23. Dezember – Buch-Adventskalender

Schon das Cover ist genial. Kopf auf, Wissen rein… Wenn es doch nur so einfach wäre! Dabei ist bei genauerem Hinsehen der Kopf gar nicht geöffnet, das sieht nur beim flüchtigen Blick so aus. Im Vordergrund sind allerdings die vielen unterschiedlichen Sachen, die sich vor allem Kinder ab dem Grundschulalter aneignen wollen/sollen/müssen. Das kann schon mal unübersichtlich werden.

Gut also, dass es Bücher wie dieses gibt, denn der Verlag Dorling Kindersley ist bekannt für seine wunderbaren Illustrationen, die mit dem umgebenden Text zusammen eine sehr anschauliche Aufmachung für die Vermittlung von Wissen bieten. Das Buch ist super, wenn die Fragen der Kinder beginnen, den eigenen Horizont der Eltern zu erreichen oder wenn die Kunst des Zeichnens nicht ausreicht, um Zusammenhänge zu veranschaulichen. Es ist aber noch mehr als das, es eignet sich auch ganz hervorragend, im Familienkreis oder zumindest im trauten Sofa-Zweiergespräch gemeinsam die Welt des Wissens zu entdecken oder in neue Bereiche vorzustoßen. Prädikat: Sehr wertvoll.

Bibliographische Angaben: WISSEN – Das große Lexikon in spektakulären Bildern, Dorling Kindersley, ISBN 978-3-8310-3920-3, € 24,95

|Werbung, unbezahlt|

22. Dezember – Buch-Adventskalender

Beim heutigen Buchtipp stimmt alles: Schon allein das Cover zieht die Leute magisch an. Es verspricht Ruhe und Entspannung, die Farben ebenso wie das Motiv. Es ist auch nicht ganz klar, ob es sich um einen Roman oder ein Sachbuch handelt, der Verlag bezeichnet es als „literarisches Sachbuch“.

Von der Thematik passt es genau in die Zeit, obwohl nicht die durch die Pandemie erzwungene Entschleunigung des Lebens Thema ist. Es können ganz unterschiedliche Gründe sein, die das Leben um uns herum anscheinend anhalten: natürlich der Tod, der große Separator, der oft ungefragt und unerwartet in unser Leben tritt. Es können Abbrüche in der Karriere sein, Unfälle, aber auch schöne Ereignisse, die uns unvermittelt in eine Situation katapultieren, in der wir uns fühlen wie außerhalb des Raum-Zeit-Kontinuums. In irgendeinem Marvel-Film gab es eine Sequenz, da bewegten sich die Charaktere auf einmal wie durch Wachs, alles war zähflüssig und irre langsam, so stelle ich mir das in diesem Augenblick vor.

Das Paradoxe ist: Wie oft wünschen wir uns, entschleunigt zu werden, und wie oft ist die Entschleunigung, wenn sie eintritt, ganz anders als unser Wunsch. Das gilt übrigens auch für die Pandemie, wenn ich daran zurückdenke, wie wir, auch hier in Bloggershausen, darüber philosophiert haben, wie schön doch (zumindest der Teil, der nicht mit Home Office und Home Schooling zu tun hatte) die langsame und ruhige Zeit des ersten Lockdowns war. Auch an mir selbst stelle ich fest, dass mir so ein kleiner Totalabriss des schon wieder sehr schnell gewordenen Lebens gerade mal wieder sehr passend erschiene. Nicht, weil ich den Lockdown an sich so toll finde, sondern weil der Wunsch nach Ruhe und Übersichtlichkeit überhand nimmt.

Aber zurück zum Buch: Wunderbar ist nicht nur, was Katherine May schreibt, sondern auch vor allem, wie sie es schreibt. In einem langsamen, poetischen Stil. Und die Botschaft, die lautet: „Wir können uns unsere Winter nicht aussuchen. Aber wie wir überwintern, schon. Ein wunderbares Buch über die heilsame Kraft des Innehaltens.“ (von der Verlagshomepage)
Ein ganz besonderes Stück Literatur, wie gemacht für dieses Weihnachten 2021.

Bibliographische Angaben: Katherine May, Überwintern. Wenn das Leben innehält, Insel Verlag, ISBN 978-3-458-17958-0, € 22,-

|Werbung, unbezahlt|

21. Dezember -Buch-Adventskalender

Dreißig Jahre ist es her, dass Freddie Mercury starb, aber die Legende und die Band leben weiter. Die Songs, von „We are the Champions“ , „We will rock you“ bis „Bohemian Rhapsody“ können wir mitsingen. Die Stimme, die Schauer den Rücken herunterlaufen ließ, war aber auch wunderbar im Crossover mit einer der brillantesten Opernsängerinnen der Zeit, Montserrat Caballé, die Melodien klingen in jeder Interpretation super, besonders aber auch als symphonische Version.

Alle Songs in chronologischer Reihenfolge, tolles Fotomaterial und spannende Anekdoten rund um die Band der Bands sind in diesem umfangreichen Text- und Bildband versammelt. Ich glaube, mehr muss ich dazu gar nicht schreiben.

Bibliographische Angaben: Benoît Clerc/Melanie Köpp, Queen -Alle Songs, Delius Klasing, ISBN 978-3-667-12188-2, € 59,90

|Werbung, unbezahlt|

20. Dezember – Buch-Adventskalender

Von „Stutenbissigkeit“ haben wir vermutlich alle schon gehört, und es ist ja auch was dran: Wenn Frauen sich gegenseitig fertigmachen, bleibt kein Stein auf dem anderen.

Aber glücklicherweise gibt es auch das Gegenteil: Frauen, die von anderen Frauen inspiriert werden, die Kraft aus dem Vorbild schöpfen, die lernen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Das Buch, um das es heute geht, habe ich für die Besprechung erstmal quergelesen, aber an manchem Beitrag bin ich schon hängengeblieben, weil ich tief berührt wurde. Auf jeden Fall werde ich es über Weihnachten (das wieder recht ruhig wird) ganz genüsslich und mit Muße nochmal zur Hand nehmen. Ganz unterschiedliche Frauen schreiben über ihre weiblichen Vorbilder, Frauen mit diversem gesellschaftlichem und kulturellen Hintergrund, junge Frauen ebenso wie solche mit reichlich Lebenserfahrung. Gleich der erste Beitrag von Minh-Khai Phan-Thi hat mich beeindruckt, denn sie bringt mit ihrem familiären Hintergrund auch gleich das Leben in zwei diametral unterschiedlichen Kulturkreisen mit. Ich kann es schwer beschreiben, man muss es einfach selbst lesen.

Was mich beeindruckt und mir Mut gibt: viele Frauen haben weibliche Vorbilder innerhalb der eigenen Familie und oft ist es die Mutter oder Großmutter. Warum das für mich ein Grund für Mut ist? Vielleicht, weil man als Frau doch noch sehr oft damit konfrontiert wird oder sich dafür rechtfertigen muss, wie man es mit seinen Kindern auf die Reihe bekommt/bekommen hat. Weil es immer irgendwie und irgendwo Restzweifel gibt.

Ich überdenke mein Verhältnis zu meiner eigenen Mutter, von der ich vieles gelernt habe (vor allem viel lebenspraktisches), die auch hier im Dorf früher aneckte, weil sie mit Lippenstift in den Garten ging und mit Nagellack auf den Fingernägeln ihrer Freundin bei der Feldarbeit half. Auch eine Art von Emanzipation. Und in manchem sicher auch Vorbild. Aber mir sind eben auch die anderen Augenblicke in Erinnerung: dass ich als Mädchen nicht Fußball spielen durfte, weil das ein „unweiblicher“ Sport sei (Handball wäre ok gewesen, das hat sie in ihrer Jugend gespielt. Wo das weiblicher sein sollte, hat sich mir nie erschlossen, Handball hab‘ ich einfach als brutal empfunden…) Und später, als ich verheiratet und zweifache Mutter war, immer auch gearbeitet habe und mal mehr, mal weniger erfolgreich alles unter einen Hut bekam, da bekam ich mitunter zu hören, dass diese oder jene Frau das alles aber noch viel besser meistere, dass sie früh um fünf Uhr den Haushalt mache, damit sie danach putzen ging, um nachmittags für die Kinder da zu sein… Ziemlich ambivalente Sache. Logischerweise frage ich mich als Folge dieser Überlegung auch, wie meine Töchter mich wahrnehmen. Als die Frau, die versucht, ihre Werte und Überzeugungen im alltäglichen Leben unterzubringen oder als das verhuschte, situationsüberforderte, chronisch kranke Muttertier, das ich zweifelsohne auch von Zeit zu Zeit bin?

Auf jeden Fall, auch wenn dieses Buch das gefährliche Potenzial hat, Gedanken in Fluss zu bringen, so ist es auf jeden Fall vor allem eins: Eine Inspirationsquelle, denn es wird von so vielen faszinierenden Frauen erzählt, dass der Lesestoff, die Playlists oder die Liste der noch anzuschauenden Filme immer länger wird.

Liebe Männer, die das hier lesen: Es lohnt sich durchaus, euren Frauen/Lebensgefährtinnen/Freundinnen das Buch zu schenken, und es lohnt sich, auch mal selbst reinzulesen. Das erstere gilt natürlich nicht für mein Exemplar von Ehemann, denn ich habe es ja schon😄.

Bibliographische Angaben: Anne Ameri-Siemens, Die Frauen meines Lebens, Rowohlt Berlin, ISBN 978-3-7371-0127-1, € 20,-

|Werbung, unbezahlt|

19. Dezember – Buch-Adventskalender

Die transsibirische Eisenbahn. Mehr muss ich doch eigentlich gar nicht sagen, oder? Ich erinnere mich an eine mehrteilige Reportage, früher, in den Zeiten, wo um Weihnachten herum noch ganze Familien vor dem Fernseher saßen und nicht nur die Weihnachtsserien im ZDF schauten, sondern auch die Dokus, die zwischen Weihnachten und Neujahr liefen. Da gab es eine über die Transsib, ich glaube sie war von Gerd Ruge, und ein Begleitbuch gab es auch.

Dieses Bilderbuch ist anders. Ein bisschen Wimmelbilderbuch, ein bisschen Reiseführer mit praktischen Tipps für eine Fahrt mit der legendären Eisenbahn. Und ganz viel Spaß und Situationskomik. Anschaulich wird unter anderem, dass man vor vielen Kontakten mit anderen Menschen nicht bange sein sollte, wenn man diese Reise unternimmt. Ebenso sollte nach Möglichkeit die Nase nicht allzu empfindlich sein😂, da es nicht ausbleibt, dass man auch olfaktorisch die Angewohnheiten der Mitreisenden mitbekommt. Wie gut, dass es zwischendurch auch Stopps gibt, bei denen man aussteigen, sich die Beine am Bahnhof vertreten und etwas neuen Proviant erwerben kann.

Anti-Langeweile-Tipps für Kinder, wissenswertes für Reisende mit Haustieren und andere Spezialhacks runden das sehr interessante Buch ab. Allerdings eignet sich das Format nicht wirklich für unterwegs, es sollte also eher zur Vorbereitung (oder einfach nur zum Genießen) genutzt werden.

Bibliographische Angaben: Alexandra Litwina/Anna Desnitskaya, Von Moskau nach Wladiwostok, Gerstenberg Verlag, ISBN 978-3-8369-6129-5; € 26;-

|Werbung, unbezahlt|

18. Dezember – Buch-Adventskalender

Der Untertitel des Buches lautet „Die glänzenden und die dunklen Jahre der Physik (1895-1945)“ und es behandelt die Epoche der großen, bahnbrechenden Entdeckungen der Physik, die unser Leben bis heute beeinflussen und die damals geradezu revolutionär waren. In diesem halben Jahrhundert erreichte die Wissenschaft ungeahnte Erfolge, wie die Entdeckung der Radioaktivität.

Anhand dieses konkreten Beispiels kann man sehr deutlich die beiden Seiten der Medaille sehen: Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert galt das von dem Ehepaar Curie entdeckte Radium als Mittel für und gegen einfach alles: Es sollte (auch auf sexuellem Gebiet) leistungssteigernd wirken, die Alterung verzögern und vieles andere, es gab einen regelrechten Hype. Der sich allerdings nicht nur auf die beiden Entdecker, sondern auch auf die Konsumenten gesundheitlich äußerst übel auswirkte: Marie Curie starb an der Strahlenkrankheit, manch einer, der auf die Wunderkraft des Radiums vertraute, verreckte an Krebserkrankungen.

Auch sonst stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass Radioaktivität nicht nur die relativ saubere Energieerzeugung ermöglicht (jedenfalls, solange man die Endlagerung ausklammert), sondern eine Waffe mit gewaltigem Zerstörungsausmaß für Mensch und Umwelt darstellt.

Im Buch geht es natürlich um die großen Pioniere der Physik, Einstein, Bohr, Planck, Heisenberg, Schrödinger, die Curies… Sie prägten ihre Zeit, sie befruchteten sich gegenseitig in ihren Forschungen, sie waren Rivalen, sie feierten Erfolge und sie erlebten Scheitern. Und liefen sich persönlich oder zumindest bildlich gesehen immer mal wieder über den Weg. Und mitunter kamen ihre Erkenntnisse politischen Agitatoren für ihre Kriegstreiberei gerade recht, darin wohnt eine gewisse Tragik.

Ein spannendes Buch, nicht nur für physikbegeisterte Menschen.

Bibliographische Angaben: Tobias Hürter, Das Zeitalter der Unschärfe, Klett-Cotta, ISBN 978-3-608-98372-2, € 25,-

|Werbung, unbezahlt|

17. Dezember – Buch-Adventskalender

Aus dem Vorwort:Was ist deutsche Geschichte? Gerade heute ist es für die Deutschen wichtiger denn je, sich mit ihrer Geschichte zu beschäftigen. Doch wo beginnt die >>deutsche<< Geschichte? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht einfach, existiert doch das Land mit den Grenzen, die wir heute kennen, erst seit 1990. Über Jahrhunderte bestand das heutige Deutschland aus einer VFielzahl von Territorien und Königreichen mit verschiedenen Kulturen und Dialekten; es wurde föderal regiert von Königen, Kaisern und Adelsgeschlechtern. Lange Zeit gab es nicht einen deutschen Staat, sondern viele.“

Diese Einleitung bringt es auf den Punkt, weshalb dieses Buch wichtig ist: „Die Deutschen“ als ein gemeinsames Volk der „edlen Wilden“ Germaniens, wie es manche Menschen heutzutage gern verklärend hätten, das gab es nie. Um die Zeitenwende herum gab es vielmehr Völkerwanderungen in die unterschiedlichsten Richtungen, es entstand ein Gemenge, das aber noch viele Jahrhunderte wieder schön säuberlich nach Preußen, Bayern, Sachsen, Hessen… unterschieden und in Gebiete gepackt wurde. Das macht die Geschichte unseres Landes aber nicht weniger spannend, im Gegenteil, es steigert die Spannung sogar noch: Wie es im Lauf der Jahrhunderte allen Widrigkeiten, allen Kriegen und Epidemien zum Trotz, gelang, aus diesem Haufen höchst diverser Menschen eine Nation zu formen, die sich im Großen und Ganzen zu einer gemeinsamen Wertebasis bekennt.

Wer schon Bücher aus dem Dorling Kindersley Verlag kennt, schätzt im Allgemeinen auch die Aufmachung: Reich bebildert, mit Infoboxen, die Textbereiche sind übersichtlich und gut lesbar. Es macht nicht nur schlau, sondern auch Spaß, sich diese Bücher anzusehen, zu lesen und daraus zu lernen. (Lernen ist eigentlich ein viel zu verkopfter Ausdruck, aber mir fällt gerade auch kein besserer ein.) Im Übrigen ein Buch für die ganze Familie und damit macht es sich prima als Gemeinschaftsgeschenk unter dem Baum!

Bibliographische Angaben: Deutsche Geschichte, Die große Bild-Enzyklopädie; Dorling Kindersley; ISBN 978-3-8310-3542-7; € 39,95

|Werbung, unbezahlt|

16. Dezember – Buch-Adventskalender

Heute stelle ich euch ein Buch vor, das ich selbst in meinem Netgalley-Adventskalender hatte. Und ich habe es auch noch nicht durchgelesen, aber immerhin so weit, dass ich es gern ganz schnell empfehlen möchte, denn es ist eine anrührende Geschichte, und wer an Weihnachten gern solche liest, sollte es sich schleunigst besorgen.

Die Geschichte beginnt mit einem ernsten Thema: mit Depressionen. Das setze ich deswegen voran, weil ich darauf hinweisen möchte, dass sich jemand, der sich in einer ernsthaften seelischen Krise befindet, unbedingt Hilfe holen sollte, es gibt unterschiedliche Angebote von Telefonseelsorge bis Psychologen, auch niedrigschwellige sind dabei, die recht unkompliziert zu erreichen sind. Wartet nicht, bis es (zu) spät ist!

So, nun zurück zur Geschichte. Seit vor zwei Jahren am Heiligabend ihr Lebensgefährte bei einem Unfall ums Leben kam, vegetiert Emma mehr vor sich hin als dass sie lebt. Aber in diesem Jahr ändert sich das ausgerechnet zu Beginn der Adventszeit. Als sie feststellt, dass auch andere Menschen Hilfe benötigen, beschließt sie, jeden Tag bis Weihnachten eine gute Tat zu vollbringen und jemandem zu helfen. Unverhofft wird das auch für sie selbst zur Therapie, wieder Freude am Leben zu finden.

Mich erinnert es ein bisschen an „Während du schliefst“, obwohl es eine ganz andere Thematik ist. Und natürlich ist es keine Lebenshilfe, sondern einfach eine schön erzählte Geschichte, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Bibliographische Angaben: Jenny Fagerlund, 24 gute Taten, Dumont Buchverlag, ISBN 978-3-8321-6589-5, € 10,-

15. Dezember – Buch-Adventskalender

Rock’n Roll meets Intellekt. Sehr sexy!

Zwei auf den ersten Blick recht unterschiedliche Männer, die auch noch verschiedenen Generationen angehören. Also nicht unbedingt von Geburt an die Voraussetzungen für „ziemlich beste Freunde“. Trotz allem hat sich zwischen dem „Boss“ und dem damals noch Präsidenten der USA eine enge Freundschaft gebildet, die seither besteht.

Allerdings verbindet die beiden Männer die kindliche Erfahrung, in gewisser Weise abseits, am Rande der Gesellschaft zu stehen. Springsteen als Arbeiterkind mit alkoholkrankem, cholerischen Vater irischer Abstammung und einer italienischstämmigen Mutter. Obama als Kind eines schwarzen Kenianers und einer weißen US-amerikanischen Mutter mit diversen europäischen Wurzeln, der zu einer Zeit geboren wurde, als in den meisten Bundesstaaten die Ehe zwischen Weißen und Schwarzen verboten war.

Nun, beide machten ihren Weg, wie es unterschiedlicher kaum sein könnte, und sie lernten sich dann irgendwann auch persönlich kennen und schätzen. Das Buch ist aus ihrem gleichnamigen Podcast entstanden. (Ich habe versucht, ihn mir anzuhören. Ob es an meiner mangelnden Ruhe lag oder an der Tatsache, dass Springsteen fürchterlich nuschelt und Obama für meinen Geschmack beim Reden zu viele heiße Kartoffeln im Mund umherbewegt, ich habe es erstmal wieder aufgegeben, denn es war zwar thematisch interessant, aber anstrengend zu folgen.) Ergänzt ist es durch tolle Fotos (vor allem sehr private) und spannendes Archivmaterial (wie zum Beispiel achtlos dahingekritzelte Liedtexte von Bruce). Der Podcast ist übrigens, wie so viele andere Podcasts und auch Videoformate, ein „Corona-Projekt“, begonnen haben sie im Sommer 2020.

Im Buch bekommt man sehr persönliche Eindrücke über die Sichtweise der beiden Männer auf „ihr“ Land, das sie mit allen seinen Fehlern und Macken trotzdem lieben, auf ihre Art, den „American Dream“ zu leben und ihre Art, Werte zu ehren. Außerdem ist es auch ziemlich humorvoll geschrieben.

Eine tolle Geschenkidee für Weihnachten, wenn es mal kein SOS-Geschenk sein soll😅.

Bibliographische Angaben: Barack Obama/Bruce Springsteen, Renegades, Verlag Penguin, ISBN 978-3-328-60243-9, € 42,-

|Werbung, unbezahlt|

14. Dezember – Buch-Adventskalender

Weihnachten auf Sylt naht, ohne viele Touristen, aber mit einem großen Problem: Der langjährige Weihnachtsmann, der beim Dorfweihnachtsmarkt die Kinder beschenkt, vor allem die besonders bedürftigen, ist verschwunden. Die Spendengelder, die er im Sommer bei den Geschäftsleuten eingeworben hat, sind auch nicht auffindbar. Für den Weihnachtsmann findet sich Ersatz, aber wo soll das Geld für die Geschenke herkommen?

Unter Einsatz einer Flasche Haselnusslikör schmieden Ernst Mannsen und Hella, schauspielernde Freundin der Familie, einen tollkühnen Plan, in dem die örtliche Bankfiliale, eine Filmrequisitenwaffe und ein Weihnachtsmannkostüm wichtige Rollen spielen…

Dieses Buch habe ich nicht gelesen, sondern mir als Hörbuch beim Backen, Kochen, Putzen und Nähen angehört. Es ist nicht so spannend, dass man danach nicht schlafen kann (aber spannend genug, dass man dranbleiben will), bietet viele Gelegenheiten zum Schmunzeln und ist generell eine einfach schön erzählte Geschichte mit Herz, Humor und Lokalkolorit, das auch die Probleme der Gentrifizierung auf der Insel sowie die Spleens der Superreichen nicht auslässt. Und lasst es euch gesagt sein: Finger weg vom Haselnusslikör😂!!! Jedenfalls, wenn ihr nicht auf dumme Gedanken kommen wollt…

Bibliographische Angaben: Dora Heldt, Geld oder Lebkuchen, dtv, ISBN 978-3-423-28308-3, € 15,-

|Werbung, unbezahlt|

CoffeeNewstom

Toms Welt des Kaffees

Freidenkerins Weblog

Bilder, Gedanken, und Geschichten.

MRS SQUIRREL I Kreativ- und Lifestyleblog

STRICKEN I BACKEN I DIY I WOHNEN

mutter-und-sohn.blog

Kluge Gedanken. Aus dem echten Leben

wortverdreher

Texte und Gedichte zu den Themen Tanzen und Leben

Kulturbowle

KulturGenuss, Bücherlust und Lebensfreude

reisswolfblog

"Bücher bieten keine wirkliche Rettung, aber sie können den Geist davon abhalten, sich wund zu kratzen." - David Mitchell

Spinnradl

... den Faden aufnehmen und weben und schreiben ...

wortwabe

Lies mich! Read me!

Naturgeflüster

Impulse für ein natürliches Leben mit einer seltenen Erkrankung

Taufrisch war gestern

Birgit Jaklitsch: Journalistin, Bloggerin, Autorin

romanticker-carolinecaspar-autorenblog.com

Vorstellung meiner Bücher - Blog: Romanti(c)ker

Linsenfutter

Tier-, Naturbeobachtungen und mehr. Als Hobbyfotograf berichte ich. Stets suche ich Futter für die Linse meines Fotoapparates.

Künstlerhof Lavesum

Einblicke, Geschichten und mehr

Natis Gartentraum

Alles rund um den Garten, Ausflüge und mehr

Meine literarische Visitenkarte

Aus der Feder geflossen und vor die Linse gesprungen

-Naturliebe-

Im Fluss Des Lebens - Altes und Neues wissen

Steinegarten

Pflanzen, Steine und mehr

Querbeet

Bücher, Rezensionen, Rezepte, Katzen und mehr

Mein innerer Garten

Leben in emotionaler Instabilität

Wildgans's Weblog

Lese- und Lebensdinge

wupperpostille

...in Verbindung bleiben...

Sustainability

plastic free

Puzzleblume ❀

mit Wurzeln und Flügeln

puremyself

Meine Texte und Fotos

Reginas Geschichten und Gedichte

Neu: viele Geschichten auch als HÖRGESCHICHTEN

watt & meer

Der Blog watt & meer erzählt von den kleinen und großen Wellen, von Alltag und Urlaub und dem Glück auf 4 Pfoten.

Webgeflüster mit Seele

Der etwas andere Blickwinkel

Hinter den Türen der Stadt

Geschichten mitten aus dem Leben; über Momente die uns prägen, Freude, Schmerz, Hoffnung und Schicksal dem wir täglich begegnen. Ein kleiner Blick ins Innere, ein Blick hinter die Tür.

Red Skies over Paradise

»„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“« - Warren Buffett, 26.11.2006, New York Times

Tutto paletti

Perfekt auf die entspannte Art

Kaya - Border Corgi

Hundeblog - Alltag mit Hund, DIY, Erziehung, Tricks, Produkttests

anwolf.blog

Unterwegs auch mit Hund

7geisslein

Ein Blog über das Leben einer Familie mit allem was zu uns gehört: fünf Kinder, der beste Ehemann von allen, der alltägliche Wahnsinn und das große Glück in den kleinen Dingen gemäß unserem Trauspruch "Ubi Caritas et amor ibi deus est"

ein Anfang und kein Ende

meine gelesenen Bücher und Rezensionen

Wortverloren

Rezensionen und mehr

puzzle ❀

lieber verwirrt als gelangweilt

Über das Schreiben von Geschichten

Ein Blog der Autorin Jutta Reichelt zu (fast) allen Fragen des Schreibens

erdsalz

Blog eines Pastors in besonderen Zeiten...

%d Bloggern gefällt das: