24. Dezember

Sie wird einen Sohn bekommen, den sollst du Jesus nennen. Denn er wird die Menschen seines Volkes von ihren Sünden befreien. (Matthäus 1,21)

Das sagt der Engel zu Josef im Traum. Josef hatte von der Schwangerschaft Marias erfahren. Wie es vermutlich auch heute noch fast jeder Mann tut, der weiß, dass eine Schwangerschaft nichts mit ihm zu tun haben kann, hatte er in Erwägung gezogen, seine Verlobung zu lösen. Er war allerdings Ehrenmann genug, Maria dabei nicht öffentlich demütigen zu wollen. Und so hörte er auf den Engel. Gott sei dank!

22. Dezember

Heute mal wieder bei Jesaja:

Er spricht zu mir: Du sollst nicht nur die zwölf Stämme Israels wieder zu einem Volk vereinigen und die Überlebenden zurückbringen. Dafür allein habe ich dich nicht in meinen Dienst genommen, das wäre zu wenig. Nein – ich habe dich zum Licht für alle Völker gemacht, damit du der ganzen Welt die Rettung bringst, die von mir kommt! (Jesaja 49,6)

Spontan beim Lesen dieses Textabschnittes kam mir ein Songtext in den Sinn:

Light of the World
You stepped down into darkness
Open my eyes
Let me see …

Das ist der Beginn des Lobpreissongs „Here I am to worship“. Der erfüllt mich gerade so, dass kein anderer Gedanke mehr Platz hat. Bis Morgen…. 😉

 

21. Dezember

Nochmal Neues Testament:

Freut euch Tag für Tag, dass ihr zum Herrn gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch! Alle Menschen sollen eure Güte und Freundlichkeit erfahren. Der Herr kommt bald! (Phil. 4,4-5)

Das setzt eigentlich den Gedanken von gestern fort: Wenn wir offenen Blickes in die Zukunft sehen, dann können wir das auch ruhig mit Güte und Freundlichkeit tun. Denn dadurch fühlen wir uns nicht nur selbst besser, sondern geben das auch weiter, so dass auch andere sich besser fühlen können.

Ein Lächeln von Herzen ist das einzige Schneeballsystem, bei dem am Ende niemand schlechter dasteht. Ein Lächeln, welches sich fortpflanzt und die Welt erobert, ist doch das Schönste überhaupt. Auch und gerade wir Christen müssen das dringend verinnerlichen: Das Lächeln weitergeben bewegt oft viel mehr als verbissen und missionarisch anderen Menschen unsere Überzeugung aufzudrängen.

Es gibt ein schönes (und rührseliges, TaschenTuch-Alarm…!) Video dazu auf Youtube:

20. Dezember

Heute werfen wir einen Blick ins Neue Testament:

Deshalb: Wenn sich dies alles ereignet, dann seid zuversichtlich – mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Befreiung steht vor der Tür. (Lukas 21,28)

Dieser Vers ist ein Blick in die Zukunft, die auch uns noch bevorsteht, ein Blick auf die Apokalypse. Wir sind heute (wie auch viele Generationen vor uns zu unterschiedlichen Zeiten…) gern versucht, diese Endzeit vor uns stehen zu sehen. Was ja auch irgendwie nachvollziehbar ist.

Und wir reagieren ganz unterschiedlich, wie beim Thema Klimawandel: Manche mit Trotzreaktionen, andere mit Leugnung, wieder andere mit Rückzug in einen Kokon. Aber hilft uns das? Hilft es uns, was auch immer zu durchstehen, wenn wir sagen: Jetzt erst recht! Oder: Das gibt es alles überhaupt nicht! Oder: Wenn ich nicht hingucke, dann sieht mich auch nichts und niemand. Diese Reaktionen sind aber allesamt nicht hilfreich, denn sie ziehen uns in irgendeiner Weise runter.

Zuversichtlich, mit festem Blick und erhobenem Haupt – und dann tun, was getan werden muss. Egal wie die Zukunft aussieht, wenn ich ihr selbstbewusst und offen entgegentrete, ist das doch allemal besser, als wenn ich mich schlecht fühle, weil ich trotzig, verleumderisch oder verzagt bin. Denn ich bleibe ich und mache mich weder größer noch kleiner als ich bin.

Mit der Hoffnung, dass am Ende die Befreiung kommt. Ohne Hoffnung hat das Leben keinen Sinn.

19. Dezember

Er wird mir einen Tempel bauen, und ich werde seinem Königtum Bestand geben für alle Zeiten. 2. Sam 7,13

Samuel überbringt dem König David diese Botschaft. „ER“ ist hierbei bezogen auf einen der Söhne Davids, nämlich Salomo, der dann auch tatsächlich den Tempel in Jerusalem bauen ließ. Seinem Königtum verheißt Gott den ewigen Bestand.

 

18. Dezember

Juda, immer behältst du das Zepter in der Hand, Könige gehen aus deinem Stamm hervor – bis ein großer Herrscher kommt, dem alle Völker dienen. 1. Mose 49,10

Juda war einer der Söhne Jakobs. Als Jakob (ein Enkel Abrahams) im Sterben lag, segnete er alle seine Söhne, und Juda war es, dem er weissagte, aus seinem Stamm gehe der Größte aller Herrscher hervor.

Ganz ehrlich? Diese Verheißungen aus dem Mosebuch kann ich schwieriger fassen als die schrägsten der Propheten. Daher bin ich ganz froh, dass die nun abgeschlossen sind. Da fehlt mir doch noch einiges…

17. Dezember

Wer dir Gutes wünscht, den werde ich segnen. Wer dir aber Böses wünscht, den werde ich verfluchen! Alle Völker der Welt sollen durch dich gesegnet werden. 1. Mose 12,3

Auch für diese Zusage Gottes an Abraham finde ich kein Bild. Klar findet man im Internet Symbolfotos zum Thema „Segen“. Aber angesichts der Tragweite dieser Zusage sind sie alle viel zu schwach! Immerhin spricht Gott dem Abraham einen umfassenden Schutz zu, der auch umfasst, was die Mitmenschen über Abraham denken und dieses einbezieht. Mehr noch: er gibt bereits an dieser Stelle zu verstehen, dass es sein Nachfahre sein wird, der letztlich den Segen für die ganze Welt darstellen wird.