Sommerurlaubsstrohwitwe

Seit heute bin ich allein zu Hause. Ach nein, nicht ganz, die Hunde teilen mein Schicksal. Mann, Tochter und deren Freundin sind in aller Frühe losgefahren, Richtung Ostsee. Zwei Wochen auf der „Sterntaler“ liegen vor ihnen. Ich wünsche ihnen viel Spaß, gutes Segelwetter und eine entspannte Zeit.

Für mich hat sich ja leider das Segeln für den Rest des Jahres erledigt, dafür starte ich zumindest im Herbst hoffentlich (wenn denn die Kurse stattfinden) die theoretische Ausbildung mit dem Sportbootführerschein See.

Diese Wochen allein mit Lucy und Kalle werde ich nutzen, um ein bisschen das Telefon zu hüten, ein bisschen mehr abzuhängen und mir Marvel-Filme reinzuziehen (es muss sich da doch mindestens einer finden, zu dem man eine Andacht schreiben kann) und noch viel mehr zu lesen.

Dazu geistert eine Idee in meinem Hinterkopf, die sich Raum verschafft (und auf die Julia mich gebracht hat, danke an dieser Stelle…). Das blöde ist nur, ich habe den Drang, es aufzuschreiben, denn mit Diktierfunktion des Handys funktioniert der Gedankenfluss nicht so super wie beim Schreiben. Denn schreiben mit der Hand ist, als ob mir mit der Tinte die Gedanken aus dem Kopf fließen. Ich hoffe, am Donnerstag werde ich meine Armstütze los und kann dann auch wieder leserlich mit der Hand schreiben. Sonst wird das am Ende nix mit der Umsetzung der Gedanken, ehe sie mit ICE-Geschwindigkeit durch das Gedächtnis gerauscht und auf dem Weg nach Sonstwo sind.

See you…

So, Leute, nun wird es ernst. Ich mache mal ein paar Tage Pause, lege mich ins Krankenhaus und lasse meine Schulter reparieren. Das Uralt-IPad nehme ich mit, aufgeladen mit einem guten Dutzend eBooks, dafür taugt es noch (und für Solitär und Sudokus…). Das hat den Vorteil, dass ich nicht beide Hände brauche und umblättern muss, sondern antippen kann. Denn ich kann mir momentan noch nicht so ganz vorstellen, wie das funktioniert so als einarmige Banditin auf Zeit. Wir werden sehen und dann schlauer sein.

Wenn ich mich wieder hier zu Wort melde, habe ich einige Bücher vorzustellen und ich werde auch die Kolumne „Glaubste?“ wieder etwas mehr bespielen. (Natürlich wird meine

mich ins KH begleiten.) In den letzten Monaten haben mich gesellschaftliche Entwicklungen außerhalb des Glaubensthemas so sehr in Beschlag genommen, dass ich sie aus den Augen verloren habe. Es war halt „dran“, sich mit anderem zu beschäftigen.

Unter den Büchern werden allerdings auch wieder gesellschaftlich relevante Themen dabei sein: So habe ich mir von Frank Schätzing „Was, wenn wir einfach die Welt retten“ ebenso gesichert wie „Flucht – Eine Menschheitsgeschichte“ von Andreas Kossert. Mit Fränzi Kühne gehe ich diesem spannenden Phänomen auf den Grund: „Was Männer nie gefragt werden – Ich frage trotzdem mal.“

Als Ausgleich gibt es leichte literarische Kost, das muss dann einfach sein zwischendurch. Als Beispiel habe ich von Ewald Arenz „Der große Sommer“ im Gepäck und hoffe, dass es mir ebenso gut gefällt wie „Alte Sorten“. Da ich den Ostsee-Segelurlaub für mich canceln musste, begebe ich mich eben lesend nach Italien und besuche „Die kleine Eismanufaktur in Amalfi“ von Roberta Gregorio, obwohl ich Buchtitel mit dem Adjektiv „kleine“ eigentlich inzwischen als ein No-Go empfinde. Von Italien geht es über die Côte d’Azur („Intrigen an der Côte d’Azur“ von Christine Cazon, das dritte Buch von ihr, das ich lese) und die Côte Vermeille („Die Frauen von der Purpurküste – Claires Schicksal“ von Silke Ziegler) zurück an die deutschen Küsten. „Das Stranddistelhaus“ von Lina Behrens spielt auf Spiekeroog, „Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns auf Juist.

Auch einige analoge Titel liegen bereit, aber die werde ich dann in Angriff nehmen, wenn ich mich zuhause wieder gemütlich eingerichtet habe, mit Lesesessel oder Terrassenbank, Tee und bequemer Unterlage.

Also, ich bin bestens versorgt, literarisch und familiär sowieso. Bis demnächst auf diesem Medium. Habt einen schönen Sommer und bleibt gesund.

Einfach Sonntag

Heute früh, kurz nach Sechs. Diesig und verwunschen liegt meine häusliche Wildnis noch in ziemlicher Ruhe, bis auf die Vogeleltern, die schon ihren nimmersatten Nachwuchs füttern müssen. Bei uns in der Hausgemeinschaft kräht zum Glück noch niemand nach dem Frühstück, gut so, denn ich habe gestern Abend vergessen, Brötchenteig anzurühren. Der Bäcker macht aber erst um Sieben auf.

Gute Laune kam auf, als ich meinen Email-Eingang auf dem Handy sah:

Na gut, war noch niemand wach zum Abklatschen, aber eigentlich war mir das auch vollkommen wumpe. Da mache ich mir gerade Gedanken, ob der Zeitpunkt richtig war, um den Shop zu eröffnen, weil ich gezwungenermaßen ein paar Wochen Nähpause einlegen muss, und dann Peng! Verkauf. Also verplane ich die nächsten Abende, noch ein paar Erdbeerkörbchen und Topflappen zu erzeugen, damit ich den Shop weiter ausbauen kann. Etwas maritime Deko kommt auch noch dazu.

Nach dem Duschen höre ich aufgeregtes Gezwitscher von draußen, bei den jungen Spatzen stehen Löwenzahnknospen und Baden auf dem Programm, und obwohl sie das mit dem Picken schon sehr gut hinbekommen, muss Mama zwischendurch auch immer mal wieder ran.

Später weiß auch die Amsel das kühle Nass zu schätzen, aber in beiden Situationen habe ich leider nur die Handykamera zur Hand, und rangezoomt ist nicht so optimal. Außerdem wollten sich beide nicht im Bad, sondern nur nach dem Bad fotografieren lassen.

Und sonst so? Kurz vor der OP bringe ich mir noch selbst das Mähen mit der althergebrachten Handsense bei (die Sehne ist sowieso ab, was soll da noch kaputtgehen?), muss mir aber im Herbst einen Dengelhammer und -amboss besorgen, das Sensenblatt hat doch einige Scharten, und die werden nicht weggewetzt, sondern weggedengelt, soviel weiß ich schon. Wichtig ist auch, morgens zu mähen oder nach einem leichten Regen, denn trockenes Gras ist widerspenstiger. Ein Schwiegersohn würde gern mal mit der Motorsense mähen, aber obwohl das dann ratzfatz geht, reizt es mich nicht. Ich entdecke die langsame Handarbeit für mich.

Beim Lesen bekomme ich eine Gänsehaut nach der anderen und frage mich ernsthaft, was mit vielen Menschen los ist. Die Lektüre: „Die Shitstormrepublik“ von Nicole Diekmann. Ich werde beizeiten berichten, noch habe ich viel Buch vor mir…

Einen gesegneten Restsonntag und eine gute Woche wünsche ich euch.

Tag 16 – Pünktchen und Anton

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Ein Kinderklassiker ist heute der Titel meiner Wahl. Und zwar von Erich Kästner, bei dem mich heute noch total fasziniert, wie ernst er die Kinder als vollwertige Leser genommen hat. Schon allein die Vorbemerkung „Ein Roman für Kinder“ auf dem Vorsatz, dann auch das Vorwort, in dem er ganz nebenbei sein Publikum inklusiv (unterschiedlich begabte und geduldige Kinder) anspricht,  lange ehe Inklusion überhaupt auf die Agenda kam.

Ich erinnere mich, dass ich mich beim ersten Lesen vor seeehr langer Zeit ein bisschen über die Illustrationen gewundert habe, auch über die altmodische Ausdrucksweise (als Kind der 70er Jahre wusste ich nämlich beispielsweise überhaupt nicht, was eine Autodroschke ist…). Aber die Geschichte von der Fabrikantentochter Luise (Pünktchen), die ihrem Freund Anton aus ärmlichen Verhältnissen hilft, indem sie auf einer Spreebrücke Streichhölzer verkauft, die war einfach so toll, dass es mir egal war. Nebenbei lösen Pünktchen und Anton auch noch einen Kriminalfall, der es in sich hat.

Meine heimliche Heldin in der Geschichte ist übrigens die dicke Berta, die Köchin. Sie bringt ganz allein mit einer Gymnastik-Keule einen Einbrecher zur Strecke. Kaum zu glauben, dass dieses Buch fast 90 Jahre alt ist!

Bibliografische Angaben: Erich Kästner, Pünktchen und Anton, Atrium Verlag, ISBN 978-3-85535-606-5, € 14,- (Österreich € 14,40) (Die Ausgabe auf dem Beitragsbild ist meine über 40 Jahre alte Ausgabe, die gibt es so nicht mehr)

Tag 20 – Alte Sorten

|Werbung, unbezahlt|

Zunächst mal sieht das Buch ja schon von außen toll aus. Vor allem empfinde ich es so, dass Cover und Inhalt total gut zusammenpassen. Ich kann es schlecht beschreiben, aber der Schreibstil ist ebenso übersichtlich wie das Buch beim Anschauen wirkt. Und das meine ich als Kompliment.

Schon von Anfang an hat mich dieser Roman über zwei ganz unterschiedliche Frauen berührt. Die Charaktere des jungen Mädchens, von dem wir anfangs nicht mehr erfahren, als dass es auf der Flucht ist und auch der älteren Frau, die eigenbrötlerisch einen Bauernhof ganz allein betreibt, werden ganz langsam und beiläufig entblättert, genau so, wie sich ein behutsames Herantasten beim Kennenlernen gestaltet. Ganz langsam auch entwickeln sich die Lebensgeschichten der beiden, eine kurze Andeutung nach der anderen. Selbst die gelegentlichen Wutausbrüche fallen durch die Art, wie der Autor Sprache einsetzt, eher leise aus.

Überhaupt, die Sprache: Es ist schon ein Kunststück, gleichermaßen unaufgeregt und eindringlich zu wirken. Allein schon bei den Naturbeschreibungen, die alle Sinne einbeziehen, gerate ich ins Schwärmen. Ebenso bin ich sehr neugierig, wohin die Beziehung der beiden Frauen, die so zufällig zustande kam, mich beim Lesen führt, denn ich habe das Buch noch nicht durch. Es dominiert zwar aktuell den Bücherstapel im Schlafzimmer, aber es gibt ja auch noch das Küchenbuch, den Stapel im Wohnzimmer, den virtuellen Schwung an eBooks im Büro und die vielen Titel in der Buchhandlung. Ich teile meine Zeit zwischen ihnen allen und dem ganzen großen Rest meines Lebens auf.

Der Nachteil ist dabei, ich fange alles mögliche an und lese nichts zu Ende, der Vorteil: es ist eine wunderbare Vielfalt an Themen, Stilen, Gedankengängen, durch die ich mich durchfuttere wie die Raupe Nimmersatt. Ab Heiligabend fange ich dann an, das eine oder andere Buch so richtig zu genießen😊.

Bibliografische Angaben: Ewald Arenz, Alte Sorten, Dumont Verlag, ISBN 978-3-8321-6530-7, € 10,- (Österreich € 10,30)

Tag 30 – Gier

|Werbung wegen Namensnennung, unbezahlt|

Kaum zu glauben, ich stelle euch heute ein Buch vor, bei dem mich auf den ersten Seiten der Story eine Gänsehaut überkam, so prophetisch kam es mir vor.

Aber der Reihe nach… Marc Elsberg ist bekannt für realistische, gut recherchierte und geplottete Wissenschafts- und Technik-Thriller. Es hätte mich also nicht so sehr überraschen sollen, dass er zu Beginn des Buches gleich so richtig einen raushaut. Ganz kurz schildere ich euch die Szene: Journalisten berichten von einer Demo in Berlin. Eigentlich geht es um Gerechtigkeit, um Geld für Menschen statt für wirtschaftliche Branchen, die nicht für ihre Solidarität mit einfachen Leuten bekannt sind. Aber die Demo geht im Chaos unter, es werden Molotowcocktails geworfen. Und dann taucht ein neuer Block an Demonstranten auf: Schlägertypen, die „Ausländer raus! Deutschland zuerst! Wir sind das Volk!“ krakeelen.

Rechtsextreme kapern Demonstrationen von ganz normalen Familien, denen das Einkommen wegbricht, „besorgten Bürgern“ und Antikapitalisten. Von Corona weit und breit noch keine Spur, und doch ersinnt der Autor ein Szenario, das wir in anderen Zusammenhängen inzwischen kennen. Daher das prophetische Gruseln…

Ich habe noch ein paar Seiten weitergelesen, in die Story hinein, die mit einem Wahnsinnstempo startet, aber ich habe es dann erstmal an die Seite gelegt. Nicht, weil ich es langweilig fand, im Gegenteil. Ich habe nur den Verdacht, dass mein Nervenkostüm für dieses Buch augenblicklich zu dünn ist, daher wandert das Buch auf den immer höher werdenden SUB.

Warum ich mich entschlossen habe, es trotzdem zu diesem Zeitpunkt in die Besprechungen aufzunehmen? Ganz klar: es hat ja nicht jede/r von euch so schwache Nerven, und eventuell werden auch noch ein paar Weihnachtsgeschenke für hartgesottene Thriller-LeserInnen gesucht. Die Thematik ist brandaktuell, es ist packend geschrieben und in allen gängigen Editionsformen erhältlich. Gebunden, Taschenbuch, Hörbuch-CD und Hörbuch-Download, eBook.

Ich bin mir sicher, die Zeit für ein ausführliches Stelldichein mit dem Buch wird auch bei mir noch kommen.

Bibliografische Angaben (TB): Marc Elsberg, Gier, Blanvalet Verlag, ISBN 978-3-7341-0558-6, € 12,- (Österreich € 12,40)

Tag 31 – Jesus klingelt

|Werbung wegen Namensnennung, unbezahlt|

Das Buch, das ich euch heute vorstelle, habe ich letztes Jahr von Sandra zu Weihnachten bekommen, mit dem freundlichen Hinweis „Vielleicht kannst du es nächstes Jahr für etwas gebrauchen“. Nun hat sie ja nicht ahnen können, dass in diesem Jahr fast die ganze Jugendarbeit mehr oder weniger brachliegt oder zumindest ganz anders abläuft als „normal“.

Aber doch, ich kann das Buch sehr gut gebrauchen, um damit ein bisschen schrägen evangelischen Humor und menschelnde Nachdenklichkeit in die Zeit der Dunkelheit zu bringen und natürlich, um es euch heute ans Herz zu legen.

Es beginnt schon schräg, wenn Gott meint, dass er eine Frau braucht und die Engel (wenn es denn unbedingt sein muss…) offensichtlich ganz andere Vorstellungen von der passenden Kandidatin haben als der Höchste selbst. Es geht weiter mit den unkonventionellen Ideen, wenn Gott der gesamten Welt die Energiezufuhr abdreht, damit die Menschen mal wieder zur Ruhe kommen und endet noch längst nicht mit dem „Brausefabrikanten“, der einen Mann im roten Mantel durch die Kamine schickt, aber die Besorgung der Geschenke an die Eltern der Kinder delegiert.

Lauter unkonventionelle Geschichten rund um das Thema Weihnachten mit allen möglichen Fragen, die Gott hypothetisch haben könnte zu der Art und Weise, wie wir heute meinen, dass Weihnachten so und nicht anders gefeiert werden müsste. Aber auch sehr nachdenkliche Impulse gibt das Buch, zum Beispiel in der Geschichte „Jakob lächelt“, in der es um das Verhältnis von Leben und dem Schmerz geht, der zum Leben nun mal dazugehört.

Das Buch ist für alle, die gern über den Tellerrand sehen, die sich auch mal ungewöhnliche Gedanken machen zu den Themen, die seit Jahrhunderten anscheinend in Stein gemeißelt sind oder die es einfach mögen, andere Blickwinkel einzunehmen. Ganz bestimmt nicht geeignet ist es dagegen für Menschen, die ihren Glauben absolut setzen, keine Abweichungen von Althergebrachtem dulden und zum Lachen in den tiefsten Keller gehen.

Bibliografische Angaben: Susanne Niemeyer, Jesus klingelt, Herder Verlag, ISBN 978-3-451-03215-8, € 10,- (Österreich € 10,30)

Tag 33 – Die Welt neu denken

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Heute mute ich euch einen älteren Beitrag noch einmal neu zu. Auch mit dem Abstand eines halben Jahres hat sich meine Einschätzung nicht wesentlich geändert, das Buch ist nach wie vor ein wichtiger Impuls. Vor allem ein Impuls, nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

Natürlich ist es in der derzeitigen Situation schwierig, sich auch noch auf andere drohende Katastrophen zu konzentrieren neben dem, was uns seit einem Dreivierteljahr in Geiselhaft nimmt. Aber es ist notwendig, denn sonst werden wir in ziemlich kurzer Zeit vom nächsten Szenario überrumpelt. Im Nachgang dessen, was ich im Mai geschrieben habe, möchte ich heute hinzufügen: Leider wird immer noch herumgetüftelt, wie Probleme am besten in den Griff zu bekommen sind. Und leider ist es in manchen Bereichen immer noch so, dass zu sehr auf die Wirtschaft, vor allem die Autoindustrie, geschielt wird, während in anderen Bereichen (alles, was das Leben angenehm macht: Reisen, Gastronomie, Kunst & Kultur) anscheinend relativ bedenkenlos Existenzen aufs Spiel gesetzt werden.

Egal, ob es um die Folgen der Klimakrise oder der Pandemie geht, die Lösung kann und darf nicht sein, gesellschaftliche Gruppen gegeneinander abzuwägen oder gar auszuspielen. Probleme von heute dürfen einfach nicht mehr mit Lösungen von vorgestern angepackt werden. Das Wachstumsmantra funktioniert nicht (mehr).

Bibliografische Angaben im Mai-Beitrag.

Tag 34 – Kingsbridge, Der Morgen einer neuen Zeit

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Du hast viel Zeit? Und magst historische Romane? Dann darfst du diesen Wälzer nicht verpassen, egal, ob du die anderen Romane aus der Kingsbridge-Reihe bereits gelesen hast oder nicht. Das Schöne ist nämlich, dass jeder dieser Titel in einer anderen Zeit spielt, sodass es nicht notwendig ist, eine Reihenfolge einzuhalten.

Historienschmöker sind ja gerade vor Weihnachten immer wieder gefragt. Wenn sich dann zur spannenden Unterhaltung aber auch noch historisches Wissen und Detailtreue (also: umfangreiche Recherche) gesellt, ist für mich zumindest der Lesespaß garantiert. Bei Autoren wie Ken Follett (und auch Rebecca Gablé) begeistert es mich, dass sie es schaffen, eine dichte Atmosphäre zu erschaffen, die stimmig für die jeweilige Zeit ist, reale Zeitgeschichte einwebt und darin eingebettet absolut tolle Geschichten zu erzählen.

„Der Morgen einer neuen Zeit“ spielt vor der ersten Jahrtausendwende, in einer Zeit, als in England Raubzüge von Wikingern Angst und Schrecken verbreiteten und erzählt die Geschichte eines jungen Bootsbauers, der mit ansehen muss, wie sein Heimatdorf und viele Menschen, darunter seine Geliebte, zerstört werden. Er schafft es zu fliehen und baut sich traumatisiert eine neue Existenz auf. Wie das Schicksal es will, verliebt er sich in eine Normannenprinzessin…

Übrigens ist auch das Hörbuch ein Genuss. Da ich nicht den ganzen Tag nur lesen kann, höre ich es mir aktuell beim Backen, Kochen, Bügeln, Nähen… an. Sonst bin ich ja eher die Vorleserin, hier darf ich einfach mal zuhören.

Bibliografische Angaben: Ken Follett, Kingsbridge – Der Morgen einer neuen Zeit, Lübbe, ISBN 978-3-7857-2700-3, € 36,- (Österreich € 36,-)

Tag 39 – Ohne Schuld

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Fast riecht man noch die Druckerschwärze, das Buch ist erst seit Anfang November lieferbar und schon auf Platz 3 der Bestsellerliste. Okay, das allein muss nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal sein, aber in diesem Fall ist es so, dass die Fans von Charlotte Link sehnsüchtig auf den dritten Band mit der Ermittlerin Kate Linville gewartet haben.

Ich wundere mich zwar immer wieder, warum fast alle literarischen Kriminalbeamten irgendwelche Macken oder Zwangsneurosen haben, andererseits haben wir ja alle unsere kleinen oder größeren, manchmal sogar liebenswürdigen, Baustellen. Jedenfalls schafft die Autorin es, nach wenigen Seiten durch geschickte Andeutungen die LeserInnen anzufüttern, so dass man schnell in die Geschichten hineinkommt.

In diesem Fall ist anscheinend ein Rächer am Werk, der es auf Frauen abgesehen hat (hat ihm einmal eine Frau Unrecht getan???). Dabei legt er nicht unbedingt Wert darauf, „die Richtige“ mit seinem Rachefeldzug zu treffen…

Ach ja, vor dreißig Jahren wäre dieses Buch ein Kandidat gewesen, um abends ins Bett zu gehen und morgens hab‘ ich es durch. Diese Energie habe ich nicht mehr, daher habe ich es jetzt erstmal nur quergelesen und es landet auf dem großen Stapel „für später“.

Bibliografische Angaben: Charlotte Link, Ohne Schuld, Blanvalet Verlag, ISBN 978-3-7645-0738-1, € 24,- (Österreich €24,70)

40 Tage – 40 Bücher

Nicht nur das Wort Quarantäne bezieht sich auf den Wert 40. Hierbei mussten ursprünglich im Mittelalter die Frachtschiffe 40 Tage vor dem Zielhafen ankern, um sicherzustellen, dass keine Pesterreger dort eingeschleppt wurden.

Die 40 ist aber auch im Christentum eine zentrale Größe: 40 Tage dauert die Fastenzeit vor Ostern, 40 Tage nach Ostern feiern wir Christi Himmelfahrt und 40 Tage hat Jesus in der Wüste gefastet, um nur die wichtigsten Beispiele zu nennen. Böse Zungen behaupten außerdem, dass die Israeliten nur deswegen ganze 40 Jahre durch die Wüste gezogen sind, weil sie von einem Mann angeführt wurden. Eine Frau hätte schon vorher nach dem Weg gefragt… Im Übrigen spielt die Zahl auch in Judentum und Islam eine wichtige Rolle.

Am Sonntag (15.11.) sind es noch 40 Tage bis Heiligabend, daher schreibe ich dieses Jahr keinen Adventskalender, sondern zähle mit Buchtipps rückwärts bis Weihnachten. Diese Aktion ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ich habe mich von der Vorsteherin des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs inspirieren lassen. Das Rad muss ja nicht immer wieder neu erfunden werden. Aber ich freue mich, wenn sich vielleicht einige von euch anstecken lassen oder zumindest neugierig auf die Bücher werden.

Zum ersten Mal werde ich auch medial komplett zweigleisig fahren, auf Instagram wird es täglich einen kürzeren Teaser mit Link auf den Blog geben. Hätte mir vor drei Jahren jemand prophezeit, dass ich mal so etwas machen würde, ich hätte es nicht glauben können.

Tja, und welches Jahr wäre besser geeignet als 2020 für das Lesen? Leider muss vieles ausfallen, was wir sonst so vor Weihnachten tun: Das Hetzen von einem Weihnachtskonzert zum anderen, alternativ das Abwägen, welches denn besser zum eigenen Musikgeschmack passt, um noch in den übervollen Terminplan gequetscht zu werden. Jeder Gang in die Innenstadt wird sorgfältig bedacht, um die Infektionsgefahr niedrig zu halten – wie wohltuend für die eigenen Ohren, wenn wir nicht an einem Nachmittag zum drölfzigtausendsten Mal „Last Christmas“ im blechernen Kaufhaus-Sound hören müssen. Das kollektive Glühwein-mit-Schuss-Trinken auf dem Weihnachtsmarkt entfällt ebenso wie die alkohollastige Weihnachtsfeier im Betrieb, nach der man sich unbehaglich fragt, ob man den Chef auch am Tag danach noch duzen darf. Ihr merkt, es gibt durchaus auch Dinge, die Erleichterung überwiegen lassen, dass sie ausfallen müssen. Trotzdem ist es jammerschade, wie viel Kunst und Kultur uns diesen Winter fehlen wird.

Zumindest für die Buchbranche gilt das aber nicht, denn das Genießen von Büchern kann ganz im Verborgenen stattfinden: In der Ruhe des heimischen Wohnzimmers, gemütlich in eine Decke eingemummelt für sich allein mit dem dicken Schmöker, mit den Kindern gemeinsam auf dem Sofa kuschelnd beim gemeinsamen Entdecken von tollen Bilderbüchern oder auch, wie es bei uns oft stattfindet, in der Küche nach dem Essen ein Kapitel aus einem aktuellen Sachbuch vorlesen, quasi als Dessert (bei geschickter Auswahl verdirbt man sich auch nicht den Magen, sondern diskutiert im Gegenteil anschließend die Kalorien des Auflaufs gleich wieder ab😂).

Also, tägliches Date ab Sonntag, schnappt euch einen Kakao, Kaffee oder Tee und taucht ab in die Welt der Bücher.

Ach übrigens: Ich bemühe mich, lieferbare Titel vorzustellen, im Gegenzug besorgt ihr euch die dann in eurer lokalen Buchhandlung, okay? Denn die sorgt mit ihren Steuerzahlungen dafür, dass in eurer Stadt die Lichter nicht gänzlich ausgehen.

PS: Obwohl ich jeden Beitrag als Werbung kennzeichnen werde, kaufe ich meine Bücher weiter selbst. Ich bewahre damit meine Unabhängigkeit, so wie ich sie verstehe und außerdem bin ich ja nicht nur Bloggerin, sondern auch Händlerin. Damit ist mir der Handel natürlich näher. Und den gilt es, zu unterstützen.

30 Days Book Challenge – Tag 9

Ein Buch, bei dem du dich über die Zeitverschwendung geärgert hast. So lautet die Aufgabe für heute.

Das Thema hat mich schon die letzten Tage immer mal wieder beschäftigt, weil es so lange nicht mehr vorgekommen ist. Zum Einen mag es daran liegen, dass ich in den letzten drei Jahren sehr viel Sach- und Fachbücher gelesen habe, da war es dann entweder so, dass mich das Thema begeistert hat oder ich etwas lernen musste/durfte.

Zum Anderen habe ich es mir aber auch schon vor langer Zeit abgewöhnt, Bücher weiterzulesen, bei denen es nach 50 Seiten immer noch nicht gefunkt hat. Ich habe aber ein Paradebeispiel dafür, dass man manchmal schlicht den richtigen Zeitpunkt braucht, um ein Buch würdigen zu können. Und zwar handelt es sich um „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“. Erschienen 1992, kurz bevor ich das erste Mal in Elternzeit ging. Das Buch wurde gehypt (was dazu führte, dass ich keinen Druck hatte, es zu lesen, es verkaufte sich sowieso wie geschnitten Brot). Und dann hatte ich plötzlich ganz viel Zeit (musste wegen Thrombose liegen), aber ich fand keinen Zugang zu dem Buch. Auch ein Jahr später noch nicht.

Es muss im Jahr 1995 gewesen sein, denn unsere beiden Mädels gingen noch nicht zur Schule, was uns einen langen Sommer im Wohnwagen bescherte. Wir fuhren immer dort hin, wo Edgar zu tun hatte, er arbeitete, ich führte das mobile Büro und verbrachte viel Zeit mit den Kindern auf diversen Campingplätzen. Wir waren eine Woche am Keutschacher See, Edgar installierte neue Software in Klagenfurt, die Mädels schliefen und ich hatte eine Ruhepause. Und da endlich war die Stunde des Schnees gekommen, mitten in den Kärntner Bergen, im Hochsommer bei bestem Badewetter. Manchmal geht das Leben (Lesen) seltsame Wege.

Ach Ulrike, du weckst Erinnerungen bei mir aus der relativen Frühzeit eines Buchhändlerlebens…

30 Days Book Challenge – Tag 1

Auf dem Umweg über Christiane bin ich auf die Challenge von Ulrike gestoßen. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich es jeden Tag schaffe, aber ich versuche mich mal daran, schließlich habe ich einen Ruf als Buchhändlerin zu wahren (wenn ich auch seit längerem nicht mehr im, sondern für den Buchhandel arbeite). Auf jeden Fall danke für die Anregung, sich mal wieder mit den literarischen Weggefährten zu beschäftigen!

Und hier kommen die Aufgaben:

Ein Buch aus meiner Kindheit. Hm. Eins? Oje. Also, erstmal fasse ich den Definitionszeitraum „Kindheit“ etwas enger, ich beende ihn einfach mal mit der Grundschulzeit. Sonst wird es noch schwieriger. Denn ich lese buchstäblich seit dem ersten Grundschultag.

Als erstes fällt mir „Urmel aus dem Eis“ von Max Kruse ein. Das ist tatsächlich das erste Buch meiner Erinnerung, das ich selbst besaß. Und ich habe es geliebt, es existiert immer noch und ist das zweitzerlesenste Buch in meinem Besitz. (Zu der Nummer eins komme ich im Lauf der Challenge auch noch, versprochen😊) Es hat mir so wahnsinnig viel Spaß gemacht, die sprachlächen Eigenheiten der Täre aus dem Buch in meinen Alltag tschu übertragen, öff öff .Pfade, dass dieses Talent bei meiner Mutter nur so mittelprächtig ankam… Ohoho, öch bön so traurög daröber😂!

Ansonsten habe ich in meiner Lesewut die ganzen alten Bücher meines Bruders gelesen (fast 17 Jahre älter als ich): Karl May rauf und runter, Lederstrumpf und Konsorten, Ivanhoe, Burg Schreckenstein, Lassie und Rin Tin Tin. Später kam dann zum Glück auch noch zeitgenössische Kinderliteratur wie zum Beispiel von Otfried Preußler dazu.

Für heute war es das, ich brauche ja noch ein paar Themen für die nächsten 29 Tage…

Bücher Beim Buchhändler

Das dreibogige „B“, das für diesen Slogan stand, war in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, als ich meine Ausbildung gemacht habe, das offizielle Logo des Buchhandels.

Augenblicklich mussten alle Buchhandlungen schließen, bis auf Berlin und Sachsen-Anhalt. Allerdings haben die meisten lokalen Buchhändler inzwischen auch Onlineshops und sehr gute Websites oder Instagram-Accounts, häufig mit den persönlichen Empfehlungen der dort angestellten Buchhändler*innen. Wenn ihr also akuten Mangel an Lesestoff habt, dann ist es an der Zeit, eure örtliche Buchhandlung (wieder) zu entdecken. Bestellte Bücher werden meist kostenfrei verschickt, aber selbst, wenn Porto fällig wird, ihr sorgt mit euren Bestellungen dafür, dass ihr auch nächstes Jahr hoffentlich noch eure Bücher vor Ort einkaufen könnt.

Viele Buchhandlungen liefern auch mit eigenen Lastenfahrrädern innerhalb des Ortes umweltfreundlich aus. Probiert es einfach, ihr werdet positiv überrascht sein. Meine Kolleginnen und Kollegen freuen sich nämlich, wenn sie jetzt nicht nur mehrere Wochen lang Regale putzen müssen.

(Spoiler: In der Branchenpresse habe ich gerade gelesen, dass der große amerikanische Gemischtwarenladen, der mal als Online-Buchhändler an den Start gegangen ist, zurzeit vor allem Haushaltswaren und Sanitätsprodukte ausliefert und alles andere zurückstellt.)

Übrigens: Was für Bücher gilt, gilt auch für die meisten anderen Dinge. Klar hat man jetzt vielleicht viel Zeit für Online-Shopping. Aber stell dir vor, wenn das Leben dereinst wieder seinen gewohnten Gang geht, bleiben die Innenstädte so leer wie sie jetzt hoffentlich sind. Weil die Geschäfte dichtmachen müssen. Dann macht es auch keinen Spaß mehr, dort im Eiscafé zu sitzen. Alles, was ihr jetzt nicht unbedingt braucht, schreibt euch auf, und dann unterstützt den örtlichen Einzelhandel, wenn es wieder möglich ist. Denn dort arbeiten die Menschen, mit denen ihr euch auch zum Sport trefft, die in eurer Gemeinde falsch singen, die Ihr samstags im Kino seht.

Und die örtlichen Geschäfte zahlen in eurer Stadt Gewerbesteuer, die das öffentliche Leben wie Schwimmbäder, Museen, Theater usw. finanziert.

(Titelfoto: 123gif.de)

Frühlingsmorgen

Samstag früh um viertel nach Acht. Seit zwei Stunden sitze ich in der Küche und habe ganz gemütlich die Zeitung gelesen. Draußen ist es saukalt, aber ein wunderbarer Frühlingsmorgen. Die Amseln zwitschern, Tau glitzert auf allen Pflanzen, Möwen fliegen übermütig über unser Haus und die Krähen krächzen wie immer, sind nach wie vor auf der Suche nach übriggebliebenen Nüssen vom Herbst. Alles wie jeden Samstag?

Jein. Meine Samstagmorgenroutine sieht eigentlich immer so aus. Viel Zeit für frischen Kaffee und die Zeitung, Mann und Kind schlafen lassen, bis die Hunde anfangen zu motzen, dass es jetzt doch endlich mal Frühstück geben müsse.

Und trotzdem ist es anders, gefühlt. Es ist der Tag, nachdem Deutschland sich einen teilweisen Stillstand verordnet hat. Schulen und Kitas schließen (nur MeckPomm hat sich noch nicht entschlossen, aber dort geht ja auch die Welt 50 Jahre später unter), die Bundesliga ist gestoppt!!! Das öffentliche Leben, Theater, Ausstellungen, Vorträge, Konzerte, alles ausgesetzt. Viele Eltern müssen sich jetzt reiflich überlegen, wie sie die Anforderungen von Familie und Arbeit unter einen Hut bekommen. Nicht alle haben es so gut wie Edgar und ich, denn wir arbeiten beide schon seit langen Jahren von zu Hause. Für uns ist es Alltag, aber das liegt an unserem Arbeitsfeld. Fabrikation, Pflege, Sicherheit, Handel, das geht nicht ohne aus-dem-Haus-gehen.

Wir alle sind zurückgeworfen auf uns selbst, müssen uns mit einer Situation auseinandersetzen, die uns einschränkt, die Egoismus eigentlich verbietet, die geeignet ist, das Beste aus jedem von uns herauszukitzeln. Ja, ich habe meine Zweifel, ob es jedem gelingt, aber ich habe die Hoffnung, dass sich die Erkenntnis durchsetzt, dass es gut nur miteinander geht. Und ja, vielleicht bin ich eine hoffnungslose Sozialromantikerin, aber ich habe mich bewusst entschieden, dass ich keine miesepetrige Zynikerin sein möchte. Das würde die Lage ja nicht verbessern, sondern mir am Ende nur Magengeschwüre bescheren.

Was uns diese Situation bringt, werden wir erst später erkennen, bis dahin gilt: Leben kann man das Leben nur vorwärts. Aber bitte achtsam.

In diesem Sinne: lest gute Bücher. Und wenn eure Bücherstapel abgearbeitet sind, tauscht sie untereinander. Ruft die Buchhändler eures Vertrauens an, die beraten auch telefonisch und schicken euch die Lektüre ins Haus. Zumindest, solange die Geschäfte noch geöffnet sind. Singt! Singen gegen die Angst ist etwas wunderbares. Den Beitrag aus Italien gestern Abend mit den singenden Menschen in den Hochhaussiedlungen fand ich sehr berührend. Und wenn ihr allein in eurem Zimmer hockt, ist es auch egal, wie schief 😉

Schaut aus dem Fenster, hört den Vögeln zu, entdeckt eure Gärten neu, als Orte des Lebens, nicht der stummen Steine. Schreibt euren Lieben Briefe. Oder Mails. Egal. Und bleibt gesund, vor allem in Kopf und Seele.

Regenbogen und Freudentränen

Von innen nach außen und von außen nach innen. Texte und Fotos

ROYUSCH-UNTERWEGS

Reiseberichte, Radtouren, Wanderungen, Bilder und mehr ....

Kommunikatives Lesen

Rezensionen zu aktuellen Büchern aus den Beststeller-Listen

Gnubbels kleine Gedankenwelt

Wenn man niemanden zum Reden hat aber die Gedanken und Erlebnisse einfach raus müssen...

Unterwegs ist das Ziel

Ausflugsziele und DIY Anleitungen

Allerlei Gedanken

von Monika Huber

Sterntaler

Die Ostsee unter Segeln entdecken

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mit Wurzeln und Flügeln

Reginas Geschichten und Gedichte

Neu: viele Geschichten auch als HÖRGESCHICHTEN

watt & meer

Der Blog watt & meer erzählt von den kleinen und großen Wellen, von Alltag und Urlaub und dem Glück auf 4 Pfoten.

Webgeflüster mit Seele

Der etwas andere Blickwinkel

Hinter den Türen der Stadt

Geschichten mitten aus dem Leben; über Momente die uns prägen, Freude, Schmerz, Hoffnung und Schicksal dem wir täglich begegnen. Ein kleiner Blick ins Innere, ein Blick hinter die Tür.

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