Freitagabendbeschäftigung

In den letzten Tagen habe ich gestrickt, Pulswärmer und Socken. Aber heute rief die Nähmaschine ziemlich laut nach Aufmerksamkeit. So verbrachte ich meinen Abend, weil der Mann über Zoom an einem Männerabend teilnimmt, bis jetzt mit nähen, bügeln, schneiden und auslegen.

Was am Ende dabei herauskommt, ist mir selbst noch nicht ganz klar, ich tippe auf Tischdecke. Vielleicht werden es auch zwei Tischläufer oder wenn der Stoff reicht, eine Kniedecke für den Lesesessel?

Lassen wir uns überraschen.

Zwischen den Jahren…

…nutze ich meist die Zeit, um das Büro auf Vordermann zu bringen, Unterlagen wegzusortieren, Daten und Termine in den neuen Kalender zu übertragen und überhaupt, mir ein paar Gedanken zu machen: Was ist im vergangenen Jahr gewesen, was kommt auf mich/uns zu?

Die letzten drei Tage habe ich außerdem ein wenig für meine eigenen Nähprojekte überlegt und geplant: Werde ich den Shop weiterbetreiben? Wenn ja, wie will ich ihn präsentieren, welche Ausrichtung soll er haben, was möchte ich anbieten? Welche Stoffe verarbeite ich als nächstes?

Und so sind relativ spontan neue Ideen Wirklichkeit geworden, unter anderem dieser Kissenbezug:

Einige zusätzliche Infos habe ich auf der Seite „Northern Star by Annuschka“ oben rechts in der Menüleiste eingestellt, falls jemand daran interessiert ist.

Außerdem möchte ich gern das nachhaltige Nähen unter dem Motto „Alt trifft Neu“ fortsetzen, daher sammele ich auch weiterhin alte Aussteuer-Bettwäsche, gern mit traditionellen Mustern, wie sie auch heute noch bei „Westfalenstoffe“ hergestellt werden oder karierte Baumwoll-Herrenhemden.

An Ideen mangelt es also nicht. Mal schauen, was daraus wird…

Fleißig bin ich aber trotz Frust auch noch

annuschkasnorthernstar.blog/northern-star-by-annuschka/

Ich kann ja nicht nur am Boden sein. Da lenke ich die Energie doch auf die Dauer lieber um in etwas produktives…

Montagsmüdigkeit

Ist ja nicht so, als ob ich einen draufgemacht hätte am Wochenende. Mal überlegen. Ich habe am Freitag und Samstag einige Stunden am Desktop verbracht und die erste Rohfassung unseres Gemeindebriefes aus vielen Artikeln und Fotos gelayoutet. Neue Stoffe zum Nähen vorbereitet (also gewaschen und gebügelt):

Sonntag in aller Frühe habe ich das Quiltsandwich für die Herbst-Tischdecke geheftet und auch schon mit dem Quilten begonnen…

… und mir nebenbei schon mal Gedanken über die Preisgestaltung gemacht. Allein das Material hat über 40 € gekostet. Es ist eben ein ganz besonderer, auch sehr angenehm zu berührender Stoff aus den USA, da ziehen die Preise augenblicklich ziemlich an. Bisher stecken dazu schon knapp vier Stunden Arbeit darin, mindestens zwei weitere werden noch dazukommen, bis am Ende auch das Binding (die Einfassung) angebracht ist. Aber die Decke für 75 € anbieten? Man wird sehen, ich neige da eher zur Selbstausbeutung.

Auch gestern früh eine halbe Stunde Kardiotraining auf dem Fahrradergometer mit Blick in meinen verwilderten Garten und den Sonnenaufgang. 10 Kilometer. Nach dem Mittag dann Fahrradtour mit Tochter an der Weser entlang bis zum Großen Weserbogen, Kaltgetränk an der wiedereröffneten Gastronomie am Campingplatz. Auf dem Rückweg Stippvisite beim Hof Weserrind.

Und dann sind wir noch an einer Gänseversammlung vorbeigekommen (Wie nennt man das eigentlich? Herde, Rotte, Zugverband?) Inklusive Nils-Holgersson-Feeling, denn inmitten dieser vielen Graugänse gab es eine reinweiße Gans. Ob sie Martin hieß, hat sie uns nicht verraten…

Leider ist die Fotoqualität nicht herausragend, die Lichtverhältnisse waren gestern bescheiden und das kleine Tele hat seine Grenzen.

Das waren dann nochmal 26 Kilometer Radfahren, dieses Mal aber „in Echt“ mitsamt Wind und jeder Menge entgegenkommenden Radfahrern, bei denen ich mich teilweise gefragt habe, ob sie dazu gezwungen wurden, so verbissen saß manch eine Person auf ihrem Drahtesel (wobei diese Bezeichnung heutzutage auf die wenigsten Räder zutrifft). Leute, es ist Sonntag, ihr fahrt durch eine wunderschöne Gegend und ihr guckt in die Welt, als ob man euch gerade die Suppe versalzen hätte!

Abends hatte mich eine Freundin (danke, Daniela, war richtig schön) spontan zum Bible Art Journaling eingeladen, als Fortsetzung des Predigtthemas vom Vormittag. Das war glatt eine kleine Herausforderung, ich fühlte mich unkreativ und eingerostet. Eineinhalb Jahre habe ich vor allem geschrieben, genäht und ein bisschen fotografiert, und jetzt fehlte mir ein wenig die Idee zum Gestalten meines Bibeltextes.

Der Abend war aber durch gute Gespräche auf jeden Fall sehr schön und entspannend. Und ich habe in der Nacht darauf auch nur mäßigen Stuss geträumt.

Warum also bin ich heute so montagsmüde? Ich fürchte, ich bin vor allem nachrichtenmüde, gesellschaftsmüde, wahlkampfmüde. Eigentlich scrolle ich frühmorgens immer durch diverse Nachrichtenportale, um auf dem Laufenden zu sein, aber es hat mich heute fürchterlich angeödet. Wo ist hier der Ausgang? Ist das ein Exit-Game, in dem ich gefangen bin und ich finde die Lösung nicht? Nimmt das alles mal ein Ende? Corona, Klima, gesellschaftliche Spaltung, Terrorgefahren, Politiker, die sich über Randthemen echauffieren, Menschen, die ihr eigenes wirtschaftliches Wohl über das Gemeinwohl hängen, Plastikkontinente im Meer, Waldbrände und Flutkatastrophen…

Gerade jetzt mag ich das alles nicht mehr ertragen und möchte mich am liebsten einigeln, die Welt da draußen vergessen und mein Stückchen heile Welt genießen. Aber hilft ja nix, es geht weiter. Ab heute Abend mit dem VHS-Kurs für den Sportbootführerschein See. Und irgendwann dann hoffentlich für ein paar Monate auf die Ostsee, mit nichts als dem Ehemann und der Sterntaler in der grandiosen skandinavischen Natur. Aber das ist eine andere Geschichte und hoffentlich wird die Zeit kommen, sie zu erzählen.

Viele bunte Quadrate

Heute früh nach dem Einkaufen schnell im Haus das wichtigste erledigt (Berge von Aussie-Haaren aus den Teppichen gesaugt) und noch ein paar andere Dinge auf die Reihe gekriegt. Die Hunde gebürstet. Und dann kam das Schönste: In den neuen Stoffen schwelgen, mir Zeit nehmen, die schönste Kombination auszulegen, Streifen schneiden und dann mal wieder mehrere Stunden an der Nähmaschine verbringen. Auf der Seite „Northern Star by Annuschka“ hier im Blog gibt es noch ein paar mehr Infos zum aktuellen Projekt.

In kleinen Schritten wieder neu starten

Schnelles Projekt: aus alten Frotteehandtüchern und Geschirrtüchern, die nicht mehr ganz in Ordnung sind, nähe ich mir Spültücher. Es nervt mich total, dass man überall nur noch Mikrofaser- oder Schwammtücher bekommt, denn egal ob durch den Abwasch oder die Reinigung in der Waschmaschine, sie verlieren ständig Mikroplastik. Die selbst genähten Tücher haben eine grobe und eine feine Seite, bestehen aus reinem Baumwollstoff und benötigen keine neuen Rohstoffe.

Genau das Richtige, um nach fast drei Monaten wieder ins Nähen einzusteigen und mal ganz gemütlich zu testen, ob der Umgang mit dem Rollschneider schon wieder gelingt oder die Schulter noch überfordert…

PS: Nach demselben Prinzip, nur etwas kleiner, kann man auch wunderbare Abschminkpads nähen. Für die weiche Seite dann einfach alte T-Shirts oder Jersey-Bettlaken benutzen.

Vorfreude, neue Stoffe und ein Rückschlag

Um es gleich vorweg zu sagen: Unsere Erdbeeren sind natürlich noch nicht reif. Aber sie stehen dieses Jahr, dem regenreichen Frühling sei dank, wunderbar in Blüte. Und da ich beintechnisch letztes Jahr nur rudimentär im Garten etwas tun konnte, ist aus den Reihen fast so etwas wie eine Erdbeerwiese geworden. Auch an der Terrasse im Blumenbeet wachsen sie und unter der Magnolie finden sich unzählige Walderdbeeren. Ich freue mich schon wie Bolle auf die roten, saftigen Früchtchen.

Aber ich habe von der Familie Rhabarber bekommen, der wurde mit Hilfe von TK-Erdbeeren zu Erdbeer-Rhabarber-Marmelade verarbeitet, echt lecker. Und ich habe Stoffe eingekauft. Mit Erdbeeren, mit Pünktchen, mit anderen Früchten, in frischen, frühsommerlichen Farben. Klar habe ich mir beim Waschen der Stoffe schon Gedanken gemacht, was alles daraus werden kann.

Tja, bis Donnerstag währte die ungetrübte Freude. Bis ich erfuhr, dass ich demnächst erstmal für einige Wochen meinen rechten Arm nicht gebrauchen kann. Denn die Supraspinatussehne ist komplett ab und muss wieder angenäht werden. Kein Nähen, Garten nur mit links, und erst recht kein Segeln… Wieder zumindest ein halbes Jahr, das mir bei meinen Plänen fehlt. Aber hilft ja nichts, die Aussicht, stattdessen in einigen Jahren ein nagelneues Schultergelenk zu brauchen, ist auch nicht wirklich sexy.

Also werde ich mich dann vermehrt auf Buchrezensionen stürzen, ich habe mir schon einen ordentlichen Packen zusammengestellt. Eine Mischung aus Romanen, die von allem ablenken, was mich nervt (und zumindest Urlaub im Kopf möglich machen) und herausfordernden Sachbüchern, die sich mit verschiedenen Facetten der Gesellschaft und unserer Umwelt beschäftigen.

Bis zum 9. Juni hoffe ich allerdings, noch das eine oder andere Stück Stoff unter die Nähmaschine zu bekommen und so ein wenig auf Vorrat fertigzustellen.

Ich bin Online!

„Wie bitte? Klar bist du Online!“ – Ja, aber seit heute bin ich zweimal Online. Ich habe es heute endlich wahr gemacht. Nur darüber nachdenken bringt es ja nicht, und wenn es nicht klappt, dann habe ich es wenigstens versucht.

Ich habe auf Etsy einen Shop eröffnet!

https://www.etsy.com/de/shop/AnjasNorthernStar

Warum ich so lange gezögert und es immer wieder nochmal durchdacht habe? Ich habe fast die Befürchtung, es könnte mir schwerfallen, mich von meinen „Babies“ zu trennen. Mund-Nasen-Masken, Mini-Utensilos, Osterkörbchen, ja sogar die Mug Rugs, sind kein Problem. Aber die Tischdecken und erst recht die größeren Quilts „herauszurücken“, das ist eine andere Hausnummer. Deswegen taste ich mich auch erst locker heran. Kissenhüllen und Mitteldecken, da ist der Aufwand überschaubar, die mütterliche Bindung geringer. Und ehrlich gesagt auch die Preisfindung einfacher.

Jetz füttere ich den Shop nach und nach ein bisschen und sehe mal zu, was passiert. In der Zwischenzeit habe ich einen Auftrag, Polster für ein selbstgebautes Lounge-Gartensofa aus Paletten zu nähen. Na dann los.

Ist ja doch schon einiges zusammengekommen

Heute Nachmittag habe ich den Sonnenschein genutzt und bin mit meinen gesammelten Werken auf die Wiese gegangen. Einigermaßen erstaunt habe ich zur Kenntnis genommen, dass ich schon einige Projekte fertig habe. Es fehlen hier sogar Stücke, die schon verkauft oder verschenkt sind.

Bei den Kissenhüllen

sowie bei den Kleinteilen wie Utensilos oder Mug Rugs

ist auch die Preisfindung nicht weiter schwierig.

Bei Tischsets, Tischläufern oder erst recht bei den Mitteldecken gerate ich aber schon mal ins Schwimmen, da frage ich mich immer, ob die Preise, die eigentlich sowohl Material- als auch Arbeitskosten abbilden, überhaupt realistisch sind.

Das gilt vor allem auch für diese frühsommerliche Decke, die ich heute fertiggestellt habe. Allein das Quilten hat fast drei Stunden gedauert…

Die großen Decken, mit denen man sich selbst oder sogar ein Bett zudecken kann, habe ich bisher nur verschenkt. Eine solche Decke benötigt je nach Größe Stoffe für 100 € plus/minus, dazu Füllmaterial und mindestens 20 bis 30 Stunden Zeit.

Ich muss wohl einfach mal ins „kalte Wasser springen“ und dann schauen, wie es angenommen wird. Ist ja nicht so, dass ich mit solchen Problemen alleine dastehe, andere haben es bereits geschafft und ihre Nische und Zielgruppe gefunden.

Eine hat jedenfalls „Platz genommen“ und fühlte sich wohl:

Ob sie gemerkt hat, dass die Blaubeeren nicht echt sind?

Ostern kommt näher…

…und ich habe mal ein paar Kleinigkeiten ausprobiert. Die Mug Rugs haben schon vor Weihnachten mit entsprechenden Motiven guten Absatz gefunden. Am besten gefallen mir die ganz kleinen Körbchen, da passen auch ein paar edle, frühlingsfrische Pralinen hinein (die man in der Buchhandlung, in der ich arbeite, in ein paar Tagen wieder kaufen kann🥰).

Wenn nur das händische Annähen der Knöpfe nicht so kniffelig wäre, meine rechte Hand hat da leider manchmal so ganz eigene Vorstellungen, was sie mit der Nähnadel anfangen will: wahlweise fallenlassen oder in meinen linken Daumen stechen… Naja, ein bisschen Verlust hat man immer.

CoffeeNewstom

Toms Welt des Kaffees

Freidenkerins Weblog

Bilder, Gedanken, und Geschichten.

MRS SQUIRREL I Kreativ- und Lifestyleblog

STRICKEN I BACKEN I DIY I WOHNEN

mutter-und-sohn.blog

Kluge Gedanken. Aus dem echten Leben

wortverdreher

Texte und Gedichte zu den Themen Tanzen und Leben

Kulturbowle

KulturGenuss, Bücherlust und Lebensfreude

reisswolfblog

"Bücher bieten keine wirkliche Rettung, aber sie können den Geist davon abhalten, sich wund zu kratzen." - David Mitchell

Spinnradl

... den Faden aufnehmen und weben und schreiben ...

wortwabe

Lies mich! Read me!

Naturgeflüster

Impulse für ein natürliches Leben mit einer seltenen Erkrankung

Taufrisch war gestern

Birgit Jaklitsch: Journalistin, Bloggerin, Autorin

romanticker-carolinecaspar-autorenblog.com

Vorstellung meiner Bücher - Blog: Romanti(c)ker

Linsenfutter

Tier-, Naturbeobachtungen und mehr. Als Hobbyfotograf berichte ich. Stets suche ich Futter für die Linse meines Fotoapparates.

Künstlerhof Lavesum

Einblicke, Geschichten und mehr

Natis Gartentraum

Alles rund um den Garten, Ausflüge und mehr

Meine literarische Visitenkarte

Aus der Feder geflossen und vor die Linse gesprungen

-Naturliebe-

Im Fluss Des Lebens - Altes und Neues wissen

Steinegarten

Pflanzen, Steine und mehr

Querbeet

Bücher, Rezensionen, Rezepte, Katzen und mehr

Mein innerer Garten

Leben in emotionaler Instabilität

Wildgans's Weblog

Lese- und Lebensdinge

wupperpostille

...in Verbindung bleiben...

Sustainability

plastic free

Puzzleblume ❀

mit Wurzeln und Flügeln

puremyself

Meine Texte und Fotos

Reginas Geschichten und Gedichte

Neu: viele Geschichten auch als HÖRGESCHICHTEN

watt & meer

Der Blog watt & meer erzählt von den kleinen und großen Wellen, von Alltag und Urlaub und dem Glück auf 4 Pfoten.

Webgeflüster mit Seele

Der etwas andere Blickwinkel

Hinter den Türen der Stadt

Geschichten mitten aus dem Leben; über Momente die uns prägen, Freude, Schmerz, Hoffnung und Schicksal dem wir täglich begegnen. Ein kleiner Blick ins Innere, ein Blick hinter die Tür.

Red Skies over Paradise

»„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“« - Warren Buffett, 26.11.2006, New York Times

Tutto paletti

Perfekt auf die entspannte Art

Kaya - Border Corgi

Hundeblog - Alltag mit Hund, DIY, Erziehung, Tricks, Produkttests

anwolf.blog

Unterwegs auch mit Hund

7geisslein

Ein Blog über das Leben einer Familie mit allem was zu uns gehört: fünf Kinder, der beste Ehemann von allen, der alltägliche Wahnsinn und das große Glück in den kleinen Dingen gemäß unserem Trauspruch "Ubi Caritas et amor ibi deus est"

ein Anfang und kein Ende

meine gelesenen Bücher und Rezensionen

Wortverloren

Rezensionen und mehr

puzzle ❀

lieber verwirrt als gelangweilt

Über das Schreiben von Geschichten

Ein Blog der Autorin Jutta Reichelt zu (fast) allen Fragen des Schreibens

erdsalz

Blog eines Pastors in besonderen Zeiten...

%d Bloggern gefällt das: