„Klima ist wie Bier – warm ist scheiße!“ *

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Früher war alles besser – so pauschal kann man das nicht sagen.
Aber es kommt doch gerade so manches zurück, was unsere Großeltern schon wussten und praktizierten.

„Was werden zukünftige Geolog:innen an Überresten aus unserer Epoche in Museen ausstellen? Nespresso-Kaffee-Kapseln? Autokarosserien anstelle von Saurierskeletten? Jede Menge Knochen von immer derselben Sorte Nutztieren wird die Forscherinnen und Forscher rätseln lassen, welchem Fleischkult wir unsere Zukunft geopfert haben. […]“ (S. 59)

„Der Mensch hat keine >natürlichen Feinde< mehr – außer sich selber.“ (S. 61)

Unter der Überschrift „Kann man als Arzt unpolitisch sein?“ kommt Hirschhausen auf die freitäglichen Schulstreiks des Jahres 2019 zu sprechen (während ich das schreibe, kommt es mir vor wie in einem anderen Leben), und auf Christian Lindners Ansicht, die Schülerimmen und Schüler mögen doch bitte nach Schulschluss streiken. (In dieser Logik weitergedacht hätten Bahnkunden dieser Tage keine Probleme, denn die Lokführer würden alle erst nach ihrem jeweiligen Dienstschluss streiken. Merkste selbst, Herr Lindner, oder?)

Das nächste Eigentor schoss sich die Politik mit der Forderung, die Jugendlichen sollten die Bewertung dieser Problematik den „Fachleuten“ überlassen. Besagte Fachleute fackelten nicht lange (das war vermutlich ihr Stichwort), innerhalb einiger Tage kamen rund 26.000 „Scientists for Future“ zusammen.

Als Buchhändlerin hege ich übrigens öfter den Verdacht, dass gerade konservative und liberale Politiker nicht oft als Stammkunden in Buchhandlungen kommen. Allein der Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome, erschienen bereits 1972 (!) verkaufte sich in meinem ersten Ausbildungsjahr (Herbst 1987) immer noch regelmäßig. Mit allen Publikationen, die seither zu dem Themenkomplex erschienen sind, könnte man eine Buchhandlung füllen.

Eckart hatte in anderer Rolle (Arzt, Wissenschaftsjournalist, Komiker) offensichtlich ähnliche Erkenntnisse, denn für ihn war das Ganze ein Initialzünder, er bekam eine neue Rolle als Klimaaktivist dazu. Ich kann seine Zerrissenheit gut nachfühlen, denn in einem viel kleineren Maßstab geht es mir gerade ähnlich. Meine Reichweite ist begrenzt, meine Netzwerke sind kleiner, aber ich kann nicht mehr anders, ich will und muss sie nutzen.

Rund um meinen Geburtsjahrgang gibt es doch so viele, die Anfang der 1980er Jahre in der Anti-Atom-Bewegung waren, die wie E. v. H. in Wackersdorf demonstriert haben, sich irgendwo an Gleise ketteten oder betend auf den Kirchentagen für eine bessere, nachhaltigere Welt eintraten. Wir hatten Tschernobyl! (Diese Katastrophe passierte genau am 20. Geburtstag meines damaligen Freundes, werde ich nie vergessen…) Jahrelang fragten wir uns, ob die Milch verseucht sei, wir aßen weder Wild noch Wildpilze. Wann zum Henker sind wir so arriviert geworden?

Ihr seht, die Lektüre des Buches bringt in mir viele Saiten zum Klingen, ich hoffe, bei euch auch. Wichtig ist noch dieser Denkanstoß, den ich für heute als Schlussbemerkung und Ansporn setze. Es ist Zeit, einige der kernigen Thesen der „Weiter so -Wachstum über alles“- Verfechter vom Kopf auf die Füße zu stellen:
„Wir brauchen einen stärkeren Fokus auf den Zugewinn an Lebensqualität statt Diskussionen über angebliche Verluste und Verbote.“ (S. 69)

Hier findet ihr die bibliographischen Angaben.

* S. 70, einer der Sprüche von FFF

Los geht’s!

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Ich beginne mal ganz sachte, mit ein paar Statements aus dem Vorwort und dem ersten Kapitel des Buches. Achtet bitte trotzdem darauf, dass ihr gut und fest irgendwo sitzt, denn auch dieser Einstieg hat es in sich!

„Was hinterlassen wir, die Kinder von Wirtschaftswunder, Wachstumsglaube, Freiheit und Frieden, den nächsten Generationen? Wie viele Ressourcen darf jeder von uns verbrauchen? Stimmt es, dass wir in den letzten fünfzig Jahren so viele fossile Brennstoffe in die Luft gejagt haben wie noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte, dass so viele Arten ausgerottet wurden wie seit den Dinosauriern nicht mehr und wir vor einem Kollaps unserer Zivilisation stehen, den wir uns selber eingebrockt haben? Und wenn das so ist: Warum regt das nur so wenige wirklich auf? Haben wir das Thema gezielt ausgeblendet oder falsch kommuniziert?“ (S. 16)

Regt es tatsächlich nur wenige auf oder haben wir resigniert? Aus dem Gefühl heraus, dass wir selbst doch viel zu klein und unbedeutend sind, um einen Unterschied zu machen? Hat es vielleicht auch, gerade in Deutschland, mit unserer Neigung, wenn wir etwas anpacken, dann aber bitte perfekt – und im Gegensatz dazu der Erkenntnis, dass wir „perfekt“ einfach nicht hinbekommen, zu tun? Das sind Fragen, die mir dazu durch den Kopf gehen.

„Ständig stieß ich auf Probleme, von deren Existenz ich vorher noch nicht einmal wusste, geschweige denn, wie sehr wir gerade auf dem Holzweg sind. Da konnte auch einem Berufskomiker das Lachen vergehen. Aber vielleicht fehlte ja auch gerade der Humor, der Perspektivwechsel, das Um-die-Ecke-Denken, um zu verstehen, wie tief wir in der Tinte sitzen?“ (S. 18)

Hm. Mit Humor geht alles besser. Auch wenn es manchmal Galgenhumor ist. Humor befreit, hoffentlich auch das Denken. Auf jeden Fall kann es helfen, auch bei so schwerer Kost mal herzhaft zu lachen. Danke dafür.

Im ersten Kapitel schreibt Eckart von Hirschhausen von einigen Begegnungen mit Menschen, die sich schon sehr lange mit verschiedenen Facetten von Natur, Naturschutz und deren Problemen auseinandersetzten. Zum Beispiel hat er sich mit Jane Goodall unterhalten, der berühmten Schimpansenforscherin, die im hohen Alter immer noch all ihre Energie aufbringt, um für das zu kämpfen, was sie als wichtig und richtig erkannt hat. Sie stellt die Frage: „Wie kann es sein, dass die intellektuellste Kreatur, die jemals auf diesem Planeten gewandelt ist, dabei ist, ihr eigenes Zuhause zu zerstören?“ (S. 30) Außerdem finde ich in ihren Aussagen wenigstens eine mögliche Antwort auf meine Fragen von oben: „Vielleicht erscheint es als ein kaum spürbarer Unterschied bei jedem Einzelnen, aber es ist ein großer, wenn eine Milliarde Menschen ethisch bessere Entscheidungen treffen.“ (S. 32)

Zoologie ist vielleicht nicht so deine Wissenschaft? Bitte, auch ein Physiker gibt Anregungen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der zum Beispiel Präsident des Wuppertal Instituts war und auch dem Club of Rome verbunden ist. Sein Ansatz ist entsprechend ganzheitlich physikalisch und da zitiert er Herman Daly (langjähriger führender Ökonom bei der Weltbank) : „Alle Religionen und auch ökonomischen Leitgedanken sind in einer leeren Welt entstanden. Die Menschen lebten verstreut, die Ozeane und die Urwälder blieben stets intakt. Der Anspruch >Macht euch die Erde untertan< war gar nicht anstößig, denn die Natur war unermesslich groß und die Menschheit sehr klein. […]“ (S. 35) Das Zitat geht noch weiter und bietet einen spannenden Einblick, aber ich will ja hier nicht nur spoilern…

Einen hab ich noch, denn dieser Gedanke, den Hirschhausen aufwirft, ist uns in den letzten Monaten und insbesondere Wochen schmerzlich bewusst geworden und er ist immens wichtig, damit wir den Hintern hoch bekommen und zu handeln beginnen:

Wenn wir von>globalen Entwicklungen< sprechen, meinen wir immer: irgendwo anders, Hauptsache nicht hier bei uns. Es ist ein großer Sprung für uns, aus unserem Wohnzimmer, über unserern Stamm, unsere >hood<, unser >Veedel<, unseren >Kiez< hinauszudenken. Global ist nicht irgendwo, sondern überall und damit eben auch hier. (S. 43)

So, einige Denkanreize aus dem Beginn des Buches habe ich euch für heute „aufgegeben“. Ich bin inzwischen schon einige Seiten weiter, es geht ans Eingemachte, aber: mit einer guten Prise Humor und vor allem sehr anschaulichen Beispielen, die schwierige Zusammenhänge begreifbar machen.

Ich erspare mir die bibliographischen Angaben an dieser Stelle, schaut einfach hier nach.

Lesetagebuch 2.0

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Sommer adé? Nicht unbedingt, aber nach so viel leichter Lektüre (und dem ersten persönlichen Autorinnenfeedback zu einer Besprechung, ich war ganz geflasht…) muss ich doch mal wieder dem Ernst der Situation auf den Zahn fühlen.

Gestern wurde der aktuelle Bericht des IPCC veröffentlicht, heute ist die Presse – gedruckt, online und via Podcasts – voll davon. Unsere Tageszeitung hat die Weseranrainer-Kommunen befragt, wie deren Pläne für Hochwasser oder Starkregen-Szenarien so aussehen, die Ergebnisse lassen teilweise ratlos zurück. Frust macht sich breit. Innerhalb der Familie, des Bekanntenkreises, gesellschaftlich.

Während die Einen einen Zickzackkurs schlingern, vor drei Wochen nicht wegen eines Wetterereignisses die Politik ändern wollten und heute früh bei Insta schon wieder den starken Klimaschützer heraushängen lassen, werden die nächsten nicht müde, zu betonen, dass das alles aber nur mit Technologie zu machen sei, nicht mit Verhaltensänderung. Eine weitere Fraktion steckt den Kopf in den Sand: Siehst du mich nicht, seh‘ ich dich auch nicht. Und Schuld sind wir Menschen sowieso nicht.

In der Zeit tingelt eine nimmermüde Truppe durch Deutschland und versucht, die Menschen aufzurütteln, dass eben doch noch etwas machbar ist, wenn wir uns alle etwas am Riemen reißen und die ehemals große alte Tante der Parteienlandschaft ist immer noch merkwürdig ausgeblichen unterwegs. Von den Dunkelroten höre ich ziemlich wenig.

Die Splitterparteienlandschaft scheint noch in irgendeinem Koma zu liegen, oder sie sind auf anderen Kanälen aktiv als ich. Wo auch immer. Vielleicht sollte ich „Die Grauen Panther“ oder wie sie jetzt heißen, die ÖDP, die Tierschutzpartei und all die anderen mal auf TikTok suchen😅?

Weil mir das alles mächtig auf den Keks geht, mache ich also wieder ein Lesetagebuch auf. Es ist mir (fast) egal, welcher Partei ihr vertraut, aber ich möchte euch teilhaben lassen an den Inhalten des Buches, denn eines geht 2021 überhaupt nicht mehr: Sich keinen Kopf machen über das, was mit uns passiert. Richtig, mit UNS, denn die Erde kommt auch ohne uns Menschen aus. Nur umgekehrt wird das nix. Und die meisten von uns werden noch leben, wenn die Kipppunkte erreicht sind. Es ist übrigens auch vollkommen Wumpe, ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht. Das ändert nicht das Geringste an den Auswirkungen.

Wenn ich an die dystopischen Filme der 1980er und 90er Jahre denke, wie „Mad Max“ 1-3, „Waterworld“ oder „The day after tomorrow“, dann merke ich, dass diese Dystopien nicht so weit hergeholt waren wie man vermutet.

Also, ich lade euch ein, mit mir das Buch „Mensch, Erde“ zu entdecken, und ich lade euch ein, es euch auch selbst zu kaufen. Nicht nur, weil ich Buchhändlerin bin und etwas verkaufen möchte. Sondern auch, weil wir die komplexen Gedankengänge nicht allein entwirrt bekommen. (Ich habe mir das Buch auch gekauft, es gab kein Leseexemplar davon…)

Bibliographische Angaben:

Dr. Eckart von Hirschhausen: Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben, dtv, ISBN 978-3-423-28276-5, € 24,- (auch als Hörbuch erhältlich)

Unberechenbar – 10.1.2021

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Die Themen des Tages sind: Probieren und studieren. Die Wörter des Tages: Spiel, Experiment, Ausprobieren, Entdecken, Risiko und Spekulation. Letztere nicht im Sinn von Börsenspekulation, sondern eher im Sinn von ergebnisoffenem „Spielen mit Gedanken und Ideen“ (S. 155).

Im Spiel lernen wir (hoffentlich), dass Ausprobieren und Experimentieren wichtig ist (z.B. beim Schach, wie wirken sich unterschiedliche Spielzüge auf den Fortgang des Spieles aus?), aber auch, dass die Bereitschaft zum Spiel automatisch auch das Risiko des Verlierens mit sich bringt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt ja sogar berühmt-berüchtigte Spieler, die ständig mitten im Spiel betrügen, manipulieren und sogar die Spielregeln ändern wollen…

Vielleicht die wichtigste Erkenntnis aus diesem Kapitel ist für mich der berühmte Satz eines „Fußballphilosophen“ (Vereinstrainers), Dragoslav Stepanovich: „Das Lebbe geht weider.“ (S. 157) Falls du wie ich zu den Menschen gehörst, die nicht mit umfassendem und jahrzehntelangem Fußballwissen aufwarten können: 1992 war die Eintracht Frankfurt, die er trainierte, Titelanwärter auf die deutsche Meisterschaft. Doch ausgerechnet im entscheidenden Spiel gegen den Absteiger Hansa Rostock verlor die Mannschaft. Deutscher Meister wurde dann der VFB Stuttgart, dem Stepanovich sehr fair gratulierte und im Anschluss diesen weisen Satz sprach. Der orange Mann (irgendwie komme ich um den in den letzten Tagen nicht so recht herum) sieht das offensichtlich anders.

Also: ob Fußball oder andere „Spiele“, wir brauchen diese Erfahrungen, dass manches klappt und anderes nicht. Und dass das Leben trotzdem weitergeht, auch wenn manches anders abläuft, als wir bei der Planung dachten.

Kleine Anekdote am Rand: war bei mir heute auch so. Ich habe heute Vormittag sehr motiviert an meinem Sofakissen von gestern weitergearbeitet. Als ich dann schließlich die Rückseitenteile angenäht hatte (mit Overlockstich, um in einem Arbeitsgang auch zu versäubern) und das Kissen gewendet hatte, stellte ich fest: Ich hatte die Rückseite an die verkehrte Seite genäht. Beim Wenden offenbarte sich die Innenseite des Vorderteils außen, die schöne bunte Außenseite verschwand im Kisseninneren🙈🥺. Ich brauchte zum Auftrennen der Nähte die Hälfte von „Der Herr der Ringe – die zwei Türme“. Naja, das Lebbe geht weider…

Unberechenbar – auch ich…

Heute musste wollte ich etwas anderes tun als lesen. Nachdem ich die dicke Samstagsausgabe der Tageszeitung ausgiebig gewürdigt habe, ist heute mal die Nähmaschine dran.

Irgendwann in den letzten Tagen habe ich eine größere Menge 6,5-cm-Streifen aus allen möglichen Stoffen geschnitten, heute sehe ich mal zu, was daraus wird.

Aus den maritimen Stoffen habe ich begonnen, eine Kissenhülle für ein Sofakissen zu nähen, die ist im Rohbau (also die Vorderseite außen) auch schon fertig inzwischen. Da werde ich jetzt noch ein Volumenvlies auf die Rückseite bügeln, einen dünnen Innenstoff anheften und dann die Vorderseite quilten. Dann kommt die Entscheidung: Soll die Rückseite beige oder hellblau werden? Naja, ich habe noch ein paar Stunden Zeit, mir das zu überlegen. Gleich treffe ich mich erstmal mit der Pfarrerin in der Kirche zum Umgestalten der Gebetsstationen, da es auch weiterhin „nur“ offene Kirche ohne Gottesdienst geben wird.

Frühestens heute Abend, aber vielleicht auch erst morgen, brauche ich dann den Impuls für die Farbe der Kissenrückseite. Übrigens, falls du dich fragst, warum ich Kissenhüllen so aufwendig nähe: Wenn die Vorderseite aus mehreren aneinandergenähten mehr oder weniger kleinen Schnipseln besteht, sind da ziemlich viele Nähte. Ohne Hinterfütterung sind die sehr spürbar, wenn man den Kopf aufs Kissen legt. Außerdem sieht das Kissen mit einem Volumenvlies und den Quiltlinien plastisch aus, das wirkt gemütlicher. Wenn ich einfach nur schlichte Bauernleinenstoffe in einem Stück benutze, ist das Quilten dagegen nicht notwendig, da entsteht durch den recht groben Stoff (und eventuell Holzknöpfe) ein ganz eigener, rustikaler Charme.

Ein gequiltetes 40×40-Kissen braucht deswegen aber auf jeden Fall gern mal das 4-5fache an Zeit bis zur Fertigstellung. Das heißt gut zwei (manchmal auch drei, je nach Quiltmuster) Stunden, wenn ich ohne Ablenkung und Unterbrechung nur damit beschäftigt bin (was selten klappt). So, Feierabend, ich geh gleich mal los…

Unberechenbar – 8.1.2021

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„Die Welt ist ein Dorf“, diesen Ausspruch kennt wohl jeder. Aber ist sie das wirklich? Beschränken wir diese These auf das Internet, das uns in Echtzeit mit Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt bringen kann, ist sie nachvollziehbar. Ein Dorf ist aber per Definition gekennzeichnet durch kurze Wege, sowohl bei der Kommunikation als auch durch die Wege, die man braucht, um beispielsweise Waren zu transportieren. Wenn wir jetzt mal ein knappes Jahr zurückdenken, dann bescherte uns Corona auch die Erkenntnis, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist, Arzneimittelproduktion oder die Produktion von medizinischer Schutzausrüstung zum größten Teil in Länder auf der anderen Seite des Globus zu verlagern. Noch schlimmer sogar: sie in einigen wenigen Ländern so zu konzentrieren, dass ein Austausch kaum möglich ist, wenn es irgendwo im „weltweiten Dorf“ knapp wird.

Beide Autoren sind Dorfkinder und kennen sowohl Vor- als auch Nachteile des klassischen Dorflebens. Vorteil unter anderem: Es ist immer jemand da (der Anteil nimmt oder hilft). Nachteil: Es ist immer jemand da (der es besser weiß oder lästert). Ist halt so. Ein Vorteil, den die beiden sehen, ist die Tatsache, dass man, ob bewusst oder unbewusst, ein wenig mehr auf seine Umgangsformen achtet. Derjenige, über den ich heute auf den sozialen Medienplattformen lästere, könnte morgen die Person sein, die hinter mir in der Warteschlange beim Bäcker steht…

Ich muss gestehen, dass ich mir bisher nicht wirklich Gedanken darüber gemacht habe, dass das Wort „Interesse“ aus dem lateinischen Inter-esse (dazwischen sein) entstanden ist. Wenn man an jemandem oder an einer Sache Interesse hat, nimmt man teil, man ist dabei. Klar, wir kennen alle dieses neugierige Else-Kling-Interesse, das immer mehr oder weniger sensationslüstern daherkommt. Aber ich hoffe doch schwer, dass wir auch alle das wohltuende Interesse, das ehrliche Anteil nehmen an unserem Leben und Werdegang kennen. Das Kapitel macht mir Lust auf einen Plausch über den Gartenzaun oder andere Rituale des Dorflebens, wie ich sie aus meiner Kindheit noch kenne.

Ok. Für heute reicht es, ich habe noch viel, worüber ich nachdenken kann und werde das jetzt in der Küche beim Kochen tun😊.

Es dreht sich im Übrigen immer noch um das Buch „Unberechenbar“ von Harald Lesch und Thomas Schwartz. Die bibliografischen Angaben findet ihr in den letzten Beiträgen.

Unberechenbar – 7.1.2021

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Heute geht es um Grenzen. Zu Beginn des Kapitels vergleichen die Autoren das Auftauchen des Coronavirus mit einem zerstörerischen Dinosaurier, der in einem schicken Upper-Class-Wohnzimmer wütet. Dieser Vergleich, der mich anfangs amüsiert, ist aber ein gutes Bild: So, wie wir dem Dinosaurier mangels Kommunikationsmöglichkeit keinen Einhalt gebieten können (und ja erstmal sowieso nicht mit seinem Auftauchen gerechnet haben), so geht es uns auch mit dem Virus: Es führt uns an ungeahnte Grenzen! Uns, den Menschen, die Meister sind im Verschieben von Grenzen, zeigt es unsere Begrenzung. Die zeitliche ebenso wie die räumliche.

Auch auf das zweite große Thema unserer Zeit trifft es zu, dass wir als Menschheit uns wenig um Grenzen scheren: Klimawandel. Wir bemerken ihn zwar, aber wir begreifen ihn nicht als Grenze, wir versuchen eher, ihn mit immer mehr Technologie und mit unserem Eindringen in den Weltraum vor uns her zu schieben.

Grenzen begreifen wir vor allem als Einschränkung, aber ohne Selbstbegrenzung wird es nicht weiter funktionieren. Für uns klingt „Begrenzung“ aber sehr nach „Verbot“ und wer will das schon? Auch und gerade in der Politik suchen wir, ob bewusst oder unbewusst, nach einer ganz anderen Qualifikation: Tadaaa! Ich präsentiere den Gestalter (ich habe lange überlegt, ob ich das jetzt gendere, habe mich aber bewusst dagegen entschieden😉. Denn gestern ließ Herr Lindner verlautbaren, dass seine Partei so richtig Bock auf Gestaltung hat…)

Zurück zum Thema und zu den Grenzen. Die Fragen kennen wir alle: „Warum immer den großen SUV im Stadtverkehr herummanövrieren? Warum nicht einfach etwas weniger Fleisch essen?“ (S. 110) Auch der teuerste Markengrill fühlt sich nicht unmännlich, wenn man Gemüse drauflegt, denke ich mal so. Es ist also nicht nur eine Frage des „Männergrillens“ oder des „Frauengrillens“, um es mal mit einer Werbekampagne aus 2019 zu formulieren. Ernüchternde Antwort: Forderungen der (Selbst-)Begrenzung sehen viel zu viele von uns immer noch als Ideologie (gern links-grün-versifft, man denke an den verunglückten Vorschlag zum Veggie-Day), nicht als Notwendigkeit. Indem wir uns weigern, uns zu begrenzen, rauben wir Lebensgrundlagen. Natürlich nicht unsere eigenen, sondern die der Nachfolgegenerationen, aber das spüren wir ja dann vermutlich nicht mehr.

Um hier gegenzusteuern, braucht es vor allem Grenzen für eine unserer heiligsten Kühe: für das Wirtschaftswachstum. Bereits seit 1972 plädiert der Club of Rome für Wachstumsbegrenzung. Ich selbst bin der Meinung, wir setzen zu häufig auf das verkehrte Wachstum.

Es geht noch ein bisschen weiter in diesem Kapitel und die Autoren plädieren aus ihren jeweiligen Fachgebieten* heraus für ganz ähnliche Dinge wie andere AutorInnen, die ich im vergangenen Jahr gelesen und hier beschrieben habe.

Beim Nachdenken über Grenzen geht mir jedoch ein ganz anderes Bild nicht aus dem Kopf: Unruhige Babys „puckt“ man, das heißt, man wickelt sie fest in Tücher, so dass sie rund um ihren Körper eine deutliche Grenze spüren. Wenn unsere größeren Kinder Ausraster haben, können wir ihnen recht effektiv damit helfen, dass wir sie fest in den Arm nehmen und halten, bis sie sich beruhigt haben. „Gehalten werden“ ist übrigens auch wichtig zur Trauerbewältigung. Erwachsene, die unter unruhigen Schlafstörungen leiden, benutzen besonders schwere Bettdecken, um unter dieser spürbaren Begrenzung zur Ruhe zu kommen.

Im Endeffekt gehen sogar die neuesten Corona-Bestimmungen in diese Richtung, wenn auch recht abstrakt.

Was passieren kann (oder zwangsweise passieren muss?), wenn Menschen Grenzen außer Kraft setzen wollen, das mussten die US-Amerikaner gestern leider in Washington erleben…

Es geht immer noch um:

Harald Lesch/Thomas Schwartz, Unberechenbar – das Leben ist mehr als eine Gleichung, Herder Verlag, ISBN 978-3-451-39385-3, € 18,- (Österreich € 18,60) [Und nicht vergessen: bitte beim lokalen Buchhändler eures Vertrauens bestellen😉]

*Harald Lesch ist Astrophysiker, Naturphilosoph und Fernsehmoderator. Auch als erfolgreicher Buchautor ist er bekannt. Thomas Schwartz ist Theologe und Philosoph, geweihter Priester (Pfarrer in Mehring) und lehrt Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Universität Augsburg.

Lesepause

Nee, eigentlich stimmt das nicht so ganz, ich habe vor und nach dem Frühstück etwas weitergelesen. Aber, weil es wie gestern immer noch um die Langsamkeit, um „Quality time“ ging, habe ich das Kapitel auch mit der gebotenen Langsamkeit und Überlegung zu Ende gelesen. Morgen geht es mit „Grenzen“ weiter.

Heute habe ich statt dessen nach ein paar Stunden Büroarbeit am Nachmittag kreativen Input fürs Nähen gesucht. Herausgekommen ist erstmal dieses:

Lauter bunte Streifen, alle 6,5 cm breit.

Einige davon gehören zu einer aktuellen Stoffkollektion, andere sind schon unterschiedlich lange bei mir, nun werde ich mal sehen, welche Ideen mir dazu beim Verarbeiten in den Kopf kommen.

Ansonsten bin ich müde und die Nerven liegen leider ziemlich blank bei mir. Der Grund ist Lucys Demenz. Seit Ende September baut sie leider immer mehr ab. Sie frisst nur sehr unregelmäßig, manchmal scheint sie nicht zu wissen, wofür das Zeug in ihrem Napf da ist. Dann dekoriert sie mit den einzelnen Futterbröckchen den Fußboden in der Waschküche. Oder sie steht vor der Tür und will lautstark raus, wenn ich die Tür dann öffne, geht sie wieder zurück in den Flur oder steht dann draußen herum und sieht ratlos aus. Nachts ist es besonders heftig, sie ist komplett orientierungslos und jammert in einer ziemlich unangenehmen Frequenz, bis ich aufstehe und sie wieder zu ihrem Platz bringe. Eine halbe Stunde später geht es wieder los. In den letzten Wochen fühle ich mich wieder wie die Mama eines Säuglings. Außerdem verliert sie büschelweise Fell und ich kann mir nicht vorstellen, weshalb, außer eventuell Nährstoffmangel wegen des merkwürdigen Fressverhaltens. Aber was uns alle ziemlich mitnimmt, ist ihre Luftnot, das verstärkte Hecheln und Reißen, aber die Lunge ist frei, daran liegt es nicht. Auch das Herz arbeitet dem Alter entsprechend noch ordentlich, das wurde ja alles im Herbst untersucht. Wir wissen nicht so recht, wie es mit ihr weitergehen wird.

Der nächste Anruf beim Tierarzt steht bevor und ich weiß jetzt schon, dass sie Panik bekommen wird, wenn sie sieht, wo wir parken. Da helfen auch die Alpakas auf der Weide beim Tierarzt nicht weiter…

Unberechenbar – 5.1.2021

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Der heutige Abschnitt fordert mir einiges ab, vor allem, weil ich mich selbst darin so sehr wiederfinde mit meinen Schwächen. Es geht um den Zusammenhang von Zeit und Geld, Selbstoptimierung, die vermeintliche Fähigkeit zum Multitasking (gerade auch, wenn es um Online-Meetings geht), die Geschwindigkeit eines menschlichen Lebens und die Sehnsucht nach Entschleunigung. Nette Anekdote am Rand: „Nach Entschleunigung haben die Kritiker des technisch verursachten Geschwindigkeitswachstums ja bereits im 19. Jahrhundert gerufen. Sie zweifelten beispielsweise daran, dass die Menschen der Geschwindigkeit eines fahrenden Zuges auf Dauer gewachsen sein würden.“ (S: 80) Wenn die gewusst hätten, dass es irgendwann Überschallflug geben würde…

Während ich das hier lese und schreibe, tagen (online) die Kanzlerin und die MinisterpräsidentInnen und aller Voraussicht nach verordnen sie uns für die nächsten Wochen noch mehr Entschleunigung, als wir ertragen möchten (es sei denn, wir arbeiten im Gesundheits- oder Sicherheitssektor). Mitschuldig daran sind auch solche Zeitgenossen, denen jetzt schon alles viel zu langsam geht, denen die Decke auf den Kopf fällt und die daher nur mal einen Tagesausflug in den Schnee machen wollten. Nun haben wir alle den Salat.

Also, wir sehnen uns einerseits nach Langsamkeit, machen Achtsamkeitsübungen, Yoga und meditieren, aber auf der anderen Seite checken wir unsere News-Apps in immer kürzeren Abständen, wir bekommen quasi in Echtzeit mit, was in der Welt passiert. „Früher“ bekam man die Informationen vorsortiert einmal am Abend in der Tagesschau, heute werden wir von Nachrichten aller Art so dauergeflutet, dass wir irgendwann nur noch einige wenige davon auswählen, nämlich die, die uns bekannt vorkommen und uns in unserer Sicht der Dinge bestätigen. Ich muss bekennen, dass ich auch auf dem Weg war, ein Nachrichten-Junkie zu werden🙈 und dass ich mich am Riemen reißen muss, um seltener zu checken, was so los ist. Wenn man sich aber so sehr für viele Dinge interessiert, ist das einfach eine sehr große Versuchung. Ich lasse inzwischen immer häufiger das Smartphone einfach mal in der Küche liegen, wenn ich im Haus unterwegs bin. Zuhause brauche ich ja auch die Corona-App nicht.

Ich ende für heute mit einem Buchtipp aus dem Buch: Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit. Ich erinnere mich, es erschien, als ich in der Buchhändlerausbildung war. Damals hatten alle Piper-Taschenbücher hellbraune (ich schreibe lieber nicht die Assoziation, die mir dazu gerade durch den Kopf geht) Umschläge, eine gezeichnete Illustration und geschwungene Titelschriftarten… Das Buch habe ich x-mal verkauft, aber bisher nicht gelesen. Hm… Noch mehr Nabelschau ertrage ich nicht an einem Tag, also bis morgen.

Wenn ihr neugierig geworden seid:

Harald Lesch/Thomas Schwartz, Unberechenbar – das Leben ist mehr als eine Gleichung, Herder Verlag, ISBN 978-3-451-39385-3, € 18,- (Österreich € 18,60) [Und nicht vergessen: bitte beim lokalen Buchhändler eures Vertrauens bestellen😉]

Unberechenbar – 4.1.2021

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Unser Energiehunger ist groß. Mit „unser“ sind die Industriestaaten gemeint. Bezahlen müssen diese Gier die (Menschen in den) Staaten, die selbst sorgsam mit ihren Ressourcen umgehen, fast immer zwangsweise, weil sie von der weltweiten Reichtumsentwicklung abgekoppelt sind. Wir nutzen alle durch die Bank relativ gedankenlos Technologien, deren Komponenten meist unter katastrophalen sozialen und ökologischen Bedingungen in 3.-Welt-Ländern aus dem Boden geholt werden.

Unser Technikkonsum (auch der des Bloggens übrigens, denn es geht ja nicht nur um unsere Endgeräte zuhause, sondern um die Verwaltung der Datenmengen und vor allem um die Kühlung der Server in den Rechenzentren) geht außerdem mit großem Energiehunger einher. Die Energie wird immer noch zum größten Teil aus Ressourcen gewonnen, die nicht regenerierbar sind. Zitat: „Denn wie es das Beispiel des Wassers zeigt: Die Frage der Energiegewinnung ist nicht nur ein technisches, ökonomisches und ökologisches Thema, sondern auch ein zutiefst politisches und soziales. Die Frage nach der Energie ist immer eine Frage der sozialen Gerechtigkeit innerhalb und zwischen Staaten.“ (S.60)

Ich sehe mich gerade außerstande, den nächsten Absatz kurz und dennoch zutreffend und unverfälscht in eigenen Worten wiederzugeben, aber ich kann nur mal wieder dringend empfehlen, das Buch selbst zu lesen. Auf jeden Fall regen die Autoren an, im Gegensatz zu der gestern genannten „Streckengeschäftsmentalität“ Vorräte anzulegen. Und zwar kluge Vorräte, keine Hamstereien. Kluge Vorräte sind mit Achtsamkeit angelegt und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Ressourcenschonend, in die Zukunft (nicht unsere eigene, sondern die unserer Kinder und Enkel) blickend. Wertschöpfend und wertschätzend statt wertvernichtend. Das gilt nicht nur für Vorräte an Lebensmitteln und allerlei Waren, sondern das gilt vor allem auch für Bildung und den Umgang mit Wissen.

So weit erstmal für heute. Wenn ihr neugierig geworden seid:

Harald Lesch/Thomas Schwartz, Unberechenbar – das Leben ist mehr als eine Gleichung, Herder Verlag, ISBN 978-3-451-39385-3, € 18,- (Österreich € 18,60) [Und nicht vergessen: bitte beim lokalen Buchhändler eures Vertrauens bestellen😉]

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