Der Lack ist ab…

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…die Erfahrung machen ja wir alle irgendwann. Die einen früher, die anderen später (oder vielleicht auch nur durch Sachzwänge?), und ganz ehrlich, es ist doch schon mal beruhigend, dass auch männliche Schauspieler nicht frei sind von den entstehenden Herausforderungen (Probleme klingt von vornherein so negativ). Denn landläufig sagt man doch immer, dass es für Männer jenseits der 40 wesentlich einfacher ist, an gute Rollen zu kommen als für gleichaltrige Frauen, unter anderem weil Männer mit grauen Schläfen distinguiert wirken, Frauen dagegen nicht mehr taufrisch sind, sondern verbraucht (Mir ging als erstes „abgewirtschaftet“ durch den Kopf. Ist das nicht furchtbar, wie sehr man sich doch an Klischees orientiert, sogar wenn man alterstechnisch zur Zielgruppe von Ratgebern gehört? Und sich selbst auch natürlich ganz anders sieht?)

Wie ich in einem früheren Beitrag schon erwähnte, ist das Buch in erster Linie ein Ratgeber für Männer, die sich in diesem gefährlichen Alter (eine Nachbarin nennt es „zweite Pubertät“, ich finde, das trifft es bei so manchem ganz gut) befinden. Je nachdem, wie gut man so jemanden kennt und wie weit man sich auf vermintes Gebiet vorwagen mag oder darf, kann es also durchaus mal abends auf dem Sofatisch liegen oder zu einem passenden Geburtstag verschenkt werden😉. Übrigens war ich, als ich schrieb, ich sei mir nicht sicher, ob ich das alles wissen wolle, was er beschreibt, bei dem Themenkomplex „Hämorrhoiden, Prostata und Darmspiegelung“. Da reichen mir doch eindeutig die frauenspezifischen Problemchen.

Im weiteren Verlauf des Buches geht es aber auch um alltägliche Vergesslichkeit (nein, nicht jedes tüddelig sein ist gleich ein Vorbote von Demenz, puh), um die Perspektive der eigenen Endlichkeit, die sinnlosen Vergleiche mit anderen, die wir offenbar krankhaft verinnerlicht haben (Und wozu die sozialen Medien Vorschub leisten, denn wer stellt schon Selfies bei Instagram ein, wenn er einen Hexenschuss hat oder eine Trigeminus-Neuralgie?) In diesem Zusammenhang fühlte ich mich so richtig heimelig bei dem Kapitel über Klassentreffen.

Mein Fazit: Ja, in erster Linie ein Männerbuch. Es hat mich als Frau aber auch nicht umgebracht, sondern an manchen Stellen amüsiert und an anderen zum Nachdenken gebracht. Nicht alles ist neu, was Kai Wiesinger schreibt, aber so manches gehört in die Kategorie „das muss mir immer mal wieder jemand sagen, damit ich es verinnerliche“. Klar, die eine oder andere Stereotype über das Verhältnis von Männern und Frauen oder über angeblich typische weibliche Verhaltensweisen fehlt auch nicht, aber wenn sich die Herren der Schöpfung dann besser fühlen, geschenkt. Ach so, wichtig ist vielleicht noch folgende Info: Da Herr Wiesinger Schauspieler ist, nicht Arzt, Psychologe oder was auch immer, hat er zu den einschlägigen Themen nicht in die Gegend phantasiert, sondern sich bei entsprechenden Fachleuten über die Hintergründe informiert. So etwas sollte normal sein, aber wir alle wissen, dass man es in der heutigen Zeit besser mal explizit erwähnt😉.

Bibliographische Angaben: Kai Wiesinger, Der Lack ist ab, Fischer Taschenbuch, ISBN 978-3-596-70677-8, € 11,-

Wenn das Wasser kommt

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Den Zusatz „Ein Essay“ hatte ich doch glatt überlesen, als ich mir das Leseexemplar bei Netgalley runterlud. Aber so kam es, dass ich in einem Rutsch beim Warten auf die abendlichen Nachrichten das gesamte Büchlein durchlesen konnte.

Kann nicht. Darf nicht. Geht nicht.

So charakterisiert Rutger Bregman seine niederländische Heimat und ihre Menschen. Und diese Aussagen tragen sie so lange vor sich her, bis eine Katastrophe eintritt. Ab dann sind die Niederländer allerdings in der Lage, das Unmögliche möglich zu machen. Spätestens seit 1953 gäbe es sonst große Teile der Niederlande nicht mehr. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass dieser Essay 2020 geschrieben, für die deutsche Ausgabe aber um einige spezifisch deutsche Informationen durch Susanne Götze erweitert wurde.

Jedenfalls, ausgehend von der großen Flutkatastrophe 1953 in den Niederlanden und der neun Jahre später Hamburg verwüstenden Sturmflut breitet Bregman seine These aus, dass die Menschheit erstens ziemlich geschichtsvergessen ist und zweitens, dass immer die Neigung da ist, zu sagen „Wird schon nicht so schlimm kommen“. Bemerkenswert, denn eigentlich steht diese Haltung ja im krassen Gegensatz zur typischen „German Angst“.

Die surreale Absurdität liest sich dann beispielsweise so:
„Noch schlimmer trifft es die Ostfriesischen Inseln, deren Untergrund aus Sand besteht. Sie liegen ungeschützt gegen jede Sturmflut vor der Nordseeküste und ragen nur wenig über den Meeresspiegel hinaus. Viele dieser Inseln haben Schutzdünen aus Sand, auf denen sogar teilweise Häuser stehen. Bei einem Meeresspiegelanstieg ab einem Meter und einer Zunahme von Sturmfluten sind sie stark gefährdet, Hotels und Ferienhäuser erste Opfer der Fluten. Aus diesem Grund verklagte eine Familie von der Nordseeinsel Langeoog die Europäische Union auf schärfere Klimaziele – und scheiterte 2021 am Europäischen Gerichtshof.[41]Was manche Bewohner schon heute nicht mehr schlafen lässt, ist dem Immobilienmarkt offenbar komplett egal: Ein Grundstück auf Langeoog in der Nähe zum Strand kostet spektakuläre 7200 Euro pro Quadratmeter. Eine geeignete Versicherung, die künftige Schäden mit abdeckt, bietet allerdings niemand mehr an. (6. Kapitel)

Wie bitter muss es für die Journalistin Susanne Götze gewesen sein, ihr Nachwort mit diesen Worten zu beginnen:
„Kaum hatte ich den Stift für die Erweiterung des Textes von Rutger Bregman beiseitegelegt, da passierte es. Das Wasser kam. Noch hatte ich den Satz von Michael Kleyer aus Oldenburg im Ohr: «Natürlich gibt es unwahrscheinliche Konstellationen. […] Aber wir wissen, dass diese Extremwetter durch den Klimawandel zunehmen. Wir können das ernst nehmen – oder wie bei den großen Fluten Mitte des Jahrhunderts hoffen, dass alles nicht so schlimm kommt. »Es war unheimlich, fast surreal, dass dieser Essay so schnell von den Ereignissen überholt wurde. Erftstadt, Schuld, Altenahr – diese überschwemmten Orte in Westdeutschland haben im Juli 2021 die so «unwahrscheinlichen» Konstellationen erfahren. Die ganze Republik konnte tagelang verfolgen, dass die angebliche Sicherheit, in der wir uns in Deutschland wiegen, nur ein schöner Schein ist. Als die braunen Wassermassen zwischen den Fachwerkhäusern brausten, Menschen auf den Dächern auf die Helikopter warteten und Einwohner nach ihren Angehörigen suchten, wurde diese Illusion begraben. Das Unwahrscheinliche wurde wahr, aus Sicherheit wurde Angst, aus Schwarzmalern wurden plötzlich Propheten. All das, was dieser Text beschreibt, wurde uns in den vergangenen Monaten wie durch einen Spiegel vorgehalten. Doch nach fast 200 Toten, Tausenden zerstörten Existenzen und apokalyptischen Szenen aus den Flutgebieten dankt niemand den Propheten, die es ja schon wussten. Keiner vergibt Orden dafür, dass man recht hatte. Und wer wollte sie auch haben?“

Und erst die Diagnose dessen, was wirksame Maßnahmen zu oft verhindert:
„Für eine echte Krisenvorsorge müsste die Politik aber weit vorausdenken. Dieses langfristige Denken fehlt in Politik und Wirtschaft.“
So lange das Denken und Handeln bestimmt ist von Legislaturperioden und Geschäftsjahren, so lange kann man kein vorausschauendes Denken, geschweige denn Handeln erwarten. Und so lange niemand zugeben mag, dass Verbesserungen erstmal weh tun können, ehe sich ihr Sinn zeigt, bleibt das Denken deswegen „Wird schon nicht so schlimm.“

Bibliographische Angaben: Rutger Bregmann/Susanne Götze, Wenn das Wasser kommt, Rowohlt Verlag, ISBN 978-3-499-00729-3, € 8,-

„Ohne Rücksicht!“

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Wer kennt sie nicht, die Zeitung mit den vier Großbuchstaben? Und wer kennt nicht den Ruf, der ihr vorauseilt? Als ich noch zur Schule ging, so Ende der 70er Jahre oder auch Anfang der 80er, kursierte der Spruch „Mutter drehte Kind durch den Fleischwolf. BILD sprach als erstes mit dem Klops!“ und ich wusste überhaupt nichts damit anzufangen, denn im Haus meiner Eltern fand die BILD schlichtweg nicht statt. Mit zunehmendem Alter sah ich die Schlagzeilen, wenn ich beim Bäcker in der Schlange stand oder nach der Schule im Kiosk mein Schokokuss-Brötchen holte. Ich fand sie stets sehr merkwürdig, dachte mir aber nicht so sehr viel dabei. Das änderte sich erst mit der Buchhändler-Ausbildung, denn es gab auch ein Zeitschriften-Regal in der Buchhandlung. Das tägliche Austauschen der Tageszeitungen und die wöchentlichen Remittenden gehörten zum Aufgabenbereich der Azubis im ersten Lehrjahr.

Also, ich hätte ja wissen können, was auf mich zukommt, wenn ich dieses Ebook in die Hand nehme. Allerdings ist es bis heute so, dass diese Zeitung nicht die Schwelle unseres Hauses überschreitet und ich daher nie so ganz genau weiß, was dort alles so geschrieben wird. Ich muss gestehen, für dieses Buch habe ich fast vier Monate gebraucht. Mit vielen Pausen zwischendurch, denn ich mochte mir die geballte Ladung wiedergegebenen Mist nicht auf einmal antun. Chapeau an die beiden Autoren, die alles, was sie beschreiben, sauber recherchiert und dokumentiert haben. Ich frage mich, was braucht man als Ausgleich, um bei dieser Tätigkeit seelisch gesund zu bleiben.

In den letzten Monaten hat man ja auch, wenn man nicht selbst dieses Blatt liest, mitbekommen, dass der Chefredakteur offensichtlich „Compliance“-Probleme hat, was sehr wohlklingend und elegant umschreibt, dass er keinerlei Skrupel hat, Frauen, Minderheiten und Opfer von Straftaten gnadenlos zu instrumentalisieren. Ich weiß nicht, was ich ekelhafter finden soll: Die absolut menschenverachtende Art, Journalismus zu betreiben, die Bereitschaft von ausgebildeten JournalistInnen, das beruflich mitzumachen oder die Treue von viel zu vielen Lesern zu diesem Blatt, in das ich nicht mal auf dem Wochenmarkt meinen Fisch eingewickelt haben möchte.

So ziemlich jede Bevölkerungsgruppe ist schon in ehrverletzender Weise durch den Kakao gezogen worden (Das ist noch viel zu harmlos gesagt, denn zu häufig werden geradezu Existenzen zerstört!), vom Hartz-IV-Empfänger bis zum hochdotierten Wissenschaftler, Spitzensportler ebenso wie Spitzenpolitiker, von Frauen, queeren Personen, Migranten gar nicht erst zu reden. (Wer käme zum Beispiel auf den Gedanken, bei einem männlichen Fußballprofi in der Öffentlichkeit zu spekulieren, wie gut er denn „bestückt“ sei oder da sei in der Rückansicht ja ein prächtiger Knackarsch zu erkennen! Bei den Spielerinnen werden aber ständig Äußerlichkeiten betont, ehe auch nur ansatzweise auf die Leistung auf dem Spielfeld eingegangen wird.) Trotzdem lesen aus allen diesen gesellschaftlichen Gruppen Menschen tagtäglich diese Zeitung und mehr noch: selbst seriöse Parteien oder Medien nutzen die Berichte als Referenzen!

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass in diesem Herbst Zeitungspapier knapp ist? Bloß für ein Schmierenblatt mit dicken schwarzen und roten Lettern, da scheint genügend Kapazität vorrätig zu sein…

Mein Fazit: Ja, es mag den einen oder die andere geben, die mir bescheinigen, dass ich in manchen Dingen heillos naiv bin. Ich habe einfach riesige Schwierigkeiten, es auf die Kette zu kriegen, dass dieses Geschäftsmodell funktioniert. Obwohl ich weiß, dass es so ist. Aber dieses Buch habe ich trotz meiner Schwierigkeiten als sehr wichtig empfunden. Eine andere Rezensentin schrieb, die Leute, die total auf BILD stehen, erreiche man leider eher nicht und ich gebe ihr Recht mit dieser Einschätzung. Aber ich hoffe doch sehr, dass es Menschen gibt, die bisher eher gleichgültig waren und zukünftig diese Art „Journalismus“ nicht mehr hinnehmen wollen.

Bibliographische Angaben: Mats Schönauer/Moritz Tschermak, Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet; Verlag Kiepenheuer & Witsch, ISBN 978-3-462-05354-8; € 18,-

PS: Beim Schreiben des Beitrags ging mir immer wieder von den Ärzten das Lied „Lasse reden“ durch den Kopf…

Im Garten deiner Sehnsucht

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Ich gebe es gern zu, als erstes war ich von dem wunderschön gezeichneten Cover angetan, weil es so eine friedliche Atmosphäre zauberte, die ich sehr gut gebrauchen konnte, als ich mir das Leseexemplar herunterlud. Das Wort „Garten“ im Titel zog mich ebenso magisch an. Ein schöner, leichter Sommerroman, so kommt es mir vor, wenn ich mich auf visuelle Eindrücke verlasse. Außerdem mag ich Geschichten über die us-amerikanische Lebensart außerhalb der Großstädte, mich fasziniert das ländlich oder kleinstädtisch geprägte Leben dort.

Aber dass es so simpel nicht sein würde, darauf hatte mich ja schon der Werbetext hingewiesen. Und richtig, ich wurde beim Lesen hineingezogen in diese Geschichte und konnte nicht aufhören.

Zwei Häuser, die eine gemeinsame Geschichte haben, am Ufer des Lake Michigan. Zwei Familien, schicksalhaft miteinander verbunden, obwohl sie auf den ersten Blick nicht vergleichbar sind. Wunden, eher seelisch als körperlich, frische und alte, die Heilung suchen. Und dazwischen immer wieder einerseits die erdenden Szenen in den Gärten, Infos über und Magie der Blumen; andererseits die Fragen nach der (Un-)gerechtigkeit von Kriegen. Schönheit und Abscheuliches.

Ganz bewusst schreibe ich diese Zeilen, ehe ich das Buch beendet habe, denn ich ahne, es wird noch eine Krise geben und hoffentlich eine Katharsis. Einen Sinn hinter allen Verletzungen. Im Hintergrund frage ich mich gleichzeitig, warum ich das so dringend wünsche. Denn es gibt im Leben nun mal nicht immer einen erkennbaren Sinn, nicht für jedes Unglück Heilung, keine Garantie auf ein Happy End. Vermutlich ist es die unausrottbare Hoffnung, ohne die wir vieles nicht ertragen könnten, die hinter diesem Wunsch steht. Aber diese Spannung möchte ich unter keinen Umständen spoilern und deswegen kommt meine Besprechung auch heute und zu genau diesem Zeitpunkt.

Ich empfinde das Buch als sehr einfühlsam, berührend und konnte bisher über kleine, komische Alltagssituationen schmunzeln und einige Minuten später über die Grausamkeiten, die Kriegsveteranen (überall in der Welt übrigens) mit sich herumschleppen müssen, bittere Tränen vergießen. In diesem Sinn beste Unterhaltung, wenn man nicht gerade nach eitel Sonnenschein sucht.

Bibliographische Angaben: Viola Shipman, Im Garten deiner Sehnsucht, Fischer Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3-596-70036-3, € 10,99

Die Provence hat (mal wieder) gerufen

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Das Cover zog mich bereits magisch an, versprach es doch Entspannung, Ruhe und Lavendelduft in der Nase. Schon witzig, dass ich in diesem Sommer abwechselnd echt herausfordernde Sachbücher und dann wieder leichte Urlaubslektüren lese. Obwohl ich gar keinen Urlaub mache. Aber es ist einfach meine Art, zu den Inhalten der Umweltthemen und gesellschaftlichen Problemen einen Ausgleich zu finden.

Umso überraschter war ich, als dieses Buch gleich zu Beginn mit einem typischen Klischee brach: Die Protagonistin Helen ist alles andere als begeistert, dass ihr Freund Leo sie zu einem spontanen Urlaub in die Provence „entführt“, in einem alten VW-Bulli, der Zicken macht wie eine alternde Opern-Diva. Denn sie ist kurz davor, eine wichtige Präsentation für ihre berufliche Zukunft erstellen zu müssen und setzt sich damit selbst gewaltig unter Druck.

Es kommt, wie es kommen muss, die beiden landen mit einem kaputten Bulli in einem abgelegenen Ort, sogar in einem kleinen Hotel, das von einer deutschen Aussteigerin geführt wird. Während Leo also alle Hebel in Bewegung setzt, das altersschwache Gefährt wieder reisetüchtig zu machen, entschließt sich Helen, die Gegend zu erkunden, wenn sie schon Zwangspause einlegen muss. Dort erliegt sie dem Duft des Lavendels und mit einigen Umwegen auch schließlich dem Charme des Lavendelladenbesitzers…

Nach einigem Hin und Her und etlichen Verwicklungen gibt es dann aber eine neue, überraschende Wende und es stellt sich heraus, dass Träume manchmal gut daran tun, genau dieses zu bleiben.

Ein warmherziges Buch, das Spaß beim Lesen macht, stellenweise das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt (Gut, dass von einigen Gaumenfreuden die Rezepte dabei sind!) und eine höchst angenehme Auszeit aus dem Alltag bietet.

Bibliographische Angaben: Marion Stieglitz, Lavendeltage in der Auberge de Lilly, Aufbau Taschenbuch, ISBN 978-3-7466-3725-9, € 10,–

Was wäre, wenn…

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Ich war unter anderem wegen der Themenauswahl ziemlich neugierig auf dieses Buch, kannte aber die Kolumnen von Christoph Koch nicht. Nun haben es Kolumnen an sich, dass sie umfangreiche Themen nicht erschöpfend behandeln können, sondern nur Denkanstöße geben.
In dieser Richtung ist das Buch auf jeden Fall gelungen, mehr noch, es weckt in mir zumindest mehr Fragen als es Antworten gibt. Bei einigen Themen, meist solchen, mit denen ich mich bereits vorher beschäftigt hatte, kam es mir allerdings so vor, als ob irgendwie beim Schreiben „die Luft ausging“, ich hätte mir mehr pointiertes gewünscht.
Aber das ist ja nur meine ganz persönliche Sichtweise, für Menschen, die gern viele Themen kurz und generalistisch streifen, ist es möglicherweise genau das richtige Buch, um ins Nachdenken zu kommen.

Fazit: Das Buch und ich sind nicht unbedingt kompatibel, aber das sollte niemanden abhalten, es selbst zu testen.

PS: Für alle, die an solchen Zukunftsszenarien und Gedankenspielen interessiert sind, gibt es von der Tagesschau auch den Zukunftspodcast „Mal angenommen“, vermutlich überall, wo man Podcasts hören kann.

Ausflug nach Italien

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Ich hatte es ja versprochen, von meinem literarischen Ausflug zu erzählen. Es war einfach notwendig, mich zwischendurch abzulenken von all dem, was wir als Gesamtheit, mal mehr und zum Glück auch mal weniger, verbocken. Aber mit dem Lesetagebuch geht es auch noch weiter.

So machte ich mich auf, um Amalfi und die dazugehörige Küste zu entdecken. Ganz gemütlich vom heimischen Lesesessel aus. Ich schätze, es ist unnötig zu sagen, dass mich schon das Cover in Urlaubsstimmung versetzt hat. Die Geschichte selbst dreht sich zu großen Teilen um Eis, Gelato (schon das Wort zergeht auf der Zunge…), in den schönsten Geschmacksrichtungen und mit unheimlich viel Liebe. Ansonsten werden abwechselnd zwei Erzählstränge gleichermaßen umeinander verwoben und aufgedröselt. Es geht um die Eismacherin Livia und den Autoverkäufer Mario, sie lebt und arbeitet in Amalfi, er stammt vom Comer See und ist als Tourist dort.

Diese beiden Menschen prallen mit elementarer Wucht und gleichzeitig ganz zart aufeinander. Diese scheinbaren Gegensätze faszinierten mich das ganze Buch über und die Art und Weise, wie die Geschichten der beiden aufeinander zulaufen, ist irgendwie ganz anders als ich es bisher irgendwo gelesen habe, auch wenn die Grundzutaten ganz ähnlich sind wie in zahlreichen anderen Beziehungsromanen auch. Am Anfang wunderte ich mich, wie bei einer solchen Erzählung noch so viele Seiten „übrig sein“ konnten, aber diese Seiten waren gut gefüllt. Ich glaube, ich muss nicht extra erwähnen, dass ich manche Eissorte am liebsten direkt beim Lesen probiert hätte. Vermutlich ist es aber figurfreundlicher, sich auf die Phantasie beschränken zu müssen…

Ganz am Ende musste ich über mich selbst lachen, denn da ich so schnell ganz sicher nicht nach Italien und an die Amalfiküste reisen werde, bemühte ich Google Earth und Wikipedia, um mir mindestens einen kleinen Überblick über das Setting zu verschaffen. Reisen bildet eben auch, selbst virtuelles Reisen.

Das einzige, was mich gestört hat: Mal wieder das Wörtchen „kleine“ im Titel.

Bibliographische Angaben:

Roberta Gregorio, Die kleine Eismanufaktur in Amalfi, Ullstein TB, ISBN 978-3-548-06445-1, € 9,99 (auch als eBook erhältlich)

Und jetzt gehe ich in die Küche, Brötchen backen. Früh am Sonntagmorgen sind die genauso lecker wie Gelato. Immerhin backe ich seit drei Monaten das erste Mal wieder selbst Dinkelbrötchen…

Liebe, lavendelblau

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Als ich das Buch vor einer Stunde durchgelesen (man könnte auch „gehechelt“ sagen) hatte, musste ich erstmal eine kleine Runde bügeln, um wieder im profanen Hier und Jetzt anzukommen, so zauberhaft hat mich diese leichte und doch auch irgendwie gehaltvolle Sommergeschichte berührt.

Leicht, weil sie ganz flüssig zu lesen ist und die typischen Provence-Klischees und die Träume von Lavendel, Oliven, ockerfarbener Erde und warmer Sonne auf der Haut bedient. Kostprobe gefällig?

„Zuerst fällt mir ein Tisch mit verschieden eingelegten grünen und schwarzen Oliven auf. Von ihnen möchte ich mir nachher welche abfüllen lassen. Die Düfte, die mich umschweben, sind in ihrer Vielfalt geradezu berauschend. Ich rieche Thymian und Rosmarin, Knoblauch und Käse, und ein Stand mit Salamiwürsten verströmt einen Hauch von Trüffelaroma und Walnuss. Es gibt auch Kleidung und Kosmetik, Seifen in verschiedensten Farb- und Duftrichtungen, einen wunderschönen Blumenstand mit Hortensien. Außerdem Hüte und Tischdecken, die kunstvoll mit Ornamenten und Blütenmotiven bestickt sind. Und ich sehe jede Menge farbenfrohe Basttaschen, von denen ich eine in Knallpink mit Verzierungen in die Höhe hebe. Ich stelle sie zurück. Wie von selbst gleitet meine Hand über ein sommerliches Blumenkleid in provenzalischem Stil. In Hamburg würde kaum jemand so eines tragen, doch hier sehe ich viele Frauen, die sich mit beneidenswert natürlicher Eleganz darin bewegen. Vor einem Spiegel dreht sich gerade eine Französin. Die Händlerin berührt das Kleid und macht ihr irgendein Kompliment. Wie sie darin aufblüht, diese Frau, ich kann den Blick kaum von ihr abwenden und möchte ihr am liebsten zurufen: Kauf es!“ (aus Kapitel 11)

Gehaltvoll, weil die Geschichte auch die schwierigen Passagen einfühlsam erzählt. Eine Trennung ist nicht mal so einfach nebenbei, ebenso wenig, wie man aus einer Urlaubslaune heraus sein bisheriges Leben auf den Kopf stellt, zack – jetzt ist alles anders. Ausnahmen bestätigen die Regel, klar, aber im Allgemeinen setzt man sich mit diesen Dingen auseinander.

„Wenn es dein Wunsch ist – fang damit an, und zwar noch heute!“ Oje, dieser Spruch arbeitet in mir. Eine Binsenweisheit? Vielleicht, aber manchmal braucht man einen Anstupser von außen. Ich habe drei Wünsche (wie von der berühmten Fee…) , aber das Anfangen ist aus unterschiedlichen Gründen eine ganz andere Sache. Meinen Garten endlich so hinzubekommen wie ich es vor meinem inneren Auge habe, ist die letzten eineinhalb Jahre an den blöden Sehnenrissen gescheitert, also immerhin noch im Bereich des Möglichen, wenn ich wieder komplett einsatzfähig bin. Meine kleine Nähmanufaktur etwas mehr zu professionalisieren, ist schon kniffeliger. Dazu muss ich nicht nur Herrin meiner Arme sein, sondern ich brauche auch mehr Zeit dazu, denn immer zwischendurch wieder aufhören, weil das Telefon klingelt und irgendjemand meine Hilfe braucht, ist nervig. Und einen Roman zu schreiben, dafür würde ich mich am liebsten erstmal zwei Wochen irgendwo einigeln und komplett aus dem Verkehr ziehen. Eine Idee schlummert im Hinterkopf, aber die Ruhe fehlt, sie ordentlich auszuarbeiten. Also bleibt es für den Moment beim fragmentarischen Bloggen und dem Rezensieren von anderen Büchern…

Genug geschwafelt, zurück zum aktuellen Exemplar. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen, ich habe nicht einmal ein ganzes Wochenende gebraucht, um sie durchzulesen. Hatte Kopfkino von provenzalischen Wochenmärkten inklusive Dufthalluzinationen, ich konnte mir das unglaublich türkisblaue Wasser des Lac de Sainte-Croix bildlich vorstellen, obwohl ich bisher nur aus Reiseführern von seiner Existenz wusste, ich verspürte die deutliche Sehnsucht, wieder einmal nach Südfrankreich zu fahren. Auch wenn es nur für einen Urlaub wäre.

Dazu kommt, dass der Roman eine einfühlsame und manchmal fast poetische Sprache hat, die Stimmungen leise und eindrücklich wiedergibt. Es hat mir einfach sehr viel Spaß gemacht, Sarahs Geschichte zu lesen. Daumen hoch!

Bibliographische Angaben:

Hannah Juli: Liebe, lavendelblau; Ullstein Taschenbuch, ISBN 978-3-548-06440-6, € 10,99

Krimi-Urlaub in Frankreich

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Früher waren es lange Zeit die englischen Krimis, die mich begeisterten, zwischendurch machte ich den unvermeidlichen kriminalistischen Ausflug nach Venedig. Die winterlangen skandinavischen Abgründe des Menschlichen konnten mich nie so richtig überzeugen, die sind mir meist zu düster. Und nach langer Abstinenz von allem, was mit Mord und Totschlag zu tun hatte, zog mich Frankreich an. Zunächst das Perigord, dann die Bretagne und seit einigen Monaten mache ich jetzt mit Commissaire Duval die Côte d’Azur unsicher.

Auf die Bücher gestoßen bin ich über einen Umweg, denn zunächst hatte ich von der Autorin etwas ganz anderes gelesen und bin dabei auch auf ihre Krimis neugierig geworden. Diese spielen in Cannes, wo Christine Cazon auch wohnt. Die Stadt kannte ich bisher nur von den Filmfestspielen, nun lerne ich sie auch von einer ganz anderen, weniger glitzernden Seite kennen, aber gleich der erste Fall für den Commissaire findet immerhin im Dunstkreis des Festivals statt.

Außer dem Lokalkolorit (Ähm, ich habe da eine ganz neue Eigenart entwickelt, ich schaue mir die Orte per Google Earth von oben an. Gilt das schon als neurotisch oder ist das noch ein Spleen?) gefällt mir die Person des Commissaires, er ist ein ziemlich normaler Mensch für einen Krimiprotagonisten. Klar, er trägt seine kleinen Baustellen mit sich herum, aber alles im Rahmen. Und sie nehmen nicht zu viel Raum ein in der Handlung.

Bemerkenswert finde ich es, dass in französischen Krimis das Zelebrieren der Mittagspause mit qualitativ unterschiedlichem Essen, einem Vin du table und dem Kaffee danach mindestens genauso wichtig ist wie die Lösung des Falles. Man muss Prioritäten setzen und es ist ja auch ganz logisch, dass der Verstand nur dann gut arbeiten kann, wenn der Körper ordentlich gefüttert wurde.

Im Laufe der letzten Wochen habe ich mich also durch die ersten drei Duval-Bände gelesen und dabei etwas über die südfranzösische Mentalität gelernt, erfahren, dass Cannes eher eine kleinere Stadt ist (Irgendwie hatte ich immer die gesamte Stadt für so glamourös gehalten wie das Festival. Denkste!) und auch über die Probleme, die Menschen in Südfrankreich beschäftigen. Denn die Konflikte, die auftreten, wenn großer Reichtum auf bittere Armut trifft, konservatives Hinterwäldlertum auf liberale Weltoffenheit und europäische auf nordafrikanische Mentalität, sie werden immer mal wieder ganz beiläufig thematisiert.

Die drei Bücher, die ich bisher kenne, haben mich auf mehr neugierig gemacht und auch mal wieder das Fernweh angeheizt. Ist lange her, dass wir zuletzt in Südfrankreich waren. Die kleinen Dörfer, wilden Bergbäche, die Märkte mit den vielen Düften, Geschmäckern und der Farbexplosion, das würde mich schon mal wieder reizen…

Christine Cazon: Mörderische Côte d’Azur (ISBN 978-3-462-04642-7, €11,-), Intrigen an der Côte d’Azur (ISBN 978-3-462-04751-6, € 9,99), Stürmische Côte d’Azur (ISBN 978-3-462-04883-4, € 9,99), alle Kiepenheuer & Witsch

Sommer, Sonne, Strand, Bücher

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Jetzt ist erstmal Schluss mit den schweren Brocken. Ehe der Sommer komplett abgearbeitet ist und in diesem Jahr auch nicht nur erfreuliches in seinem Füllhorn bereitstellt. Wenn der Urlaub für mich in diesem Jahr auch „nur“ aus zweiter Hand darin bestand, mit meiner Segelcrew zu telefonieren und dann anhand von Google Earth ihren Kurs nachzuvollziehen, so habe ich in der Zeit allein zu Hause nicht nur den gesellschaftlichen und den Klimawandel literarisch beackert.

Immer schön abwechselnd war die Devise. Ihr wisst ja, es zieht mich und uns gern ans Wasser. Obwohl ich auch die Berge (und die Bergseen) mag. Genial wäre es, wenn die Alpen an irgendeiner Stelle in Deutschland bis ans Meer reichen würden, so ähnlich wie die See-Alpen in Südfrankreich… Vielleicht sollte ich mir das aber lieber nicht wünschen, wer weiß? Naja, bei meiner Auswahl beschloss ich, zunächst Wangerooge eine Stippvisite abzustatten. Immerhin kenne ich mich dort minimal aus (ist bei der Größe nicht weiter schwierig), denn eine unserer Töchter hat einige Saisons dort gearbeitet, unter anderem in der schönen Jugendherberge. Dort haben wir sie natürlich auch besucht. (Übrigens sind wir seitdem auch Mitglieder im Jugendherbergsverband, obwohl wir sie selten nutzen. Aber die können zurzeit auch jedes zahlende Mitglied gut gebrauchen…).

Die Geschichte „Der Sommer der Inselfreundinnen“ ist leicht verdaulich, mit einer anrührenden Familiengeschichte. Eigentlich sogar zwei, einmal die Familie von Marle, der Protagonistin, zum anderen die Immigrantengeschichte von Federicos Eltern, die es als neapolitanische Pizzabäcker in den 70er Jahren nicht leicht hatten, da die Deutschen ganz andere (eben deutsche) Vorstellungen von italienischem Essen pflegten als die, die es von klein auf kannten. Nebenbei geht es um anscheinend „unmögliche“ Beziehungen, wenn das Verhältnis von Alters- oder Bildungsniveau von Männern und Frauen mal ganz einfach auf den Kopf gestellt wird.

Mein Fazit: Schöne Urlaubslektüre für den Strandkorb, gern auf Wangerooge, denn da kann man alle Szenenorte gleich einem Realitätscheck unterziehen.

Als nächstes fuhr ich einmal quer über die Deutsche Bucht und besuchte St. Peter Ording. Eines meiner Sehnsuchtsziele, seit meine Freundinnen im Jahr 1983 oder ’84 mit dem Wohnwagen einer Familie eine Woche allein dort Urlaub machen durften, allerdings leider ohne mich, meine Eltern hatten etwas dagegen, weil sie uns zu jung dafür wähnten. Spoiler: Die Anderen haben es gesund und munter überlebt und keine kam schwanger aus dem Urlaub zurück😄. Einige Jahre später schmiss ich jeden Montag Abend um 18:55 Uhr den Fernseher an, denn es kam „Gegen den Wind“, mit Ralf Bauer und Hardy Krüger jr. als Surfcracks. Nun habe ich seit einiger Zeit die Bücher von Tanja Janz entdeckt, wenn ich einen Kurztrip an den wunderbaren Strand mit den markanten Pfahlbauten brauche, denn ob ihr es glaubt oder nicht: Ich habe es immer noch nicht geschafft, tatsächlich mal dort hinzufahren!

Das Schöne an den Ording-Büchern der Autorin ist, dass mit Abwandlungen immer wieder dieselben Leute vorkommen, natürlich wird immer eine persönliche Geschichte erzählt, aber die geht teilweise so reihum von Buch zu Buch. Dadurch ist es inzwischen wie ein Nach-Hause-kommen, und es macht einfach Spaß und lenkt so perfekt vom nicht immer so spaßigen Alltag ab.

Von der schleswig-holsteinischen Nordseeküste, quasi durch den imaginären Nord-Ostseekanal an die Ostsee und dort auf dem kürzesten Weg nach Rügen. Da immerhin war ich schneller als die Segler, die teilweise den Wind immer aus der verkehrten Richtung hatten auf ihrem Weg von Heiligenhafen über Fehmarn nach Grömitz und von dort über Großenbrode zurück. (Immerhin kannten die Mädels hinterher alle Buchhandlungen in den angelaufenen Orten…).

Auf Rügen spielt „Bernsteinsommer“ von Anne Barns. Auch so ein Buch mit Wiedererkennungseffekt, denn auch ihre Protagonistinnen tauchen immer mal wieder auf, allerdings in unterschiedlichen Orten, auch mal in Hanau, in München, auf Norderney oder Juist. Finde ich sehr sympathisch, denn meine Ausrede dafür, dass ich noch nicht selbst einen Roman fertigbekommen habe, ist unter anderem, dass ich mich nicht für eine Gegend entscheiden kann, wo er stattfinden soll🤣. Also so macht man das dann: man schreibt mehrere Bücher quer durch Deutschland. Pfiffig. Ach ja, nicht ganz unwichtig zu erwähnen, außer den oft unheimlich sympathischen Heldinnen und Helden gefallen mir auch immer die Backrezepte sehr gut, nach und nach und so, wie es meine Schulter zulässt, werde ich die alle mal nachbacken. Die stimmigen Naturbeschreibungen mit dem liebevoll ausgesuchten Personal der Bücher und diesen kulinarischen Schmankerln zusammen ergeben für mich zumindest eine schöne Freizeitbeschäftigung, ein gelungenes Dreigängemenü. Egal ob an einem schattigen Plätzchen bei Hitze oder mit Tee und Salzkaramell bei Gewitter im Schaukelstuhl, ich mag die Geschichten von Anne Barns sehr gern.

Bibliographische Angaben (In alphabetischer Reihenfolge) :

Anne Barns, Bernsteinsommer, Harpercollins, ISBN 978-3-7499-0020-6, 12,00 €

Brigitte Janson, Der Sommer der Inselfreundinnen, Ullstein, ISBN 978-3-8437-2493-7, 8,99 €

Tanja Janz, Leuchtturmträume, Harpercollins, ISBN 978-3-7499-0124-1, 12,00 €