Nachtrag zu gestern

Beim Zähneputzen ist mir heute früh schlagartig bewusst geworden:

Wir sind die Generation, die später im Seniorenheim mit Bruce Springsteen, Bon Jovi, Bryan Adams, den Toten Hosen und den Ärzten vollgedudelt wird. Für die Frauenquote kommen Madonna, Cyndi Lauper, Tina Turner, Kim Wilde und Bonnie Tyler dazu. A-HA und Roxette bilden die Skandinavien-Fraktion. Michael Jackson lehrt uns kicksend und moonwalkend das Gruseln.

Zu Karneval werden wir mit der Neuen Deutschen Welle bespaßt und Weihnachtsstimmung kommt in der Dauerschleife von „Last Christmas“ und „Do they know it’s Christmas time“ (nicht) auf.

Und irgendwann werden wir zum x-ten Mal „Highlander“ gucken und uns mit Queen fragen „Who wants to live forever“?

Die Heime werden brechend voll sein mit uns, denn wir sind die „Boomer“-Generation. Na dann auf zur Polonäse Blankenese…

Übrigens vielen Dank an euch, ihr seid klasse. An diesen 80er Jahren hängen bei so vielen von euch schöne Erinnerungen. Selbst per Whatsapp erreichten mich Kommentare. Demnächst überlege ich dann mal, über welche Filme und Bücher wir uns dereinst in der Seniorensprechstunde austauschen werden😁

Die 80er – Der Soundtrack meines Lebens

Wink des Schicksals, dieses Thema muss nun sein. Eine kleine Retrospektive, mein „Coming-of-Age“, wie es heute so schön heißt. Erst kam am Samstagabend im WDR eine Sendung über dieses Jahrzehnt, das in manchen Aspekten heute noch Fremdscham auslöst, aber im Großen und Ganzen eine großartige Zeit war, vor allem im Rückblick. Und heute las ich bei Wortman seine Hommage an Cyndi Laupers „Girls just wanna have fun“, ein Song, der auch heute noch in meiner Spotify-Playlist ziemlich weit oben steht. Mit ihrem Look lag sie mir übrigens viel mehr als die spitzbrüstige Madonna in ihren S/M-Kostümen.

Alles schien möglich, wir wollten die Welt erobern, analog versteht sich, am liebsten in einem bunten VW-Bulli, ganz ohne Internet und Smartphone, von GPS und Navigationssystemen ganz zu schweigen. Es war das Jahrzehnt, in dem John Lennon starb, in dem die Grünen gegründet wurden, gegen Atomstrom demonstriert wurde ( und dann ja auch schließlich im Jahr 1986, haargenau am 20. Geburtstag meines damaligen Freundes, die Atomkatastrophe von Tschernobyl den Demonstranten recht gab). Das Jahrzehnt, in dem Mac Gyver (der Echte) und der Knight Rider Helden waren, aber auch Marty McFly und Doc Emmet Brown mit dem Kult-DeLorean in die Zukunft reisten.

Es war das Jahrzehnt, in dem ich vom lieben, angepassten Mädchen zu einer frechen Göre mutierte, wenn ich meinem Deutsch- und Politiklehrer in der 9. Klasse Glauben schenke. Tja. Auch ich wollte „Fun“ haben.

Kleidungstechnisch, und nun komme ich auf den Punkt, gab es den Aerobic-Look von Jane Fonda, blaumann-blaue Satinblusen mit Schulterpolstern, Vanilia-Hosen mit Pattentaschen seitlich am Oberschenkel (Der modische Vorläufer von Cargohosen à la Engelbert Strauss, nur im Popper-Style? Wer weiß.) Jeans mit weißen Biesen an der Außennaht oder gleich ganz bunt gefärbt. Knalleng und rot mussten sie sein! Blau-grünes Schottenkaro war im Winter angesagt. Gott, wie liefen wir bloß rum!

Mein Lieblingsteil war lange Zeit der alte Bademantel meiner Oma, A-Linie mit Kimono-Ärmeln, außen Velours und innen Frottee, Dunkelgrün mit psychedelischen Pinselstrichen in rot, pink, gelb und blau. Dazu trug ich eine schwarze Baskenmütze und eine Fledermaus baumelte am Ohr. Natürlich aus Metall.

Ein einziges Kleidungsstück aus dieser Zeit hat überdauert. Ich habe ein verwaistes Kätzchen darin großgezogen und trage sie bis heute noch, bei jeglichen Renovierungsarbeiten, die sich auch kontinuierlich darauf verewigen:

Meine geliebte Jeans-Latzhose. 40 Jahre hat sie jetzt auf dem Buckel. Das nenne ich noch Wertarbeit! (Und zum Glück hat sie an den Seiten Knöpfe, die man auch offen lassen kann. Wirkt noch lässiger und kaschiert die Tatsache, dass ich mehr Vorrat für schlechte Zeiten mit mir herumtrage.)

Und hier kommt der spezielle Soundtrack zur Jeans:

32-16-8

Der Code zum Tresor in meinem Kopf, randvoll gefüllt mit unnützem Wissen aus den 1980er Jahren. Der Tresor, der pickepacke voll steckt mit Songtexten und Erinnerungen an Klassen- oder Jahrgangsstufenfeten, Freitagabend-Diskos auf Schützenfesten oder beim Portaner Stadtfest, an Geburtstags- oder Silvesterpartys. Also lauter Dinge, die Jugendliche von heute zumindest in den letzten beiden Jahren nur vom Hören kennen. Das Gefühl von Euphorie am jeweiligen Abend (und ehrlich gesagt auch mitunter der Katzenjammer am nächsten Tag) gehört natürlich auch dazu.

Ich schätze mal, bei der Zahlenkombination der Titelzeile gibt es einige hier auf der Plattform, die sofort dieselben Assoziationen an Rosies Telefonnummer haben und bei denen zuverlässig das „dü-dü-dü-dü-dü-dü-dü-dü“ des Synthezizers im Hinterkopf anspringt. Bei mir klingt es seit Tagen im Kopf herum und deswegen muss ich jetzt einfach darüber schreiben, auch wenn die Lage vielleicht noch so unpassend für solche Erinnerungen scheint. Damals gab es noch den eisernen Vorhang, den kalten Krieg und die Welt war, zumindest auf den ersten Blick und für uns Jugendlichen aus dem Westen, fein säuberlich in schwarz und weiß oder auch gut und böse aufgeteilt. Aber es war auch die Zeit, in der Nena mit ihren 99 Luftballons inmitten der Neuen Deutschen Welle eine ganz andere Art von Protestsong etablierte.

Unser Protest klang nicht mehr nach Woodstock, Joan Baez oder Bob Dylan. Unser Protest fantasierte vom Abfackeln der Schule, verbreitete Halbwissen über Prostituierte in München oder thematisierte psychiatrische Kliniken. Er brachte uns den Pop-Dadaismus (sowohl aus Großenkneten als auch per Ausflug nach GB mit der Police-Variante „De doodoodoo, de Dadada“) ebenso wie den Sternenhimmel nahe, und überhaupt, der Weltraum: unendliche Weiten wurden entdeckt, mit Major Tom, der leider nicht mehr zurückkam, vielleicht blieb er bei Fred vom Jupiter? Dafür brachte Codo der Dritte uns die Liebe im Sauseschritt, und auf der Erde waren wir verschossen in irgendwelche Sommersprossen, die wir mit einem Knutschfleck übertünchten. Wir gerieten im Tretboot in Seenot und erklommen hohe Berge. Nebenbei steigerten wir das Bruttosozialprodukt, aßen Spaghetti Carbonara und himmelten das Model an.

Irgendwann stellte sich heraus, dass alles nur geträumt war. Wir rieben uns den Sand der Fata Morgana aus den Augen, stiegen vom Leuchtturm herunter und in den Sonderzug nach Pankow. Und hörten irgendwann dann auch wieder ganz normale Musik. Unser damaliger Schulleiter atmete genauso auf wie diejenigen, deren Job es war, vor dem Fetenkeller der Schule „Schmiere zu stehen“ und nachzusehen, ob gestrenges Lehrpersonal um die Ecke kam, weil in der Schule verbotenes, subversives Liedgut abgespielt wurde.

Ende des Kapitels… und ihr so?

Music

„Mit Musik geht alles besser“. In den letzten zwei Jahren habe ich das leider zu oft vernachlässigt. Irgendwann bin ich zum News-Junkie geworden, statt meinen Wohlfühlzustand mit den unterschiedlichsten Musikstilen zu erreichen, habe ich mir Nachrichten, Wissen und Philosophie reingezogen.

Heute habe ich mir mal wieder eine Playlist mit All-Time-Favorites angehört, und genau der Song „Music“ hat mich sehr eindrücklich daran erinnert, was ich eigentlich viel lieber höre und was auch in schwierigen Situationen viel heilsamer ist als sich mit Krisenberichten vollzudröhnen!

„Music“ gibt ein Lebensgefühl wieder, das ich gut nachvollziehen kann, obwohl mein Musiklehrer es nie geschafft hat, mir mehr als die C-Dur-Tonleiter beizubringen. Ich hörte alles mögliche von Rockabilly bis KISS, von Marillion über YELLO bis „Kuschelrock“; außer Volksmusik und Heino war kaum etwas sicher vor mir.

Symphonischer Bombast-Rock, Gospel, lateinamerikanische Tanzmusik, Adriano Celentano, Rondo Veneziano, Smetana oder Neue Deutsche Welle, Time Warp oder Motown: ich war relativ wahllos, Hauptsache, es riss mich mit. Für jede Stimmung der passende Soundtrack.

Es wird Zeit, dass ich da wieder hinkomme!

Nichts halbes und nichts ganzes?

Oder auch: Übergang. Wir sind noch im Winter, aber der Frühling schickt schon erste Grüße, mehr oder weniger zaghaft.

In der Pandemie stehen die stärksten Lockerungen seit zwei Jahren vor der Tür, aber ob wir uns trauen (und ob es sinnvoll ist), hindurchzugehen, wissen wir nicht.

Es herrscht ein Krieg – in Europa, nicht weit weg in anderen Erdteilen. Wir sind unsicher, wir möchten gern an ein baldiges Ende glauben, aber haben gleichzeitig Angst vor zu viel Optimismus.

Wir haben Informationsquellen in einer Fülle wie noch nie in der Menschheitsgeschichte, aber wissen nicht so recht, welchen wir vertrauen können oder wollen.

Wir haben das verfügbare Wissen der Welt in Datenbanken angehäuft, in einer immer schnelleren Geschwindigkeit, und fühlen uns doch ohnmächtig.

Wir haben Erkenntnisse, aber was wir uns wünschen, sind Gewissheiten. Wir haben Fragen und wollen Antworten.

Wir leben in einer Zwischenzeit. Musikalisch passend dazu ein Passionslied:

Ewigkeitssonntag

So heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Früher wurde er Totensonntag genannt, und gerade in diesem Jahr passt die Bezeichnung besser denn je. So viele Tote gibt es überall, derer zu gedenken ist, darunter auch etliche, die noch leben könnten, wenn zum Beispiel notwendige (z. B. Krebs-)Operationen nicht hätten verschoben werden müssen, bis es zu spät war. Und das schlimmste ist, dass es diesen Winter wieder passieren wird. Obwohl es im Gegensatz zum letzten Jahr Impfungen gibt, die vom größten Teil der Menschen gut vertragen werden können, ich spreche jetzt nicht von denen, die aus nachvollziehbaren medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Und das macht mich hilflos und wütend. Ich weiß, dass andere das nicht so sehen, aber es spiegelt nur meine eigenen Erfahrungen wieder.

Jedenfalls konnte ich es heute nicht über mich bringen, in die Kirche zu gehen, statt dessen nutzte ich eine Therapie, die mir seit Jahrzehnten hilft, wenn ich so richtig deprimiert bin: Putzen und dabei die Musik auf volle Lautstärke. In den Zeiten von herkömmlichen Stereoanlagen vibrierten dabei regelmäßig die Boxen und auch der Fußboden, heutzutage nur das Smartphone.

Als erstes wählte ich, wie immer, Songs die mich in die düstere Stimmung so richtig hineinziehen. Sehr gut funktioniert das mit Rockballaden, und die Stimmen der Sänger von „Gregorian“ helfen mir mit ihrer meditativen Eindringlichkeit noch mehr, meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

In dieser Phase ist es immer am besten, wenn ich ganz allein bin und etwas zu tun habe, was mich auch körperlich fordert. Dann fließen auch schon mal Ströme von Tränen, die alles aus meinem Körper transportieren, was sich an Frust, Ärger und anderen negativen Gefühlen angesammelt hat. Und das war heute reichlich. Auch ist es vorteilhaft, wenn mich niemand hören kann, denn ich singe laut – und häufig schief, weil nicht eingesungen – mit.

Wenn die Phase des Herausschreiens dann beendet ist, kann ich mich auch wieder den Songs zuwenden, die Hoffnung in mir wecken.

„Hallelujah“ ist ein Song, von dem es so viele berührende Coverversionen gibt, da ist immer das passende dabei. Obwohl es um das unvermeidliche Scheitern, nicht nur von König David, geht, klingt in diesem Lied doch immer wieder auch Hoffnung mit.

Nachdem ich jetzt auch wieder anständig und ohne Schleier aus meinen Augen gucken kann, werde ich wohl noch einige Stunden an der Nähmaschine verbringen, das erdet mich dann hoffentlich wieder komplett.

You raise me up

Da ist es mordsfrüh am Sonntag, seit einer halben Stunde jault Lucy im Flur herum (weil sie viel lieber in der Küche unterm Tisch liegen möchte) und du wünschst dir eigentlich nur noch ein halbes Stündchen Ruhe. Und dann läuft im Radiowecker, der tagein, tagaus immer um zwanzig nach Fünf anspringt, dieses Lied:


Manchmal wundere ich mich bei diesem Nachtprogramm. Die Sprecher sind immer etwas klamaukig und um Heiterkeit bemüht, vielleicht ist das auch die beste Möglichkeit, diesen Sendeplatz mit Leben zu füllen, ich weiß es nicht. Aber Tatsache ist, dass ich schon manches Mal von einem Lied überrascht wurde, das mir viel bedeutet oder Erinnerungen weckt oder ganz einfach zur aktuellen Situation passt.

Als ich heute früh diesen Song hörte (es gibt auf Youtube auch einige andere hörenswerte Versionen, aber diese lief im Radio), da gab er mir Ruhe. Ruhe, Lucys Geseufze auszublenden. Ich weiß nicht, wer ihre innere Uhr in den letzten Wochen hartnäckig auf fünf Uhr eingestellt hat, aber ab diesem Zeitpunkt gibt ihr der Platz unterm Küchentisch offenbar mehr Sicherheit als ihr Kissen im Flur. Haben nicht auch wir einen bevorzugten Platz, den wir aufsuchen möchten, wenn wir uns gestresst, überfordert oder sonst irgendwie besch…en fühlen? Bei Lucy ist es der Küchentisch, bei mir ist es oft der Garten oder allgemein die Natur, Wald, Wiesen oder Wasser, wohin ich mich flüchten möchte.

Ein Ort, an dem ich die Weite und Schönheit der Schöpfung wahrnehme. Mir mal nicht über die Beschränktheit der Welt, meiner Mitmenschen und meiner selbst Gedanken machen muss, sondern einfach runterkommen kann und mich von der Anwesenheit meines Schöpfers trösten lassen kann. Ein Ort, der mich gleichermaßen erdet und erhebt. Und die Dimensionen zurechtrückt. Und der mich Momente erleben lässt, die mir zeigen, dass ich nicht allein bin, dass mich immer jemand trägt und mir Kraft gibt, wenn menschliche Kraft nicht mehr ausreicht.

Und wie erstaunlich, das manchmal das Nachtprogramm im Radio den richtigen Stups gibt. Habt einen wunderschönen und gesegneten Sonntag, wo immer ihr ihn verbringt und was auch immer heute eure Herausforderung ist.

Amazing grace

Leann Rimes – Amazing Grace – YouTube

Dieses Lied hat sich schon sehr früh in meinem Leben in mein Herz geschlichen (oder gesungen), da wusste ich weder, was der Text bedeutete noch wer es in welcher Situation geschrieben hatte.

Irgendwie hatte es dieser Gospelsong auf das Hausputz-Tonband meiner Mutter geschafft, gemeinsam mit Schlagern und Popsongs der endenden 60er und beginnenden 70er Jahre. Und schon als kleines Mädchen konnte ich in dieses Lied tief eintauchen, der Klang und die Melodie berührten mich tief im Herzen (obwohl es damals ja noch nicht von LeAnn Rimes gesungen wurde). Ich glaube, wegen dieses Liedes lernte ich, wie man Tonbänder spult😄. Denn ich heulte jedes Mal wie ein Schlosshund und konnte mich da auch richtig reinsteigern. Mit 5 Jahren hielt ich es noch für abgrundtief traurig, es gab auch leider niemanden in der Familie, der mir den Text hätte übersetzen können, und doch: es brachte eine Saite in mir zum Klingen, die zwar immer mal wieder ruhiger wurde, aber nie mehr aufhörte zu vibrieren.

Bewusst lernte ich die „erstaunliche Gnade“ erst einige Jahre später kennen und noch viel später verstand ich sie auch nur ansatzweise. Bis heute kann ich das Lied kaum ohne Augenpipi hören, und auch wenn ich selbst es singe, laufen mir die Tränen, aber nicht, weil es so traurig ist, sondern weil es die ultimative Hoffnung auf den Punkt bringt. Ohne diese Hoffnung wäre mein Leben nicht vollständig.

Zur Entstehungsgeschichte schaut doch mal hier.

Tag der Erinnerungen…

Irgendwie ist heute ein Tag, der viele Erinnerungen bringt, danke Christiane und Puzzleblume, das Schreiben mit euch wühlt heute in mir.

Ich musste dann eben doch glatt mal googeln, wie der Song hieß, der immer die Jugenddisco im Dorfgemeinschaftshaus des Nachbarortes eröffnete. Was soll ich sagen, ich hab es gefunden🥳

https://youtu.be/FsFEIPvHkTo

Kopfkino: Vokuhila, Jeans mit weißen Biesen, Satinbluse mit mächtigen Schulterpolstern, Stiefeletten aus babyblauem Nubukleder🙈. Wir waren jung und liefen den Trends hinterher.

Tragische Corona-Liebesgeschichte – ohne Happy End

Die letzten Wochen habe ich eindeutig zu viele Politik-Podcasts gehört und zu wenig Musik. Heute zum Putzen habe ich mir eine neue Playlist erstellt und siehe da, aus vielen der Songs konnte ich eine tragische Geschichte für die aktuelle Situation zusammenbasteln. Ziemlich denglisch, etwas um die Ecke gedacht, aber immerhin:

Die letzten Monate waren langweilig. Immer saß sie nur dort, Spending my times watching the days go by. Das Bruttosozialprodukt im Eimer, naja, Life is a rollercoaster… Plötzlich bekam sie eine WhatsApp-Nachricht: „Every thing I do, I do it for you, That’s amore!“ Sie schrieb zurück: „Girls just wanna have fun, I wanna dance with somebody„. Er wieder: „I can’t dance“ Etwas unwillig antwortete sie: „Ich gehe tanzen. With or without you!“

Er flehte: „Nein, bitte: Let it be! We don’t need another hero! Aber na gut, ich gehe mit. Alles aus Liebe. I was made for loving you“ Sie dachte nur „What’s love got to do with it?“All for love zog er mit ihr durch die Straßen. Spät am Abend bat er: „Tell me if you wanna go home, Can you feel the love tonight? You’ll be in my heart

Ach was soll’s, dachte sie, Life is for living und I want it that way und ging mit ihm nach Hause. In der Nacht flüsterte er ihr zu: „I wanna see Daylight in your eyes“ und sie fragte neckisch zurück: „Und If tomorrow never comes?“ Doch bald ging die Sonne auf, Morning has broken. Sie hatten dann noch Another day in paradise, doch nach einigen Tagen fragte sie ihn „Every breathe you take funktioniert ja immer schlechter!“ Er kam ins Krankenhaus und ehe sie ihn in Narcotic versetzten, brach es aus ihm heraus: „Stayin‘ alive ist alles was ich will, aber I’ve had the time of my life.“ Als sie ihn unterbrechen wollte, flüsterte er noch: „Don’t stop me now! Ich find dich scheiße! Du trägst keine Liebe in dir! It’s my life, mit dem du gespielt hast! Weißt du, was du tust? Killing me softly! I just died in your arms!“

Am Tag, als Conny Kramer starb, fühlte sie sich wie ein Zombie Out oft he dark. Voller Selbstvorwürfe dachte sie: Warum hatte ich bloß nicht mehr Self control? If I could turn back time… Sie hatte eine Total eclipse of the heart und fragte sich Who wants to live forever?

Am Grab stand sie, die Lady in Black, Black Velvet. Sie entzündete eine Candle in the wind und versprach: „I will always love you.“ Vom Band wurde die Unchained melody gespielt. Sie sinnierte reuig: Werde ich jetzt Livin‘ on a prayer können oder bin ich Losing my religion? Es war doch nur ein Schrei nach Liebe.

So verging der Circle of life, der Winter und der Frühling verging, der Sommer kam ins Land. Everybody dachte, haben wir alles Nur geträumt? What a wonderful world! Sie tanzten Mambo No 5 All summer long, fuhren Ab in den Süden zum Sailing, feierten das Leben Let’s get loud und hofften So soll es bleiben! Wouldn’t it be good? Und so ging es, bis am Ende der Ferien die allgemeine Aufforderung kam: Take me home, country roads!

Uff. Schräg, makaber und das weibliche Wesen kommt eindeutig ziemlich schlecht dabei weg, sorry Mädels. Aber das war die Musikauswahl, nicht ich🤣. Die Männer mögen sich gebauchpinselt fühlen.

Ich versuche in den nächsten Tagen noch ein bisschen mehr Songs für bessere Stimmung zu finden, oder ihr schreibt mir einfach eure Geschichten mit dem Soundtrack eures Lebens…

Einen schönen Sonntag Abend.

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