Sommerurlaubsstrohwitwe

Seit heute bin ich allein zu Hause. Ach nein, nicht ganz, die Hunde teilen mein Schicksal. Mann, Tochter und deren Freundin sind in aller Frühe losgefahren, Richtung Ostsee. Zwei Wochen auf der „Sterntaler“ liegen vor ihnen. Ich wünsche ihnen viel Spaß, gutes Segelwetter und eine entspannte Zeit.

Für mich hat sich ja leider das Segeln für den Rest des Jahres erledigt, dafür starte ich zumindest im Herbst hoffentlich (wenn denn die Kurse stattfinden) die theoretische Ausbildung mit dem Sportbootführerschein See.

Diese Wochen allein mit Lucy und Kalle werde ich nutzen, um ein bisschen das Telefon zu hüten, ein bisschen mehr abzuhängen und mir Marvel-Filme reinzuziehen (es muss sich da doch mindestens einer finden, zu dem man eine Andacht schreiben kann) und noch viel mehr zu lesen.

Dazu geistert eine Idee in meinem Hinterkopf, die sich Raum verschafft (und auf die Julia mich gebracht hat, danke an dieser Stelle…). Das blöde ist nur, ich habe den Drang, es aufzuschreiben, denn mit Diktierfunktion des Handys funktioniert der Gedankenfluss nicht so super wie beim Schreiben. Denn schreiben mit der Hand ist, als ob mir mit der Tinte die Gedanken aus dem Kopf fließen. Ich hoffe, am Donnerstag werde ich meine Armstütze los und kann dann auch wieder leserlich mit der Hand schreiben. Sonst wird das am Ende nix mit der Umsetzung der Gedanken, ehe sie mit ICE-Geschwindigkeit durch das Gedächtnis gerauscht und auf dem Weg nach Sonstwo sind.