Neues Lesetagebuch: Countdown

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Am 23. Juni 2022 – also heute – habe ich ein neues Buch begonnen. Während ich das hier schreibe, zeigt meine Wetterstation 28 Grad im Schatten auf der Nordseite unseres Hauses an. Für morgen sind schwere Gewitter angekündigt.
Die ersten schweren Waldbrände sind unter Kontrolle gebracht, insgesamt gab es noch nie so früh im Jahr so hohe Waldbrandgefahr.

Alles das veranlasst mich, wieder einmal ein Lesetagebuch auf dem Blog zu führen. Es geht um „Countdown“. Kein Thriller, auch wenn sich der Titel danach anhört, sondern das neueste Buch von Mojib Latif. – Hm. Vielleicht doch ein Thriller, aber real?

Hier ein paar Auszüge aus dem Vorwort:
Mit Die Grenzen des Wachstums hatte der Club of Rome den Menschen die Augen geöffnet. Der Bericht machte klar, dass ein „Weiter so wie bisher“ keine Option sei, dass man die Erde also nicht beliebig ausbeuten könne. Doch nach Erscheinen des Berichts hatten die Menschen ihre Augen gleich wieder geschlossen, um in diesem Bild zu bleiben. Denn die Trends haben nicht nur angehalten, sie haben sich sogar noch beschleunigt. Wir haben die planetare Geisterfahrt fortgesetzt, vor der der Club of Rome schon vor einem halben Jahrhundert gewarnt hat. Heute sind sich die allermeisten Expertinnen und Experten darin einig, dass der Club of Rome mit seiner Warnung recht gehabt hatte. 50 Jahre später nähern wir uns tatsächlich den Wachstumsgrenzen, und einige haben wir längst überschritten. Das ist überall auf der Welt spürbar, vor allem, aber nicht ausschließlich, an den dramatischen Auswirkungen der sich beschleunigenden und erwiesenermaßen von der Menschheit verursachten globalen Erwärmung, im Folgenden auch Klimawandel genannt. Die globale Erwärmung und ihre Auswirkungen stehen im Vordergrund dieses Buches. Infolge der steigenden Temperaturen häufen und intensivieren sich Wetterextreme rund um den Globus, unter denen Jahr für Jahr mehr Menschen zu leiden haben. Die Begrenzung des Klimawandels ist eine riesengroße Herausforderung für die Menschheit, und das in jeder Hinsicht: technologisch, finanziell und kulturell. […] Warum kommen wir nicht vom Wissen zum Handeln? Was läuft schief, und warum kommen wir so gut wie nicht voran, wenn es um die Begrenzung des Klimawandels geht und um andere globale Probleme, vor denen die Menschen stehen? Niemand bestreitet doch den Mangel an Nachhaltigkeit und dass unsere Lebensweise nicht zukunftsfähig ist. […]
Sollten wir als Gesellschaft nicht die Offenheit haben, uns nicht allein auf das zu konzentrieren, was wir wissen, sondern auch danach zu fragen, was wir nicht wissen? Was haben wir zur Herbeiführung des Wandels übersehen? Viele Jahre lang glaubten wir – auch in Teilen der Wissenschaft, und ich will mich hier nicht ausnehmen –, dass Wissen allein zum Handeln führe. Zum Beispiel, dass wissenschaftliche Daten, wie die in der Abbildung 1 gezeigten, eine starke Geschichte erzählen und ein Umdenken in der Klimapolitik bewirken würden.

Wie wir inzwischen hinlänglich wissen, führt das Wissen nicht zum Handeln, und wenn, dann viel zu zögerlich. Deswegen möchte ich hier gern ein paar Denkanstöße des Autors anführen und meine Gedanken dazu teilen.
Wusstet Ihr eigentlich, dass ziemlich genau vor 30 Jahren schon einmal ein junges Mädchen den Mächtigen der Welt kräftig die Leviten gelesen hat?

Übrigens war sie 2012 auch wieder dabei und zog eine teilweise katastrophale Bilanz. Zu einem Zeitpunkt, als Greta noch lange nicht ans Streiken dachte.

Fürs erste lasse ich euch heute mit diesen Infos allein, und für alle, die mitlesen möchten, hier die bibliographischen Angaben:
Mojib Latif, Countdown, Herder Verlag, ISBN 978-3-451-39271-9, € 22,–
Erhältlich in der örtlichen Buchhandlung☺

Liebe, schmetterlingsbunt

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Dieses wunderschöne Cover hätte es definitiv verdient, liebevoll zwischen üppigen Frühlingsblumen, am besten noch mit Schmetterling dabei, dekoriert zu werden. Aber da ich das Buch ganz schnöde auf meinem alten iPad gelesen habe und der Rahmen damit nur so mittelprächtig gelungen wäre, bekommt ihr die Downloadversion.
Es ist noch kein Jahr her, dass ich den Vorgängertitel zu diesem Buch gelesen und genossen habe. Also war klar, dieses muss einfach auch gelesen werden.

Was soll ich sagen, es war mal wieder das passende Buch zur richtigen Zeit. Nach den letzten Tagen, die für mich nur wenig Leichtigkeit, sondern vor allem viele schwere Gedanken gebracht hatten und an denen ich meinen SuB, der mal wieder reichlich mit Sachliteratur gefüttert neben dem Lesesessel steht, aus Gründen der Seelenhygiene mit Nichtachtung strafe, begann ich am Dienstag neugierig zu lesen.
Natürlich folgte ich meinem Wissensdurst und guckte mir zwischendurch immer mal wieder bei Google Earth an, in welcher Gegend die Geschichte angesiedelt ist. Da kann ich einfach nicht aus meiner Haut.
Und je weiter ich in die Handlung eintauchte, desto mehr nahm sie mich mit in den englischen Norden in die wildromantische Landschaft des Lake Districts.
Je weiter ich las, desto mehr kamen Ella, Jacob und die anderen Protagonisten mir vor wie liebe Verwandte. Dass ich mich nebenher auch ein bisschen in die Gegend verliebte, geschenkt.
Heute früh stand ich wie immer um halb sechs auf und genoss die Ruhe des Brückentages, kochte mir Kaffee und nahm mir die letzten 100 Seiten des Buches vor. Ich will nicht spoilern, deswegen verrate ich auch nur so viel, dass nach drei Vierteln noch ein überraschendes Detail ans Licht kam. Aber das müsst ihr schon unbedingt selbst lesen…

Ich habe schon immer unheimlich gern Geschichten gelesen, die beim Lesen auch körperliche Reaktionen hervorrufen. Ich liebe es, wenn ich lauthals lachen kann, mir wohlig gruselige Schauer über den Rücken laufen und auch, wenn ich mit einer Packung Taschentücher lesen muss und zwischendurch tränenblind nach Luft schnappe. Alles das bietet „Liebe, schmetterlingsbunt“. Und in diesem Fall hat es mir sogar richtig gut getan, mit der Tragik der Geschichte auch alles andere aus mir herauszuheulen, was mir die letzte Woche schwer im Magen gelegen hat.

Kurzum: Klare Empfehlung! Gerade auch für die Urlaubsplanung. (Platz in der Reisetasche einkalkulieren!!!)

Bibliographische Angaben: Hannah Juli; Liebe, schmetterlingsbunt, Ullstein Taschenbuch, ISBN 978-3-548-06441-3, € 10,99

Der Wurm drin

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Komposition aus Natur und iPad, beides sehr unterhaltsam

Vorab schon mal das Wichtigste in Kürze: Ich feiere dieses Buch! Denn es besteht aus Kolumnen, die gesammelt veröffentlicht wurden und alle möglichen Typen an (Möchtegern-) GärtnerInnen bekommen auf nette und amüsante Art ihr Fett weg. Ich auch.

Aber jetzt der Reihe nach. Wer einen Garten besitzt, dem gehen nie die Gesprächsthemen aus. Auch (oder vielmehr erst recht) nicht die kontrovers diskutierten. Ob nun Schnecken, Giersch, diverse „-zide“, Gabionenwände, Naturgärten, englischer Rasen, Biodiversität, blinkende Weihnachtsdeko, Schottergärten oder Buchsbaum, für jeden ist ein „rotes Tuch“ dabei.
Die beiden SPIEGEL-Redakteurinnen Katharina Stegelmann und Barbara Supp veröffentlichen im Wechsel ihre Gartenkolumne und nehmen alles aufs Korn, was Gärtnerherzen bewegt.

Durch die Kolumnenform lässt sich das Buch auch ausgezeichnet in kleinen Häppchen konsumieren, morgens vor dem Frühstück bei der ersten Tasse Kaffee oder Tee, nach dem Mittagessen als kalorienarmer, aber spaßreicher Nachtischersatz oder bei kurzen Wartezeiten. Und immer habe ich mich am Ende eines Kapitels schon auf das nächste gefreut. Aufgeteilt ist das Ganze nach Jahreszeiten. Sozusagen Werden und Vergehen auf der persönlichen Ebene der Autorinnen. Und irgendwo kann sich jeder Leser und jede Gartenliebhaberin wiederfinden, zwischen Misserfolgen, Experimenten und Erfolgsstories. Aufgelockert durch Interviews mit ganz unterschiedlichen Gartenexperten, die neben Fachwissen auch ihre persönliche Sicht der Dinge einbringen und so zu manchem Aha-Effekt führen.

Mein persönliches Highlight zum Thema Giersch:
„Er blüht sehr schön. Bilden Sie sich einfach ein, Sie hätten ihn für teures Geld aus England importiert.“
Dieses Zitat stammt vom interviewten Gartengestalter Jörg Pfenningschmidt.

Bibliographische Angaben: Katharina Stegelmann/Barbara Supp, Der Wurm drin, Ullstein Taschenbuch, ISBN 978-3-548-06587-8, € 12,99

Eine Frage der Chemie

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Ehe ich dieses Buch „in Angriff“ nahm, hatte ich bestimmte Bilder im Kopf: vom Leben in den USA Mitte der 50er bis Anfang der 60er Jahre. Bilder von Elvis Presley, Petticoats, Audrey Hepburn, JFK und Jackie Kennedy (natürlich im Etuikleid und mit Pillbox auf dem Kopf), „Grease“ und Straßenkreuzer mit Haifischheckflossen… Ziemlich naive Bilder, zugegeben, gab es doch auch Schlagzeilen vom KuKluxKlan, der Bürgerrechtsbewegung und den Auswüchsen einer bigotten und verklemmten Gesellschaft. Aber ich bin mit den üblichen Klischees aufgewachsen, die mit Marilyn-Monroe- und Dean-Martin-Filmen donnerstags im WDR Regionalfernsehen der 70er einhergingen; als Jugendliche habe ich die Musikfilme der 80er im Kino gesehen und mir ansonsten recht wenig Gedanken gemacht. Gegen Ende meiner Jugend war auch in Deutschland und Europa genug los, da brauchte ich gedanklich nicht weiter über den großen Teich schauen.

Aber natürlich war die Zeit, die dem zweiten Weltkrieg folgte, sowohl hier als auch dort eine eher traditionell geprägte Epoche, die Frauen wurden wieder hinter den Herd verbannt (zu den drei K’s: Kinder, Küche, Kirche), je mehr die Männer aus Wehrdienst, Kriegsgefangenschaft, Traumata und anderen Problemen auftauchten und das öffentliche Leben für sich beanspruchten.

In dieser Zeit spielt die Handlung von „Eine Frage der Chemie“. Die Protagonistin Elisabeth Zott hatte nie etwas anderes vor als Chemikerin zu sein. Eine Promotion rückte allerdings nach einer brutalen Vergewaltigung durch ihren Uni-Dekan in weite Ferne. Und so arbeitete sie als Forschungsassistentin vollkommen unterbezahlt in einem Labor und ihre Erkenntnisse wurden von ihrem Chef unter seinem eigenen Namen veröffentlicht. Nur einen Menschen gab es, der ihr Potenzial erkannte: Ein genialer, aber eigenbrötlerischer Kollege nahm sie ernst, und die beiden führten eine (unverheiratete, aber sehr glückliche) Beziehung auf Augenhöhe, sie waren wie zwei Elemente, die miteinander kollidierten und zu einer Symbiose verschmolzen. Bis ein tragischer Unfall ihn aus dem Leben riss.

Wie sich aus der Chemikerin eine bekannte Fernsehköchin entwickelte, die ihrem aus Hausfrauen bestehenden Publikum nicht nur die Geheimnisse der Küchenchemie verriet, sondern auch deren Selbstvertrauen und den Glauben an ihre eigenen Fähigkeiten stützte, davon handelt das Buch.

Anfangs hatte ich es nur querlesen wollen, weil ich auf den ersten Seiten eine ungeheure Wut auf die fürchterlich bornierten Männer in Elisabeths Umgebung verspürte. Aber die Handlung zog mich zusehends in den Bann, so dass ich am Ende wortwörtlich „durch das Buch hechelte“, um ihren Weg weiter zu verfolgen. Der Stil des Buches ist ziemlich sachlich, was super zur Handlung passt. Mir gefällt auch sehr gut die immer mal wieder aufploppende Situationskomik, die meist auf Kosten von (frauenunterdrückenden) Männern stattfindet.

Alles in Allem ein Buch, das mich trotz der ernsten, fast schon schwierigen Thematik sehr gut unterhalten und auch nachdenklich gemacht hat. Da müsste jetzt schon ein absoluter Hammer folgen, damit dieses nicht mein Roman des Jahres wird.

Bibliographische Angaben: Bonnie Garmus, Eine Frage der Chemie, Piper Verlag, ISBN 978-3-492-07109-3, € 22,-

Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem tollen Buch und widme mich literarisch erstmal den Würmern (im Kompost, im Obst, im Garten…)

Café Meerblick

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Wenn ich gerade nicht zum Meer fahren kann, hole ich es mir eben ins Haus. Zumindest zum Lesen. Wie heißt es so schön, auch in dem Buch „man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer“. Da ist definitiv was dran. Denn der Blick auf die Weite des Meeres, die Beobachtung der Wellen, die Regelmäßigkeit der Gezeiten, nicht zuletzt der Duft nach Salz, Jod, Algen und Frische weitet und beruhigt auch das Gemüt.

Daher gönne ich mir gern mal kleine literarische Auszeiten an Nord- und Ostsee. Auch leichte Sommerliebesgeschichten wie diese haben ihre Zeit und ihre Berechtigung. Ein kleines Schmankerl ist es für mich, dass der Schauplatz Norderney ist, wo ich zwar erst einmal war, nämlich 2009 mit Kathrin, die dort zur Kur war, es mir aber sehr gut gefallen hat.

Mona fährt spontan dorthin, um mit der Trauer um ihre Freundin fertig zu werden. Denn auf Norderney haben sie ihre schönsten gemeinsamen Urlaube verbracht. Sie lernt Leute von der Insel kennen und sie findet ihren Sehnsuchtsort, ein Café, das einen neuen Besitzer sucht. Natürlich gibt es auch amouröse Verwicklungen und Missverständnisse.

Das Buch lässt sich gut lesen, hat teilweise etwas melancholische Zwischentöne, aber eine fröhliche Grundstimmung. Für mich zumindest war es das richtige Buch zur richtigen Zeit, um mich von der nicht so unbedingt von Optimismus geprägten Weltlage für ein paar Stunden gelungen abzulenken.

Bibliographische Angaben: Christin-Marie Below, Café Meerblick, Ullstein Taschenbuch, ISBN 978-3-548-06366-9, € 10,99

Gezeitenmord

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Ich bin leider etwas nachlässig geworden mit meinen Buchbesprechungen, es war zu viel und vor allem zu viel unterschiedliches los in letzter Zeit. Aber nun.
Spaßigerweise habe ich an der deutschen Ostseeküste dieses Buch gelesen, das an der dänischen Nordseeküste spielt, im Grenzgebiet zu Deutschland:

Eigentlich habe ich es ja nicht so mit skandinavischen Krimis, häufig sind sie mir zu düster, zu sehr von der langen dunklen Winterzeit im hohen Norden geprägt. Trotzdem bin ich schon bei der Beschreibung des Titels auf Netgalley neugierig geworden und habe es nicht bereut.

Zum Einen, weil der Plot sich gut entwickelt. Zum Anderen, weil mir das Kriminalistenduo sympathisch war. Das Grauen war da (immerhin ging es um Mord an Kindern mit eventuell pädophilem Hintergrund), aber es hielt sich in Grenzen, es handelt sich eben um den klassischen Ermittlerkrimi und nicht um einen atemberaubenden Thriller. Ganz nebenbei fließen einige dänische Erfahrungen aus der deutschen Besatzungszeit während des dritten Reiches als Hintergrundinformationen ein, ohne sich aber renitent in den Vordergrund zu schieben. Das lockert die Erzählatmosphäre in sofern auf, als es den Fokus manchmal von der reinen Krimihandlung auf die Umgebung und deren Geschichte lenkt, eine andere Dimension in die Geschichte bringt. Mancher mag das überflüssig finden, mir persönlich gefällt es.

Wer einen Krimi eines unverbrauchten Autors sucht, der sich gut lesen lässt, ohne den Schlaf zu rauben, der wird hier sicher gut bedient sein.

Bibliographische Angaben: Dennis Jürgensen, Gezeitenmord, Verlag Kiepenheuer & Witsch, ISBN 978-3-462-00241-6, € 16,-

Buchtipp: Schattenspringer

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Ich bin nicht so der Riesenfan von Graphic Novels, vielleicht ist das ein Grund, warum ich dieses Buch bisher nicht kannte. Den Tipp habe ich von einer jungen Erziehungswissenschaftlerin bekommen. Und es hat sich gelohnt, das Buch zu kaufen und in recht kurzer Zeit auch zu lesen.

Es gibt Bilderbücher wie „Irgendwie Anders“, es gibt Fachbücher und Ratgeber zum Thema Autismus, von Forschern und Therapeuten, manche sogar von Menschen, die in der Doppelrolle des Betroffenen und Forschers zugleich stecken. Es gibt auch Erfahrungsberichte, aber dieses Buch ist meiner Meinung nach ziemlich einzigartig. So wie seine Autorin und zigtausend andere Autismus-Betroffene.

Nicht-Autisten haben oft Schwierigkeiten, Menschen im Autismus-Spektrum zu verstehen, ihre Verhaltensweisen zu deuten. Das Buch „Schattenspringer“ bietet Erklärungen und auf eine gewisse Weise einen Übersetzungsansatz. Wenn man unbefangen an das Thema herangeht, stellt man außerdem fest, dass fast jeder Mensch in einzelnen Facetten manche Probleme autistischer Menschen selbst kennt, nur halt nicht auf so vielen Kanälen gleichzeitig. Und natürlich, deswegen heißt es ja auch „Spektrum“ ist nicht jeder autistische Mensch in ein gleichförmiges Schema zu pressen. Was das angeht, sind wir doch wohl zu sehr Hollywood-geprägt, so häufig bekommt man die Dustin-Hoffman-Rain-Man-Assoziation zu hören.

Reizüberflutung ist ein wichtiges Stichwort. #nofilter heißt eben nicht nur, auf Instagram unbearbeitete Fotos zu posten, sondern es bedeutet, alle Sinneseindrücke (hören, schmecken, fühlen, riechen…) rundum ständig in voller Ladung abzubekommen. „Die Ohren auf Durchzug stellen“ ist dann gleichermaßen schwierig und wichtig. Die Quadratur des Kreises.

Unter anderem wegen immer noch bestehender Vorurteile kommen Autisten sich häufig wie Fremdkörper in der Gesellschaft vor (und das in einer Zeit, wo weder Krimiproduktionen noch das ZDF Herzkino ohne Rollen auskommen, die in dem Spektrum angesiedelt sind). Also empfehle ich das Buch ganz uneingeschränkt nicht nur betroffenen Familien, sondern allen, die im beruflichen oder privaten Umfeld mit Autismus in Berührung kommen können und allen anderen, denen ihre Mitmenschen am Herzen liegen, egal wie sie „gestrickt“ sind.

Wichtige Infos zum Autismus-Spektrum in kurzer Form!

Ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle!

Bibliographische Angaben: Daniela Schreiter, Schattenspringer, Panini Verlag, ISBN 978-3-86201-950-2 (10. überarbeitete Auflage November 2021), € 20,-

Autokorrektur

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Es ist schon ungefähr zwei Wochen her, dass ich das Buch durchgelesen hatte, aber ich konnte nicht eher etwas dazu schreiben, einerseits, weil so viel in der Welt passiert ist, naja, wisst ihr selber alle, und andererseits aber auch, weil einige Aspekte aus dem Buch immer noch in mir arbeiten.

Vorweg schreibe ich noch einmal zur Erinnerung, worauf es mir beim Lesen von Sachbüchern ankommt – und worauf nicht. Logischerweise muss mich das Thema interessieren. Oder wenigstens einige Aspekte des Themenkomplexes. Es gibt eine Menge Bücher, die werde ich nie lesen, weil ich beispielsweise mit Quantenphysik nichts anfangen kann (da fehlt mir zu viel Vorwissen und es gibt einfach Themen, die ich spannender finde) oder weil mich die Theorien von Däniken überhaupt kein bisschen interessieren. Oder, oder , oder… Ich lese, um bestimmten Themen stärker auf den Grund zu gehen, da nehme ich dann auch mal Bücher mit unterschiedlichen Ansichten zur Hand, um für mich abwägen zu können, was mir schlüssiger erscheint. Andererseits heißt das aber auch nicht, dass ich jede Einzel-Exoten-Meinung als gleichwertig zum allgemeinen Konsens (der sich häufig dadurch bildet, dass viele Menschen weltweit völlig unabhängig voneinander zu ähnlichen Ergebnissen kommen) ansehe. Natürlich spielt auch mein ganz persönlicher Erfahrungsschatz eine Rolle. Ich lese solche Bücher aber nicht, um vom Vorwort bis zur Quellenangabe mit dem Kopf zu nicken und mich in einer Tour bestätigt zu fühlen. Es darf gern kontrovers in meinem Hirn zugehen. Da dieser Punkt nun geklärt ist, lege ich los:

Manche Thesen, die im Buch aufgestellt werden, kann ich sofort nachvollziehen, teilweise auch aus praktischer Erfahrung. Zum Beispiel ärgere ich mich auch immer wieder darüber, dass der Platz in Städten, aber auch in der offenen Landschaft ziemlich einseitig auf die Bedürfnisse von Autofahrern zugeschnitten ist. Dass Autos teilweise mehr „Rechte“ und mehr Platz haben als Kinder, alte Menschen, Fußgänger, mobilitätseingeschränkte Menschen, als Menschen überhaupt. Zuletzt habe ich mich sogar bei uns hier im Dorf darüber geärgert, dass Autos auf kurviger Straße komplett auf dem Fußweg geparkt wurden, damit die FahrerInnen bequem einen Kunsthandwerkermarkt besuchen konnten, der in unserer Nachbarschaft stattfand. Es wäre nicht mal ein Kleinkind mit Laufrad mehr daran vorbeigekommen, geschweige denn jemand mit Rollator oder Kinderwagen. Dabei war im Vorfeld der Veranstaltung sogar in der Zeitung bekannt gegeben worden, dass in der Nähe ein Schulparkplatz zur Verfügung steht, der am Wochenende genug Möglichkeiten bot!

Andere Probleme, zum Beispiel von Minderheiten, für die der öffentliche Raum auch immer ein „Angstraum“ ist, also Frauen, Menschen mit Behinderung, Trans-Menschen, People of Color… (dabei ist es schon fast ironisch, dass alle diese Gruppen zusammen überhaupt keine Minderheit sind), leuchteten mir auf Anhieb weniger ein, aber ich muss gestehen, dass das vor allem daran liegen könnte, dass ich diese Erfahrungen nie machen musste. Weil ich erstens schon als sehr junge Frau relativ unerschrocken unterwegs war, keine schlechten Erfahrungen gemacht habe und auch als weiße, gesunde und relativ unauffällige Person gelesen werde. Aber nur weil ich eine potentiell gefährliche Situation nie als solche wahrgenommen habe, heißt das ja nicht, dass es für andere Menschen diese Gefahren auch nicht gibt.

Die nächste Ungerechtigkeit ist die Ausrichtung auf das Auto vor allem für alle Menschen, die kein Auto oder keinen Führerschein haben. Und das sind viele: zu jung, zu alt, kein Geld, gesundheitliche Einschränkungen, die keine Autonutzung zulassen, Hindernisse gibt es da viele. Bisher haben diese Leute eben Pech. Pech, weil sie in den Städten weniger Platz und auf dem Land weniger ÖPNV haben.

Mir war auch bisher nicht so sehr bewusst, wie benachteiligt in Puncto Mobilität man ist, wenn man körperliche Einschränkungen hat, auf Rollstuhl etc. angewiesen ist. Einfach mal ein Zugticket kaufen und ab nach Hamburg? Geht nicht. Da gibt es umfangreiche Hürden, ganz praktische in Form von fehlenden Aufzügen und Rampen bis hin zu den eher unsichtbaren: Ist im Zug die Behindertentoilette kaputt, werden Menschen, die auf sie angewiesen wären, erst gar nicht mitgenommen.

Beispiele dafür, warum unsere Fokussierung auf das Auto ungesund, ungerecht und ungleichmachend ist, gibt es also viele. Aber das Buch bleibt nicht dabei stehen, genüsslich den Finger in der Wunde herumzudrehen, es werden auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie man etwas daran ändern kann. Wenn man denn will. Allerdings kann ich „man“ hier auch getrost groß und mit zwei „n“ schreiben, denn in der Stadtplanung sitzen auch im Jahr 2022 noch zu viele gesunde, gut verdienende, weiße (nicht mehr ganz junge) Männer, die Autos als externen Körperteil immer im Hintergrund (oder eher Vordergrund) mitdenken.

Einen Ausschnitt, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat, zitiere ich hier mal:
„Es heißt »Verkehrsunfall« – das klingt wie ein unausweichlicher Schicksalsschlag. Ist er wirklich unvermeidbar? Oder darin begründet, dass Infrastruktur und Recht auf das Auto ausgerichtet sind? Jährlich sterben Tausende Menschen im Straßenverkehr, täglich werden an die acht Leben in Deutschland genommen, jeder einzelne Tod traumatisch für über hundert Personen, von Ersthelfer:innen über Klinikpersonal hin zu Angehörigen und Freund:innen. Unser Wertesystem, das ansonsten ganz gut funktioniert, setzt beim Auto aus. Die tödlichen und anderen belastenden Folgen dieser Verkehrsform werden hingenommen – wenn wir das nicht täten, müssten wir viel zu viel ändern. Wir müssten die Gleichberechtigung auf der Straße wiederherstellen – und das ginge zu Lasten der umfassenden Privilegien des Autos. Menschen fahren Menschen tot, aber wir schreiben lieber Sätze wie: »Beim Linksabbiegen übersah der Lkw die Radfahrerin.« Wussten Sie, dass Menschen, die 30 Tage nach einem Verkehrsunfall sterben, nicht mehr als Verkehrsopfer gelistet werden? Bereits ein toter Mensch durch falsch justierte Kühlschränke erhielte wohl mehr Aufmerksamkeit als all diese vielen ausgelöschten Leben.
Wir legen lieber Wert auf eine frühe Verkehrserziehung von Kindern (mal über das Wort nachgedacht?), damit diese sich möglichst lückenlos und entgegen ihrem eigenen Bewegungsdrang in das System Auto einfügen. Natürlich machen wir das nicht, weil wir das gut finden, sondern weil es uns sinnvoll erscheint. Die Dominanz des Autos über Kinder beginnt sehr früh, sehr weit vor einem eigenen Führerschein.“ (Ich weiß nicht genau, welche Seite, bei meinem e-Reader ist es Seite 29/30 von 349)

Oder auch dieses interessante Detail: „Ob Sie es glauben oder nicht: Es sind immer nur zehn Prozent aller Autos gleichzeitig unterwegs. Wenn Sie im Stau stehen und nicht vorankommen, wenn Sie vor und hinter sich nur das Blech auf der Straße sehen, dann denken Sie daran: Es sind nur zehn Prozent, die vorwärts kommen wollen. Die anderen 90 Prozent stehen gerade irgendwo herum.“ (Seite 34 von 349)

Mein Fazit: Das Buch müsste man jeder frischgewählten Person (nicht nur) in der Lokalpolitik schenken. Oder zumindest als Pflichtlektüre für Stadtplaner, Verkehrsminister und Menschen in ähnlichen Positionen. Hm. NRW wählt im Mai. Wen könnte ich denn dann mit diesem Buch beglücken?
Und natürlich muss ich mir dringend überlegen, ob ich meinen kleinen Fiat-Stadt- und- Landflitzer wirklich brauche. Wäre ja zu blöd, wenn ich nur von „den anderen“ eine Änderung verlangen würde, oder?

Bibliographische Angaben: Katja Diehl, Autokorrektur, S. Fischer Verlag, ISBN 978-3-10-397142-2, € 18,-

Schlagschrauber

Etwas verhalten, der Sonntagmorgen, es ist kalt (Kalle trinkt früh am Tag immer gern eine Portion Regenwasser aus einem Eimer, musste aber heute mal wieder mit Wassereis vorlieb nehmen😅) und die Sonne hat sich offensichtlich auch gedacht „Heute ist Sonntag, ich schlafe mal ein, zwei Stündchen länger“. Im alten Nussbaum, der schon ziemlich morsch ist, aber durch die windgeschützte Lage hinter dem Haus immer noch recht rüstig, ist der Specht aktiv.

Ich hatte ihn im Visier, leider nur mit der Handykamera, zu sehen in der Mitte des Fotos:

Ich hatte Bammel, dass er nicht so lange sitzen bleibt, bis ich den Fotoapparat geholt habe, der im Büro liegt. Also ist er zwar leider etwas unscharf, aber zumindest dokumentiert. Noch interessanter als das Bild, das er abgibt, finde ich die Geräuschkulisse, denn wenn er hämmert, hört er sich an wie ein Schlagschrauber, mit dem man Radmuttern anzieht. Und so schnell, wie er auf den Baum einkloppt, kann ich überhaupt nicht gucken. Auch so ein Wunderwerk der Schöpfung: Wir Menschen hätten bei solcher Essensbeschaffung ständig eine Gehirnerschütterung, wenn nicht mehr.

Und sonst so? Lese ich mal wieder zwei interessante Sachbücher gleichzeitig abwechselnd (und einen englischen Krimi abends zum Einschlafen), die auf den ersten Blick total gegensätzlich sind, sich aber tatsächlich unheimlich gut ergänzen:

Nicht nur, weil das eine ein ganz normales, raschelndes, anfass- und riechbares Buch und das andere ein eBook ist, sondern weil es um die so ziemlich gegensätzlichsten Fortbewegungsarten geht. Ich werde demnächst ausführlich berichten, möglicherweise auch wieder als Lesetagebuch. Mal sehen.

Einen schönen Sonntag euch allen.

Lesen und genießen

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Nachdem ich in der letzten Zeit wieder sehr ernste Themen auf der Sachbuchschiene bearbeitet hatte, brauchte ich dringend Abwechslung. Aber dieses Mal nicht am Meer, dafür war mir das Wochenende zu windig. Zu viel Sturmflut. Wie schön, dass wir in der Buchhandlung so ansprechend gestaltete „Cozy Crimes“ haben, da musste ich mir am Freitag doch gleich mal einen zum Testen mitnehmen. Meine Wahl fiel auf das abgebildete Buch, das mich sowohl optisch, thematisch als auch kulinarisch ansprach. Wie ein lesbares Ü-Ei😄.

Nachdem die Dachdecker das Loch in unserem Dach direkt am Freitagmorgen beseitigt hatten und ich also recht ruhig auf das angekündigte stürmische Wetter wartete, freute ich mich total auf das Lesevergnügen, das mich auch nicht enttäuschte. Nur, dass jetzt Sonntagnachmittag ist und das Buch ist schon durch, das ist suboptimal. Naja, es ist ja nicht so, dass ich keine ungelesenen Reserven hätte. Aber nun mal schön der Reihe nach:

In meiner Jugend las ich sehr gern Agatha Christie und Edgar Wallace und schaute mir natürlich auch die Filme an, und so ein bisschen fühlte ich mich vor allem an Miss Marple erinnert: Eine Hobby-Detektivin, die es einfach nicht lassen kann und sich dabei natürlich auch manchmal in die Bredouille manövriert. Allerdings nicht in historischen Zeiten und auch nicht so schrullig und rundlich wie die alte Dame, die von Margret Rutherford so herrlich verkörpert wurde, sondern im (fast) Hier und Jetzt. Ich war nämlich etwas verblüfft, dass in dem Buch mit Festnetztelefonen telefoniert wurde, was mich (👁‍🗨“Moment mal! Da stimmt doch etwas nicht…!“) stutzig machte und einen Blick ins Impressum werfen ließ: Aha, das Original der amerikanischen Ausgabe stammt aus dem Jahr 2000. Aber das tut überhaupt nichts zur Sache, im Gegenteil, ich genoss die Abwesenheit von Mark Zuckerberg und seinen Weltverbindungsnetzwerken, ein kleiner süßer, hochkalorischer Zuckerberg kommt eher in den Plätzchenrezepten vor.
Überhaupt: Wenn ich die Rezepte alle nachbacke, „freuen“ sich höchstens mein Cholesterinspiegel und die Bauchspeicheldrüse und ich muss mich bei den Ernährungsdocs bewerben. Denn einer der Hauptschauplätze ist die Plätzchenbäckerei von Hannah Swensen in der amerikanischen Provinz, und die Bäckerin selbst hat offensichtlich neben ihrer Berufung, ihre Stadt mit Cookies zu versorgen, als zweites Standbein für sich entdeckt, ihrem Schwager bei der Polizeiarbeit unter die Arme zu greifen.

Also, das Buch hat mir viel Spaß gemacht, es war die perfekte Lektüre für dieses Sturmwochenende, ich freue mich auf den Folgeband und auf andere Krimis aus der Reihe „Morde in bester Tradition“ aus dem Lübbe-Verlag.

Bibliographische Angaben: Joanne Fluke, Das Geheimnis der Schokoladenkekse, Lübbe Taschenbuch, ISBN 978-3-404-18437-8, € 10,-

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