Nur die Harten kommen in den Garten?

Nicht mal Mittag, im Schatten 30 Grad, und unser Dicker will nach draußen. Am liebsten in die Sonne legen. Wenn man dann auf seinem Fell Spiegeleier braten kann und ihn wieder reinlotst, legt er sich wieder vor die Tür und jammert. Lucy übrigens auch. Aber die ist alt, schwarz und muss zurzeit auch noch einen Kragen tragen. Alles keine guten Voraussetzungen für draußen.

Überall in den sozialen Medien, In Fernsehen und Tagespresse wird darauf hingewiesen, dass man seine Hunde nicht der prallen Sonne aussetzen soll und sie nicht im Auto lassen usw. Alles gute und richtige Tipps, die ich unseren beiden Spezialisten vielleicht mal vorlesen sollte. Aber ob sie dann besser verstehen, warum ich sie damit quäle, dass sie lieber in der Waschküche (da ist „nur“ 26 Grad) auf dem relativ kühlen Steinboden liegen sollen? Ich wage es zu bezweifeln…

Kommunikation ist alles

Lucy (die Schwarze) und Kalle (rate mal…) reagieren gerne wie Schwerhörige oder Faultiere, wenn ich sie rufe. Dann reagieren sie am schnellsten auf „Papa“, denn der hat die beste „Schimpfstimme“. Aber gerade habe ich eine Kehlkopfentzündung und ich stelle fest, sie verstehen und befolgen auch Zeichensprache, und zwar nicht nur die Kommandos, die sie von klein auf auch als unterstützende Zeichen gelernt haben…

Ach, ich könnte sie gerade knuddeln, nee doch nicht, ich höre gerade, dass Lucy Kalle wieder mal lautstark erziehen will und er sich rächt, indem er sie an den Ohren zieht.