, dann schau doch auch mal in den Menüpunkt „Northern Star by Annuschka“.