Fotoprojekt „Der Herbst“ IV

Hier geht es zum Projekt. Diese Woche ist die Frage:
„Was gibt es oft im Herbst?“
Danke, Roland, für die Inspiration, denn bis vor einer halben Stunde wusste ich noch nicht, was ich heute kochen würde. Und irgendwie haben mich die vielen Kastanien zum um die Ecke denken gebracht😅.

Ich präsentiere also hungrig und gespannt:

Unschwer zu erkennen, es wird Kürbissuppe geben. Heute die etwas schärfere Variante mit Chili. Inzwischen habe ich mehrere Rezepte, nur mit der oft empfohlenen Kokosmilch kann ich mich nicht so recht anfreunden. Mitunter koche ich sogar ungefähr 10 Liter auf einmal für Veranstaltungen. So auch demnächst am 31. Oktober.

Fotoprojekt Herbst Teil 3

Für die dritte Woche von Rolands Fotoprojekt brauchte ich etwas länger, denn obwohl sich die Blätter schön bunt färben (kalte Nächte und relativ warme, sonnige Tage sind hilfreich), bleiben sie zum großen Teil noch hängen.

Es ist also noch nicht so einfach mit dem Motto „Spaziergänge durch raschelndes Herbstlaub“. Hm. Aber heute hatte ich wieder meine Mittwochs-Auszeit und machte mich auf die Suche. Wo gibt es in einer Stadt mehr Bäume als auf einem alten, gut eingewachsenen Friedhof? In Minden zumindest im Glacis, aber das war mir fußläufig zu weit weg. Also Nordfriedhof.

Nun ist es aber auch so, dass auf Friedhöfen fleißige Friedhofsgärtner unterwegs sind. Aber ich hatte beobachtet, dass die Linden zurzeit am meisten Laub abwerfen, also auf zu einer Lindenallee auf dem Friedhof:

Naja, wie gesagt, fleißige Gärtner und so. Aber geraschelt hat es, ich schwöre. Zumindest, wenn die Vögel im Laub herumgehüpft sind😀.

Aber der kurze Spaziergang hat mich auch noch zu einigen anderen Fotos und Gedanken inspiriert, auf die ich demnächst ein wenig ausführlicher eingehen werde.

3. Oktober

Heute war ich schon recht früh mit Kalle unterwegs, es gab einiges nachzudenken, da kam mir der herbstliche, etwas verhangene Sonnenaufgang ziemlich gelegen.

Es ist schon merkwürdig. Werden und vergehen, ein ewiger Kreislauf von Leben und Sterben, Altes geht und Neues kommt. In der Natur, die unsere Lebensgrundlage bildet (auch wenn wir uns das viel zu selten bewusst machen), aber auch in unseren menschlichen Gesellschaften. In unseren Ideen, wie wir Menschen gut zusammenleben können. Und weil es ein Kreislauf ist, ist es möglicherweise auch nicht ganz verwunderlich, warum auch alte, längst abgearbeitet geglaubte Visionen von Großreichen und Ideologien immer mal wieder aufkeimen.

Während ich also mit Kalle die Landschaft durchstreife, versuche ich zu verstehen, warum es immer wieder passiert, dass Menschen ihre Stimme denen geben, die rückwärts wollen. Selbst in einem Land wie unserem, das die letzten Jahre immer noch recht gut durch alle Krisen gekommen ist, zumindest im Vergleich mit anderen Ländern. Gerade am heutigen Feiertag macht mich das ratlos und betroffen. Natürlich ist mir bewusst, dass es auch bei uns Luft nach oben gibt, wo gibt es das nicht? Und auch, dass vor 32 Jahren nicht alles nur gut gelaufen ist, weil es „Investoren“ und andere zwielichtige Gestalten gab, die nur Reibach machen wollten, weil es Kungeleien gab, die nicht in Ordnung waren und weil viele dem Osten nur den Westen überstülpen wollten, statt einen Kultur- und Wissenstransfer in beide Richtungen ins Leben zu rufen. Ein Geben und Nehmen zu initiieren. Auch wir im Westen hätten viel mehr lernen können.

Kurz entschlossen nehmen wir die Route durch den Wald zurück in Richtung Dorf. Einer meiner bevorzugten „Spielplätze“, als ich so 10-12 Jahre alt war, mein Rückzugsort als Jugendliche, wenn ich mit der Welt und Mitmenschen haderte. Selbst der Bach sieht heute nicht mehr aus wie damals. Unsere Staudämme und auch die, die noch von der Generation Dorfkinder nach uns gebaut wurden, sind längst weg. Der Bach ist schmaler geworden, ein Rinnsal fast, kein Wunder nach diesem letzten Sommer. Landmarken, die mir vor 40 Jahren immer zuverlässig zeigten, wo ich mich befinde, sind überwuchert.
Überwuchert wie dieses hier:

Es ist kaum erkennbar und zu glauben, aber dieses sind die letzten Überreste einer großen Waage. Im Wald gab es einen Steinbruch. Als ich ganz klein war, habe ich noch ein paar letzte Transporte von Sandstein erlebt, die dort abgebaut, verladen und gewogen wurden. Als halbwüchsige Kinder fanden wir es lustig, mit mehreren auf dieser Anlage herumzuhüpfen, weil wir neugierig waren, ob wir die Waage zum Schwingen bringen. Seither wächst alles zu, das Wiegehaus ist schon lange komplett verschwunden. Und den Steinbruch, in dem wir als Heranwachsende herumgeklettert sind und taten, als seien wir berühmte Archäologen (und sogar den einen oder anderen Ammoniten fanden), erahnt man heute bestenfalls hinter dichten, wildwachsenden Bäumen, Brombeerhecken und Brennnesseln.

Den Weg nach Hause, den gibt es noch. Wenigstens etwas. Dem folgten wir, denn eine Lust auf Kaffee (nur bei mir) und Frühstück (bei uns beiden) kam auf.

Erntedankbrot, gebacken aus heimischem Getreide, gespendet vom Müller aus dem Nachbarort, gibt es jedes Jahr nach dem Erntedankgottesdienst für alle. Ich lasse es mir schmecken und denke an meinen Liebsten, der ab heute über den Kanal nach England segelt und wieder zurück. Ein kleines Abenteuer und ein lange gehegter Wunsch.

Während ich dieses schreibe, spielt unsere Tochter auf dem Klavier die Begleitstimme zu Nothing else matters, was ich als passend und wunderschön empfinde.

Fotoprojekt „Der Herbst“ Woche zwei

Zum Fotoprojekt von Roland geht es hier. Seine heutige Aufgabe lautet „Was ist typisch für den Herbst?“

Da fällt mir eine ganze Menge ein. Aber auch dieses Foto, das ich gestern ganz spontan nach einem recht schnell durchziehenden Gewitter aufgenommen habe, dem ein Versprechen vom goldenen Oktober auf dem Fuß folgte.
Eine ausgeklügelte Wetterdramaturgie ist etwas, was ich total herbsttypisch finde und einen gewissen Gemütlichkeitsfaktor kann man nicht leugnen.

Der Blick geht Richtung Westen, nach Nordost ziehen noch die schweren, dramatisch anmutenden Wolken fort. In den nächsten Tagen ist aber eine recht stabile Wetterlage angekündigt, auf die ich mich nach einigen nassen Tagen auch wieder freuen kann.

Fotoprojekt -Der Herbst (ist da)

Ich liebe den Herbst (und alle anderen Jahreszeiten normalerweise auch, aber der Herbst gibt fotografisch und kulinarisch einfach so viel her). Deswegen klinke ich mich spontan in das neue Fotoprojekt von Royusch ein.

Das Thema der ersten Woche lautet „Herbst beschreiben“. Oje, die Qual der Wahl. Aber weil ich eben schon im Text die Verbindung mit der Kulinarik hergestellt hatte und weil Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhält, habe ich für den Anfang dieses Bild herausgesucht:

Kartoffelacker vor der Ernte

Kartoffeln bauen unsere Nachbarn an und ihr solltet mal sehen, welche Autoschlangen sich bei uns durchs Dorf wälzen, wenn der Verkauf der Einkellerungskartoffeln startet. Wahnsinn. Kartoffeln essen wir in jeder Form auch sehr gern, aber dieses Jahr wird es wegen der Trockenheit im Sommer häufig Pellkartoffeln geben, denn die Feldfrüchte sind ziemlich klein ausgefallen, da schäle ich ungern noch was ab. Ein kleiner Vorgeschmack darauf, was mit zunehmendem Klimawandel auch auf uns hier im reichen Deutschland zukommt? Ich weiß es nicht, die Zeit wird es zeigen.

Dankbar bin ich allemal für alles, was unsere Böden hergeben und freue mich darauf, am kommenden Sonntag in der mit Erntegaben geschmückten Kirche diesen Dank auch feiern zu können. Die Gaben gehen dann übrigens am Montag an die örtliche Tafel.

Wandel und Dankbarkeit

Sonntag früh, ungefähr halb Acht. Hochnebel rieselt leise und hauchzart herab. Würzige Luft, verhaltene Ruhe. Selbst die Vögel sind recht leise. Sie ahnen den Abschied des langen Sommers.

Der Garten atmet auf. Nach ein paar feuchten Tagen macht sich auch zaghaftes Grün wieder breit in der Wiese. Aber der Holunder hängt trotzdem als Dörrobst an den Sträuchern, er war so trocken dieses Jahr, dass ich ihn als Futter für die Vögel hängengelassen habe. Es hätte selbst mit viel Energiezufuhr kaum Saft gegeben, was ich ziemlich bedauere. Ich liebe Holundergelee, besonders mit etwas Apfelanteil. Sei’s drum. Seit Dienstag gab es in unserem Garten 19 Liter Regen pro Quadratmeter. Den meisten davon am Donnerstag, da waren es 10 Liter innerhalb von 24 Stunden. Immer noch viel zu wenig, aber immerhin; mit Dankbarkeit kann ich zumindest sagen, es war abgesehen von einer Viertelstunde an dem Nachmittag kein Starkregen, und auch dieser kurze kräftige Guss war noch im Rahmen. Nur die Straßenabläufe waren vollkommen überfordert, weil weggespülter Staub, Reifenabrieb und anderer Dreck sowie trockenes Laub innerhalb kürzester Zeit die Siebe verstopften und somit Senken in den Straßen zur Seenlandschaft mutierten.

Ich atme tief ein, genieße die ruhige Atmosphäre und spüre Vorfreude auf den Herbst. Trotz aller Unsicherheiten, die er dieses Jahr mitbringen wird: steigende Energiekosten, Inflation, gesellschaftliches Klima, Konsumrückgang… lasse ich mir den kostbaren Moment nicht nehmen und bin dankbar für alles, was gelingt, was unserem Leben Helligkeit und Sinn gibt.

Und ich erinnere mich an einen neuen Song, den wir beim letzten New Music Friday gehört haben, den möchte ich euch nicht vorenthalten. Er klingt melancholisch und passt damit in meine Sommerabschiedsgedanken, aber er gibt auch Kraft und Liebe weiter, gerade in mitunter kraft- und lieblosen Zeiten.

FunFact zum Schluss: Ein Institut wertete Twitter-Nachrichten und Kommentare aus und setzte sie in Beziehung zu Zeitpunkt, Standort und Wetter. Ergebnis: Bei Temperaturen über 35 Grad nimmt der Anteil an herabwürdigenden und hasserfüllten Tweets überproportional zu. Noch ein Grund, sich auf den Herbst zu freuen?

Kürbiskochbuch

Nächste Runde, nächstes Glück! Christiane hat wieder eingeladen, die drei Wörter stammen vom Wortverdr3her. Jahreszeitenkonform geht es um Kürbisse. Mal sehen, was mir dazu einfällt…

„Was krakelst du denn da so emsig in deine Kladde?“ fragte Fridolin neugierig. „Schreibst du oder zeichnest du den Kürbis ab?“ Abwesend sah ich hoch: „Beides. Wir haben so viele Kürbisse auf dem Kompost dieses Jahr, ich weiß nicht mehr, was ich alles damit anfangen soll. Große, kleine, welche für Deko und andere zum Essen, Spaghetti und Hokkaido, Bischofsmützen und Butternut… Da habe ich mir gedacht, ich schau mal, wie viele Rezepte mir einfallen und wie ich diese Sammlung an Rezepten illustrieren kann. Wer weiß, vielleicht finde ich einen Verleger dafür?“

Fridolin beugte sich von hinten über meine Schulter, um besser sehen zu können. „Hey, nicht in mein Ohr atmen, da bin ich extrem kitzlig!“ kicherte ich. Zu spät. Meine Lage schamlos ausnutzend, schnappte er sich die Kladde, um nachzusehen, was ich schon alles gesammelt und skizziert hatte:

Kürbissuppe mit Ingwer und Orange, kandierter Kürbis, gebackene Kürbisspalten mit Olivenöl, Kürbislasagne, Apfel-Kürbis-Marmelade, Kürbiskuchen, Tischdeko mit Zierkürbissen, Kürbisrisotto, gefüllter Kürbis, Kürbis-Tomaten-Chutney, geröstete Kürbiskerne, Kürbiswindlichter, geschnitzte Fratzen…

„Boah, ich bin beeindruckt. Hast du das alles schon selbst ausprobiert?“ „Nicht alles, aber einiges. Anderes habe ich auf die Nachbarinnen aufgeteilt, verbunden mit einer Kürbisspende und der Bitte, die Rezepte auszuprobieren. Ich kann nur sagen: Für dieses Jahr mag ich langsam kein gelb-orange mehr sehen und die Kinder haben mir auch schon angedroht, in den Hungerstreik zu treten, wenn ich noch einmal etwas mit Kürbis auf den Tisch bringe. Deswegen zeichne ich jetzt die schönsten Exemplare noch schnell ab, ehe ich den ganzen Rest an die Tafel spende. Da gibt es sicher Menschen, die sich noch so richtig darüber freuen können.“ „Ja, das ist eine prima Idee. Und bis zur nächsten Kürbis-Saison hast du dein Kürbisbuch fertig und stürmst damit die Kochbuch-Bestsellerliste!“ „Naja, mal sehen, ob es nächstes Jahr wieder mehr Papier zum Drucken gibt…“

Punktlandung. 300 Wörter, nicht gänzlich zusammenhanglos😅

Viele bunte Quadrate

Heute früh nach dem Einkaufen schnell im Haus das wichtigste erledigt (Berge von Aussie-Haaren aus den Teppichen gesaugt) und noch ein paar andere Dinge auf die Reihe gekriegt. Die Hunde gebürstet. Und dann kam das Schönste: In den neuen Stoffen schwelgen, mir Zeit nehmen, die schönste Kombination auszulegen, Streifen schneiden und dann mal wieder mehrere Stunden an der Nähmaschine verbringen. Auf der Seite „Northern Star by Annuschka“ hier im Blog gibt es noch ein paar mehr Infos zum aktuellen Projekt.

Pause

Der Sommer legt eine Pause ein. Das ist weder besonders gut noch besonders schlecht, es ist einfach so. Unterschiedlich sind nur unsere Sichtweisen darauf.

Ein Landwirt, der noch mit der Getreideernte beschäftigt ist, kann zurzeit keinen Regen gebrauchen.

Eine Wandergruppe verzichtet wegen der Laune der TeilnehmerInnen vermutlich auch lieber darauf, stundenlang im Nassen unterwegs zu sein.

Jemand, der auf Hitze und Sonne gesundheitlich angeschlagen reagiert, freut sich dagegen über Wetter zum Durchatmen.

Die Geschäftsführerin der Stadtwerke, die den Überblick über die Trinkwasservorräte in ihrem Zuständigkeitsgebiet behalten muss, sehnt den Regen möglicherweise geradezu herbei.

Einunddasselbe Wetter bestätigt für manche Menschen die Auswirkungen des Klimawandels, während es anderen die Gewissheit gibt, dass es einfach nur Wetter ist, das es schon immer mal gegeben hat.

Und selbst in mir ruft die Wetterlage widerstreitende Gefühle hervor. Wenn ich morgens um halb sechs aufstehe und die Hunde rauslasse, ist es noch so dunkel, dass ich mit dem Auffüllen des Vogelfutterhauses lieber warte, bis ich besser sehen kann. Und eine kühle Luft streicht um meine Beine. Ich mag diese Morgenstimmung, sie ruft auch in mir drin ein Gefühl der Ruhe wach. Aber sie kündet auch von der Vergänglichkeit, vom Ende des Sommers, vom sich immer drehenden Rad der Jahreszeiten. Und gibt damit auch der Melancholie Raum.

Der Frauenmantel wartet auf den Friseur, während der Borretsch unverdrossen blüht und die Bienen ernährt. Das Springkraut springt munter vor sich hin und erobert mit den Brennsesseln gemeinsam die Kiesfläche (die eigentlich eine kleine Sitzmöglichkeit beherbergen sollte).

So wie auf dem Foto streiten das Bedürfnis nach einer gewissen Ordnung und die kindliche Freude am Chaos in mir. Und wie auch auf den folgenden Bildern, die ich recht schnell und nebenbei heute früh aufgenommen habe, finde ich überall den Kontrast und auch die Notwendigkeit von Werden und Vergehen.

Die Brombeeren wachsen einfach überall, sie sind wie ungebetene Gedanken, die sich mitten in der Planung für ein Projekt ausbreiten und auch vor bereits abgetöteten Vorhaben nicht Halt machen.

Kürbisse sind faszinierend, sie wachsen besonders gut auf Abfällen, auf Kompost oder Mist. Farbenfroh, schön anzusehen und auch noch gleichermaßen lecker und gesund. Vielleicht sollten wir öfter mal Kürbisse zum Vorbild nehmen und überlegen, was wir aus dem Mist unseres Lebens machen können?

Die Hagebutten werden mal wieder nicht alle gleichzeitig reif. Die wilde Rose, an der sie wachsen, ist aus einem Wurzelüberrest einer zartlila Edelrose entstanden, die meine Mutter vor ungefähr 40 Jahren gepflanzt hatte, die aber nie so richtig was wurde, weil Rosen nun mal nur mit viel Zwang dazu gebracht werden können, hell-lila zu blühen. Irgendwann hatte ich die Faxen dicke mit diesem Kümmerling und buddelte sie aus. Nach einigen Jahren und mit viel Überlebenswillen erblickte dann dieser wilde Abkömmling das Tageslicht und darf seither dort wachsen. Vereinzelte radikale Kurzhaarschnitte nimmt sie mir bis heute nicht übel. Und nun stehe ich wie jedes Jahr davor und überlege, ob es für Marmelade reicht, ob ich die Früchte für Tee trockne oder ob sie einfach Powerfood für die winterliche Ernährung der Spatzen und Meisen bleiben, die nebenan im Wacholder wohnen.

Noch nicht fertig ist der Holunder. Ich freue mich, wenn ich ihn bald ernten und zu Gelee und Saft verarbeiten kann. Denn zumindest die Marmeladenkocherei kann ich in Maßen wieder bewältigen. Andere Arbeiten haben immer noch Pause, große Pause sozusagen. Den kleinen Rasenmäher bekomme ich nicht in Gang , denn den Zug kann ich noch lange nicht betätigen. Beim Trecker kann ich den Fangkorb nicht ausleeren, dazu benötigt man auch die volle Kraft des rechten Arms, denn an der rechten Seite befindet sich der Hebel dafür.

Ich schneide Rosen, Brombeeren und ähnliches, aber spätestens nach einer halben Stunde ist Schluss, dann schmerzt der Arm und der Nacken, die Muskulatur ist eben zu Wackelpudding geworden (aber daran arbeite ich jetzt ja schon wieder). Alle Arbeiten, die viel Kraft oder Schwung oder vollen Aktionsradius erfordern, müssen noch ein paar Wochen warten.

Warten muss heute auch das Buch „Mensch Erde“, denn nach dem atemberaubenden Kapitel von gestern brauche ich eine Atempause, muss den Kopf freibekommen. Daher schreibe ich dieses und gehe gleich mal ein wenig Hausputz machen. Da auch das in den letzten Wochen eher in homöopathischen Dosen erfolgte, wegen wenig Beweglichkeit und Kraft, kann ich da wenigstens sicher sein, dass das Ergebnis sichtbar ist, im Gegensatz zu manchen „Klimaschutzmaßnahmen“.

Aber jeder Spitzenpolitiker, jede Anwärterin auf einen Posten in der zukünftigen Regierung, sollte ein Buchpaket als Pflichtlektüre bekommen. Und anschließend abgefragt werden, was denn so hängengeblieben ist vom Inhalt.

Übergang

Morgen fängt kalendarisch der Herbst an. Und heute ist nochmal Spätsommer. In einem anderen Zusammenhang hab ich es vor ein paar Tagen schon geschrieben: Der Herbst ist eine meiner vier Lieblingsjahreszeiten. Ja, eigentlich mag ich jede Jahreszeit, vor allem, wenn sie gerade beginnt.

Aber der Herbst mit seinem warmen Farbenspiel, den reifen Düften, der Apfel- und Kartoffelernte, warmen Sonnenstrahlen und kühlem Morgennebel einerseits; den tropfnassen grauen Tagen und den Stürmen, die uns zeigen, dass wir Menschen nicht alles kontrollieren können andererseits, dieser Herbst ist doch immer wieder etwas Besonderes. Es ist Abschiedsschmerz vom prallen Leben des Sommers und Vorfreude auf den neuen Abschnitt, der im Jahreslauf vielleicht auch eine Ruhephase einläutet.

Heute Abend war ich nach langer Zeit das erste Mal wieder mit beiden Hunden an der Leine im Feld, ich bin mit ihnen Kathrin entgegengegangen, die mit dem Fahrrad aus dem Nachbardorf kam. Als kleines Highlight konnte ich einen Heißluftballon beobachten, wie er langsam über dem Wald tiefer ging, sich aber dann noch mehrere hundert Meter weiter bis auf eine große Wiese „retten“ konnte und dort dann landete.

Auch wenn durch das starke Heranzoomen (ich war leider zu weit weg) das Bild nicht die beste Qualität hat, der Augenblick mit dem LKW im Hintergrund war einfach zu gut…
Schon merklich schlanker geworden ohne Hitzezufuhr
Selbst am Boden liegend noch imposant, vor allem, wenn man die kleinen Menschen daneben sieht.

Kathrin und ich hatten ein nicht alltägliches Erlebnis, die Hunde haben nach mehreren Monaten ihre „Hausstrecke“ neu erschnüffelt und ich spüre meine Oberschenkel brennen. So ungeduldig ich bin, es wird wohl leider immer noch eine Weile dauern, bis die Beine wieder so richtig fit sind. Aber es wird, das hoffe ich fest.

I am sailing…

Wer kennt ihn nicht, den sehnsüchtigen Song von Rod Stewart. Und wünscht sich das Gefühl von Freiheit auf dem Wasser.

Bisher beschränkte sich meine Segel-Erfahrung auf zwei Kurztrips auf dem Steinhuder Meer. Um es mal auf Normal zu übersetzen: Steinhuder Meer im Sommer ist wie samstags in der Fußgängerzone von Minden. Voll! Boote, Boote, Boote. Segelboote unterschiedlicher Größe. Surfer. SUPs. Katamarane. Kajaks. Und wenn dann so ein Greenhorn wie ich ans Ruder soll, dann ist das mit höchster Konzentration, um es mal nicht Stress zu nennen, verbunden.

Am letzten Freitag habe ich etwas ganz anderes kennengelernt: Segeln auf der Müritz. Mitte Oktober, an einem Tag, der viel schöner wurde, als im Wetterbericht angekündigt. Den ganzen Tag über haben wir zwei andere Segler, zwei bis drei Ausflugsdampfer,  einige Motoryachten und ein paar Angelboote gesehen. Bis auf den Hafen von Röbel, da übte der Seglernachwuchs (6-9 Jahre) das Segeln mit Optimisten. Ganz niedliche kleine Bötchen sind das. Und die Kleinen flitzten nur so damit herum.

Ich habe einen Teil des Tages damit verbracht, ganz vorn auf der Spitze des Bootes zu sitzen und die Weite und Ruhe um mich herum zu genießen. Eigentlich fehlte mir zum absoluten Glück nur noch der Seeadler, der sich sein Mittagessen fing.

Im Nachhinein empfinde ich unseren kleinen Segeltörn wie einen Lebenslauf. Zunächst hatten wir unsere liebe Mühe, die Yacht ( eine Delphia 29) aus dem engen Hafen von Klink herauszubekommen, ohne sie oder ein anderes Schiff zu beschädigen. Die Müritz hat einen sehr niedrigen Wasserstand, daher musste das Kielschwert und das Ruder hochgezogen sein, um nicht im Schlick stecken zu bleiben. Das Ruder auf dieser Höhe zu bedienen, hatte ungefähr den Effekt, einem Hund zu sagen „Die Wurst darfst du aber nicht, du kleiner Bösewicht …“. Du ahnst es: Ziemlich gering!

Das waren so die Geburtswehen unseres Törns. Als wir draußen waren und Segel setzen konnten, ging es besser. Aber: wir mussten nach Südosten, der Wind kam aus südlicher/südwestlicher Richtung, also mussten wir „kreuzen“ (Zickzack fahren), damit wir unser Ziel in Röbel ansteuern konnten. Im Leben ändern wir ja auch öfter die Richtung, mal freiwillig, mal gezwungenermaßen. Wir brauchten auf diese Weise dreieinhalb Stunden für die Strecke, die Luftlinie ungefähr 11 Kilometer beträgt.

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Der Rückweg, mit dem Wind im Rücken, dauerte dann auch nur halb so lange, wurde aber zwischendurch ein bisschen kabbelig und bescherte uns eine eher unfreiwillige 360°-Wende. Wenn man dabei nicht an Deck ist, sondern sich im Inneren des Schiffes befindet, löst das ein Gefühl der Orientierungslosigkeit aus, man sieht nicht, was da passiert. Auch dieses kenne ich aus dem „Real Life“, das sind für mich die Augenblicke, in denen ich meine, gelebt zu werden statt selbst mein Leben in der Hand zu haben.

Und dann war da noch das „Einparken“ am Schluss, als der Wind auffrischte, leider nicht aus einer optimalen Richtung. Dafür brauchten wir dann auch ein paar Anläufe, bis das Boot wieder in der Box lag, ordentlich vertäut und ohne Schäden. Tja, was soll ich sagen, diese Erfahrung, dass auch das Ende meines Lebens vermutlich nicht so glatt verlaufen wird, wie ich es mir und meinen Angehörigen wünschen würde, liegt hoffentlich noch in recht weiter Zukunft.

Zum Glück gibt es aber auch die zufriedenen und neugierigen Phasen des Ausgucks auf das Leben rund um mich herum, in denen ich dankbar bin für alles, was ich habe und auf mich zukommen sehe. In der großen liebevollen Hand meines Schöpfers, der mich durch den Lebenstörn gut durchbringen möchte.

Kaum waren wir am Freitagabend wieder auf dem Campingplatz angekommen, zogen dicke dunkle Wolken auf, ein stürmischer Wind kam dazu und es regnete Bindfäden. Punktlandung sozusagen….

Bemerkenswert: Auf dem Schiff wird jeder gebraucht. Nicht alle haben dieselben Fähigkeiten und dasselbe Kraftreservoir, aber dann springt halt jemand ein und übernimmt. Jeder bringt sich ein und jeder hat auch mal Zeit zum Genießen.

Diesen Tag mit Edgar, Dirk (von dem auch die Fotos stammen, vielen Dank!), Nele und Simea werde ich so schnell nicht vergessen…

Und außerdem ein großes Dankeschön an Daniela, die sich einen ganzen Tag um die Beaufsichtigung von zwei Hunden und zwei Teenagern gekümmert hat, so dass ich diesen Tag genießen konnte!

Herbstanfang

Heute ist Herbstanfang, und ich denke mir: Gestern hat der Sommer sich würdig verabschiedet, und heute kommt der Herbst, aber noch ganz sachte und auf leisen Sohlen. Und ich stelle gerade fest, dass bei mir fast drei Wochen Sendepause war.

Und das liegt nicht daran, dass in diesen Wochen nichts passiert ist, eigentlich eher im Gegenteil, und dieses viele hat in mir eine kleine Blockade ausgelöst.

Eigentlich hatte ich einen schönen Artikel schreiben wollen über unseren Ausflug am 14. September zum Frauentag in Krelingen. Vier Frauen, ein Baby und ein Gemeinschaftspicknick. Wir hatten einen sehr berührenden, inspirierenden und gesegneten Tag mit Singen, Beten, sehr gut gemachten Vorträgen von Sefora Nelson (kannste googeln), die sich so gar nicht nach Vorträgen anhörten. Und mit unserem grandiosen Picknick:

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Aus der Erfahrung von 2018 hatten wir keine Lust auf Gemeinschaftsverpflegung und so bereitete jede von uns etwas liebevoll vor. Hier konnte dann auch Julias englische Picknickdecke ihren Einstand feiern. Und als hätten die Krelinger Organisatorinnen geahnt, was wir vorhaben, waren auf der Wiese vor der Halle überall verschiedene Sitzgelegenheiten wie Hängematte und Hängesessel, Sofas, Deckchairs und anderes aufgebaut. Ich habe leider nur ein Foto von diesem DIY-Tischchen:

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Von der Pause auf der Heimfahrt stammt das Beitragsfoto ganz oben. Denn es symbolisiert aus meinem heutigen Blickwinkel sehr schön nicht nur die aktuelle Jahreszeit, sondern auch eine diffuse Sehnsucht nach der „guten alten Zeit“ ohne viel Hektik und mit rudimentärer Technik.

Und vielleicht sogar den „Herbst der Menschheit“?

So, Schluss mit lustig,  jetzt geht es ans Eingemachte, an das, was mich in den letzten Tagen so umtreibt.

Weltweit sind am vergangenen Freitag Millionen Menschen auf die Straße gegangen, teilweise Menschen, denen das Wasser heute schon nicht nur symbolisch, sondern ganz konkret fast bis zum Hals steht. Menschen in Kriegsgebieten, die sich nicht nur um ihr Überleben im Krieg sorgen, sondern um das Überleben der Menschheit.

Aber auch unendlich viele junge und alte Menschen in den Industrieländern, die einsehen, dass ein „Schneller, höher, weiter“ zwar das olympische Motto sein mag, aber uns kaputt macht, uns die Lebensgrundlage entzieht. Zeitgleich wollte das „Klimakabinett“ der deutschen Bundesregierung den großen Wurf in Sachen Klimapolitik machen. Was soll ich sagen – der Berg kreißte und gebar eine Maus!

Wenn jetzt einfach „nur“ die einschlägigen NGO’s und Parteien, deren tägliches Brot das Mahnen ist, sich hier entsetzt geäußert hätten, dann könnte man noch sagen: „Naja, das ist eben ihr Geschäft“. Aber wenn anerkannte Wissenschaftler so drastische Aussagen treffen wie: „Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen müsste!“, wenn die Bundesregierung sich Expertise vom Wissenschaftsrat einholt und sich daran nicht hält, wenn die Damen und Herren, die im Klimakabinett sitzen, mit dem Schwung und der Begeisterung von Schlaftabletten vortragen, was sie denn jetzt gerade für die Rettung des Planeten getan haben, da kann ich nicht umhin, daraus zu schließen: Da läuft etwas ganz gewaltig nicht so, wie es sein müsste.

Storytelling, das A und O einer positiven Verkaufsstrategie, beherrschen die nicht. Da könnten sie noch gewaltig lernen.

Liebe Politiker, schaut euch doch mal in der Zeitgeschichte um: da gab es Menschen wie John F. Kennedy („Frage nicht, was dein Land für dich tun kann; frage, was du für dein Land tun kannst“), Nelson Mandela (der aus dem Knast heraus gegen die Apartheid kämpfte), Martin Luther King („I have a Dream!“) Diese Menschen hatten Visionen (nicht Phantastereien durch Drogengenuss, sondern positive Visionen für die menschliche Gemeinschaft), die sie mit der entsprechenden Be-Geist-erung vorantrieben.

Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung genau: da gibt es dann gleich wieder abwertende Urteile: Der Kennedy nahm es mit der ehelichen Treue nicht genau, der Mandela hat angeblich seine Frau geschlagen, und zu Dr. King fällt den Leuten garantiert auch was ein.

Pure Ironie: diese Art von Whataboutism funktioniert auch anders herum: Hitler hat ganz bestimmt unglaubliche Gräueltaten veranlasst, aber, hey, immerhin hat er die Autobahnen gebaut und die Arbeitslosen von der Straße geholt! (Ernsthaft, solche Argumente hört man immer noch. Da fällt mir nix zu ein!!!)

Ah, da fällt mir doch ein, solche „Whataboutism“ sind gar nicht neu, das gab es schon vor 2000 Jahren.

Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken!
Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!

Das steht in der Bergpredigt, Matthäus 7,3-5. Erinnert ein bisschen an „Wenn die Chinesen keine neuen Kohlekraftwerke mehr bauen, dann fange ich vielleicht an, mir Gedanken über meinen CO2-Verbrauch zu machen (aber auch nur vielleicht…)“.

Nein. Fang an, dich um deinen persönlichen Scheiß zu kümmern, ehe du den der anderen anprangerst, sagt Jesus!

Auch an anderer Stelle sagt Jesus ganz klar, was er von Selbstgerechtigkeit hält:

Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.
Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.
Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. (Lukas 18, 10-14)

Wir haben keinen Grund, uns besser zu fühlen als die Regierung Brasiliens, denn wir alle haben unsere persönlichen Leichen im Keller, vielleicht in Form von viel zu vielen unnötigen Dingen, die wir horten, vielleicht durch zwei bis drei Kurztrips im Jahr mit dem Flugzeug, wo es auch die Bahn getan hätte, es ist ganz egal, wie groß oder wie klein unsere Umweltsünden sind. Und sollte jemand hier die Frau kennen, die im Fernsehinterview ganz frech sagte: „Ich knalle jeden Morgen mit 600 PS in die City, und jetzt erst recht!“: Schönen Gruß, Kindergartentrotz ist ja wohl auch nicht die Lösung.

Jeder kleine Schritt hilft. Das sollten wir nicht vergessen. Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt, und wenn der erste Schritt ist, sich über das eigene Handeln klar zu werden, dann ist das so. Ich schätze mal, bei vielen Leuten ist Angst ein großer Antreiber, Angst, etwas zu verlieren (vordergründig Verlust von Lebensqualität durch weniger Konsum oder so). Und dann gibt es eben die, die mit Trotz reagieren. Weil man Angst und Ratlosigkeit nicht zugibt.

Erzählen wir doch lieber die Geschichte von dem, was wir gewinnen, wenn wir uns „einschränken“: Achtung vor dem Mitgeschöpf, ob Mensch oder Tier. Nicht das einkaufen, was der Discounterprospekt billig anpreist (in zu großen Mengen, was zum Wegschmeißen führt); sondern genau das kaufen, was wir gerade tatsächlich brauchen, was gerade hier wächst, weil es schmeckt (reif geerntet), weil es die Vielfalt an Lebensmitteln in unserer Region widerspiegelt. Selber kochen, weil es nicht nur Plastikverpackungen spart (ich sag nur: gekochtes und gepelltes Ei eingeblistert 😦 ), sondern weil es uns den Wert von LEBENsmitteln nahebringt. Überschüsse einwecken (ist oft besser als Tiefkühler, denn ich brauche nur einmal Strom, aber ich weiß selbst, bei manchen Sachen ist der Tiefkühler praktischer.) Wir gewinnen gute Luft, das Zwitschern der Vögel, wenn sie sich in unseren unaufgeräumten Gärten wohl fühlen (und wer Meisen hat, braucht nebenher auch kein Mittel gegen Blattläuse). Wir werden geerdet, indem wir uns auf Wesentliches besinnen. Wir lernen hoffentlich, das zu schätzen, was wir haben, und nicht dem nachzujammern, was wir nicht besitzen.

Und wir sollten uns den Druck nehmen, alles auf einmal ändern zu wollen (ich meine jetzt im ganz persönlichen Leben jedes Menschen), denn es dauert mindestens DREI WOCHEN, um eine Gewohnheit zu ändern. Je länger wir etwas auf eine bestimmte Art und Weise getan haben, desto länger dauert auch das abgewöhnen. Wenn eine neue, bessere Gewohnheit daraus entstanden ist, kommt die nächste Baustelle dran.

Von daher betrachtet, ist das Vorgehen der Bundesregierung zwar immer noch quälend langsam und unzureichend, aber möglicherweise auch nicht ganz der schlechteste Weg. Hätte jedenfalls noch schlimmer kommen können.

Und noch mal zum Storytelling: Bitte helft mit, dass wir die mitreißenden Geschichten nicht denen überlassen, die für gigantische Probleme einfache Lösungen parat haben!

Zum Schluss komme ich einer Bitte nach, denn dieses Video ist wirklich super verständlich. Danke, Julia!

Weiterlesen „Herbstanfang“

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Birgit Jaklitsch: Journalistin, Bloggerin, Autorin

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