Wassermangel und kein Ende

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/mittendrin-edersee-101.html

Viele Jahre sind wir am hinteren Ende des Edersees vorbeigefahren, wenn es Anfang Oktober war und in Frankfurt die Buchmesse losging. Und an der Eder entlang, die sich durch Kurhessen schlängelt. Eine wunderschöne hügelige Landschaft, im goldenen Herbst mit bunten Blättern und glitzernder Wasseroberfläche. Über die Existenz des Stausees haben wir nie großartig nachgedacht, er war immer da.

Aber seit ein paar Jahren geht dem Edersee im Sommer das Wasser aus. In diesem Jahr war es besonders heftig. Ich kann den Frust, den der Segelschuleninhaber im Beitrag äußerte, gut nachvollziehen, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob die Anrainer der Oberweser tatsächlich so kaltschnäuzig sind wie er es vermutet. Über den niedrigen Weserpegel habe ich ja auch schon geschrieben und ich kann mir gerade gar nicht so recht vorstellen, wie niedrig er gewesen wäre, wenn überhaupt kein Wasser mehr aus dem See abgelassen worden wäre (wobei es mich wundert, dass da überhaupt noch abgelassen wurde, ich hätte volles Verständnis gehabt, wenn die Hessen dichtgemacht hätten). Jedenfalls ist es sowohl im See als auch im Fluss heikel, wenn das Wasser niedriger, wärmer und sauerstoffärmer wird. Hauptleidtragende sind zunächst mal die leidenden Wassertiere, erst dann der Mensch.

Bis auf 84 cm war in Porta der Pegel geschrumpft, jetzt ist er wieder bei 98 cm. Die Tendenz allerdings bereits wieder fallend.

Am Rhein wird vehement die Vertiefung der Fahrrinne gefordert. Was sich aus wirtschaftlicher Sicht logisch anhört, stellt mich aber vor die Frage: Wenn die Fahrrinne tiefer ist, ist aber doch trotzdem nicht mehr Wasser dort vorhanden, sondern sie wird automatisch schmaler, oder habe ich irgendwas so ganz und gar nicht verstanden?
Bisher war es jedenfalls so, wenn der Mensch in Naturhaushalte eingegriffen hat, hat sich die Gesamtlage auf Dauer meist eher verschärft als besser zu werden.
Ich habe irgendwo gelesen: „Die Natur rächt sich nicht an den Menschen. Wir haben sie kaputtgemacht.“ So einfach ist das. Es rächt sich höchstens, dass wir sie nicht respektiert haben.

Einmal mehr habe ich viele Fragen und nur wenige Antworten.

Schon wieder die Weser

97 cm!

Das ist der aktuelle Pegelstand in Porta. Die letzte Wasserstandsmeldung hier auf dem Blog war am Samstagnachmittag noch 10 cm mehr.
Es geht bergab. In mehrerer Hinsicht übrigens. Denn als ich heute Vormittag mit dem Rad zur Arbeit fuhr, natürlich nicht zwischen Bundesstraße und Eisenbahnlinie entlang, sondern mit einem kleinen Umweg durch die Weserwiesen, zwischen zwei ehemaligen Kiesteichen, da sah ich dieses:

Am Freitag, als ich das letzte Mal dort entlang fuhr, lag der Krempel dort noch nicht. Wenn ich bedenke, dass die Straße nicht öffentlich, sondern durch Schranken an allen Zufahrten gesichert ist, macht mich das ganz schön sauer. Aber eine der Schranken steht leider die meiste Zeit offen. Die ehemaligen Kiesteiche sind Pachtgewässer des Angelvereins. Überall stehen Schilder, dass dort nur Befugte hindürfen, dass Grillen, offenes Feuer, Bootfahren und Schwimmen in den Teichen verboten ist. Das mag man gut finden oder auch nicht. Es ist aber leider so, dass das Verbot erstens notwendig zu sein scheint (ein paar Flusskilometer aufwärts sind vor drei Wochen zwei junge Leute in so einem Teich ertrunken und erst nach einer Woche gefunden worden, denn diese Baggerteiche haben äußerst heimtückische Strömungen und Strudel!) und zweitens sowieso eher nicht befolgt wird(ratet: es liegen dort auch immer wieder Einmalgrills😡 in der Gegend herum, samt Kohletüte und Resten von Fleischverpackungen und leeren Bierflaschen), dort wird auch mit Luftmatratzen, SUPs und Gummibooten herumgefahren und sogar geschwommen.

Ein Stück weiter stromaufwärts dokumentierte ich den sinkenden Flusspegel:

Der Kanuanleger in Barkhausen liegt nun ganz auf dem Trockenen und auch der Anleger für die Fahrgastschiffe schwimmt nicht mehr, sondern liegt auf Grund. Und der Wald südlich des Kaiser-Wilhelm-Denkmals wird mit jedem Tag herbstlicher anzusehen vor lauter Trockenheit.
Als ich heute Mittag wieder nach Hause fuhr und mir der Fahrtwind in die Nase blies, roch es nach einer typisch spätsommerlichen Mischung aus trockenem Boden, überreifen Brombeeren (die dort überall reichlich wachsen), trockenem Laub und Rinde.

Die Luftfeuchtigkeit ist seit gestern leicht gestiegen, da es innerhalb von 24 Stunden sage und schreibe einen ganzen Liter Wasser auf den Quadratmeter getröpfelt hat, aber die zunehmende Schwüle macht die Hitze nicht unbedingt erträglicher.

Heute Nachmittag hüte ich also im Büro das Telefon und kriege überhaupt nichts so richtig auf die Reihe, weil der Morgen in der Buchhandlung mental sehr anstrengend war. Drölfzig mal erklären, dass Schulbücher, die erst jetzt (nachdem die Schule vor einer Woche angefangen hat) bestellt werden, sehr wahrscheinlich ein paar Tage bis Wochen Lieferzeit haben, weil sie bei den Grossisten ausverkauft sind, manche sogar nachgedruckt werden müssen. Ungefähr die Hälfte von diesen Gesprächen unter Zuhilfenahme des Übersetzers der Tante Gugel (Aber woher soll ich den Damen ansehen, ob sie ukrainisch oder doch eher russisch sprechen? Das sieht man ja nicht an der Nasenspitze.) Immerhin, gut, dass es dieses Feature gibt, ansonsten bleiben Hände, Füße, ein paar Brocken Englisch bei meinen Gesprächspartnerinnen und immer das diffuse Gefühl, die Namen nicht richtig verstanden zu haben. Und ich frage mich, warum die Schulen dafür keine Sammelbestellungen aufgeben. Wenn ich mir vorstelle, in einem fremden Land, dessen Sprache ich nicht kenne, zu wildfremden Menschen in die Läden zu gehen und etwas Benötigtes kaufen zu müssen, gruselt es mich doch auch, warum sollte das für die Ukrainerinnen anders sein?

Ehe der Hitze-Brei in meinem Hirn überhand nimmt, schaue ich mir dann lieber einen Film an. Und zwar diesen hier, den ich euch vorstellen möchte, weil – ja, weil er sehr schön meine Heimatgegend ins Bild setzt:

https://www.ardmediathek.de/video/heimatflimmern/mit-dem-kanu-ueber-die-weser/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWY0MTc3OTQ5LTRlZWQtNDdlYy1hNTdhLWFmYWQyZDU2OTNkNg

Wasserstandsmeldung Weser

Gestern früh las ich in der Tageszeitung einen Artikel, dass der Weser langsam das Wasser ausgeht. Laut „Pegelonline“ war zu der Zeit am Pegel Porta noch ein Wasserstand von 126 cm. Auf der Oberweser war bereits der Schiffsverkehr eingestellt, bei uns hier profitieren wir (noch) von der Staustufe in Petershagen, der Rückstau sorgt unter anderem dafür, dass die Versorgung des Mittellandkanales aus der Weser noch gewährleistet ist (Ja, auch der Kanal verliert Wasser. Nicht so viel wie die Weser, aber auch dort findet Verdunstung statt.) In Hameln sah das schon ganz anders aus, dort waren es gestern früh 66 cm. Werra und Fulda, die Quellflüsse der Weser, sind schon ziemlich flach, aber auch die Diemel- und die Edertalsperre können nicht mehr viel Wasser abgeben.

Der Zeitungsartikel inspirierte mich, auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad einen Abstecher an die Kanueinsetzstelle am Porta Bahnhof zu machen. Es sieht noch nicht so spektakulär aus wie am Rhein, aber viel Wasser ist da definitiv nicht:

Bild 1: Blick auf die andere Weserseite nach Barkhausen. Kanuten haben dort schon Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen.
Bild 2 und 3: Der Schiffsanleger für die Fahrgastschifffahrt sieht noch gut versorgt aus, aber das täuscht. Bis hier kann die „weiße Flotte“ nicht mehr fahren, es ist zu flach.
Bild 4 und 5: Mein Standpunkt ist eine Kanueinsetzstelle. Normalerweise geht das Wasser mindestens bis an die unterste Stufe heran, manchmal sogar etwas mehr. Aktuell ist von der Oberkante des Brettes bis an die Wasseroberfläche mehr als ein halber Meter Platz, Kanus einsetzen klappt nicht, denn wie man auf Bild 6 und 7 sieht, ragen die Steine teilweise aus dem Wasser.

Jetzt, wo ich dieses schreibe, ist der Pegel Porta auf 107 cm gesunken. Nennenswerte Regenfälle werden uns nicht angekündigt. Und ich bin gerade ganz froh, dass ich in meinem Garten die Brennnesseln und Disteln stehengelassen habe. Nicht, dass diese Absicht dahintergestanden hätte, aber es ist hier immer noch relativ viel Grün zu sehen, weil der Boden fast flächendeckend beschattet wird. Wind und Sonne kommen jedenfalls nicht zum Zug. Und das, obwohl ich nur die Tomaten, Chilis und Paprika an der Hauswand relativ sparsam mit dem restlichen Regenwasser aus dem Tank versorge.

Mittellandkanal

Das Wasserstraßenkreuz in Minden fasziniert mich seit meiner Kindheit. Mit etlichen Verwandten und Bekannten habe ich seitdem schon Fahrten mit einem Fahrgastschiff dort unternommen, mitsamt Schleusung in die Weser. Natürlich war es ganz besonders spannend, als ich selbst noch Kind war. Aber auch als Erwachsene, die ihren eigenen Kindern dieses technische Meisterwerk nahebringen wollte, fand ich es immer lohnenswert.

Am Mittwoch, den 2. März 2022 sind die Fotos oben entstanden. Ich hatte in Minden eine knappe Stunde Wartezeit und habe das wunderbare Wetter genutzt. Auf den ersten beiden sieht man die alte sogenannte „Schachtschleuse“ mit den imposanten Türmen aus Wesersandstein. Die neue, größere Schleuse ist direkt rechts daneben, fällt aber kaum auf bis auf den grünen Mast, der direkt an der neuen Schleusenkammer steht. Ab Bild 3 ist die Sicht in Richtung Osten, nach Hannover hin. Dort wird die Weser überquert, und zwar gibt es die „Alte Fahrt“ und stromabwärts (links) daneben die „Neue Fahrt“, die notwendig wurde, damit Europaschiffe passieren können (das war auch der Grund für die neue Schleuse). Sieht man auf den Bildern 3-5. Bild 6 zeigt das Frachtschiff, das aus Richtung Hannover kam und dann zur Schleuse abbiegt, weil es wahrscheinlich die Weser abwärts Richtung Nienburg oder Bremen befährt. Es ist zwar ein Schüttgutfrachter, aber etwas zu groß, um weseraufwärts zu fahren.

Auf dem 7. Foto sieht man die „Alte Fahrt“, die nur noch für die Fahrtgastschiffe genutzt wird und ansonsten Trainings- und Regattastrecke für den Bessel-Ruderclub und die Drachenboote der KSG ist. Deswegen ist auf dem kleinen Stichkanal (Bild 8), der zum Pumpwerk (Bild 9+10) führt, ein Sportbootanleger zu sehen. Das Pumpwerk (übrigens ein wunderschönes Industriedenkmal, oder?) sorgt über den Weserdurchstich (Bild 11) für einen gleichbleibenden Wasserstand im Kanal.

Die nächsten Fotos (12-14) zeigen die alte Kanalbrücke, die jetzt bereits seit über 100 Jahren steht und neben dem Kanal auch noch einen Fuß- und Radweg hat. Auf dieser Brücke stehe ich für die Fotos 15-20. Auf Bild 15 blicke ich weseraufwärts, 16 zeigt noch einmal das eigentliche Wasserstraßenkreuz, 17 ist ein Blick nach Süden auf die Porta Westfalica: links davon das Wesergebirge (zieht sich ungefähr bis Hameln) mit dem Fernsehturm, rechts das Wiehengebirge (bis Osnabrück) mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Die Porta Westfalica ist der Durchbruch durch diese beiden Mittelgebirgsketten, wo sich die Weser aus dem Mittelgebirge einen Weg in die norddeutsche Tiefebene bahnt.

Bild 18: Die Weser fließt hier von rechts nach links durchs Bild, der Wasserweg in der Mitte ist die Zufahrt zu den verzweigten Mindener Industriehäfen. 19 und 20 zeigen das Pumpwerk von der gegenüberliegenden Seite. Wunderschön und mit Schachtschleuse und Pumpwerk ein Gesamtbild liebevoller Baukultur ist der Brückenkopf (Bild 21), davon gibt es insgesamt vier Stück. Die Fotos 22 und 23 zeigen nochmals den Stichkanal und die Alte Fahrt, und Bild 24 ist die Ansicht des Ganzen von oben (Quelle: Google Earth).

Es macht Spaß, sich zur Abwechslung mal wieder mit der Geschichte der eigenen Umgebung zu beschäftigen, außerdem macht es mir einmal mehr bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, in Frieden und Freiheit über seine Zeit bestimmen zu können. Gerade in den letzten Tagen ruft es in mir große Dankbarkeit hervor und ich denke, wir alle, die wir den zweiten Weltkrieg nicht miterlebt haben und hier in Mitteleuropa von kriegerischen Auseinandersetzungen weitestgehend verschont blieben, wissen oft gar nicht so recht, was das wirklich wert ist.

Luft und Wasser satt

Alle zwei Nächte Orkanböen, so muss es wirklich nicht weitergehen. Zum Glück flaut der stürmische Wind so langsam ab, statt dessen heißt es an der Weser: „Wasser marsch!“

Heute früh hatte ich in Minden einen längeren Gesprächstermin, der mich mental ziemlich beschäftigte, deswegen fuhr ich danach an die Weser, auf den großen Platz, der als Parkplatz, Kirmes- und Konzertfläche (im September kommen sowohl die Toten Hosen als auch die Ärzte dorthin), als Wohnmobilstellfläche und aktuell Corona-Testzentrum genutzt wird. Aber seht selbst:

Innerhalb der letzten Tage ist die Weser heftig angestiegen, überflutet sind hier der Weserstrand inklusive zwei Beachvolleyballfeldern, teilweise die Disc-Golf-Anlage und eine Zufahrt zum Parkplatz unter der Brücke.

Von links nach rechts: Auf der gegenüberliegenden Flussseite ist bereits der Fußweg und ein Stück des Weserradweges am Glacis überschwemmt. Während dort immer noch die Motorsägen brummen, um vom Sturm umgestürzte Bäume auf den Glaciswegen zu beseitigen, sind die städtischen Mitarbeiter auch parallel damit beschäftigt, Wege zu sperren, weil sie unter Wasser sind. Die Bäume, die auf dem zweiten Bild anscheinend in der Flussmitte stehen, sind normalerweise am Ufer des Weserstrandes zu finden. Und natürlich landet man am Fuß der Treppe eigentlich nicht direkt im Fluss!

Und hier noch ein Blick von der Weserbrücke, im Hintergrund die Fischerstadt mit der alten Stadtmauer (auch die wurde in der Vergangenheit bereits überspült), im rechten Bereich des Bildes sieht man die vor einigen Wochen aufgebaute „Pegelschlange“ (sieht ein bisschen aus wie das Marsupilami), die auf dem Gelände der „Stadtblänke“ steht. Diese wurde als Überschwemmungsgebiet mit Tümpeln vor drei (?) Jahren angelegt. Wenn das Wasser noch weiter steigt, gibt es sogar eine Art Insel in Minden.

Ich merke schon, ich habe total Lust, in den nächsten Wochen hier das eine oder andere Foto einzustellen, das meine Heimat ein bisschen ins Licht rückt, denn wie sie hier im Radio immer sagen, ich wohne im „Schönsten Kreis der Welt“😉

Zum Abschluss noch ein Foto aus unserem Garten, wo sich zumindest an der Zierkirsche schon ein wenig Frühling ausbreitet, wenn auch sturmzerzaust:

Unverhoffte Zeit

Wer hat eigentlich den unsäglichen Ausdruck „die Zeit totschlagen“ erfunden? Ich meine, da klagen wir im Allgemeinen ständig darüber, dass wir zu wenig Zeit für dieses oder jenes haben. Wir würden mehr Sport machen, mehr lesen, öfter ins Theater oder Kino gehen, wenn wir denn nur die Zeit hätten…

Ich hatte heute Nachmittag unverhofft ein bisschen Zeit für mich, nur eine knappe Stunde, aber wegen der Entfernung und der Verkehrsdichte lohnte es sich nicht, während des Termins der Tochter nach Hause zu fahren und kaum angekommen, wieder zum Abholen fahren zu müssen. Eine Stunde im Auto sitzen, ohne Schatten (und leider auch ohne Wasser) war auch nicht so eine prickelnde Alternative.

Also fuhr ich zum Wasserstraßenkreuz, das ist nur eine kurze Strecke vom Standort des Termins entfernt, und spielte dort einfach mal Touristin. Schaute mir die Kombi aus alter Schachtschleuse und dem neuen Schleusenmonstrum daneben an,

spazierte Richtung Mittellandkanal, schaute einmal Richtung Schaumburg/Hannover, wo sowohl die „alte“ als auch die „neue Fahrt“ die Weser überqueren, und der Vollständigkeit halber auch einmal gen Westen, da geht es nach Osnabrück.

Und machte ganz viele Handyfotos. Beobachtete ein Schiff beim Abwärtsschleusen:

Und einiges in der Umgebung hab ich auch noch geknipst, unter anderem einen Schaukasten, der dringend mal einen Fensterputzer bräuchte und einen noch relativ jungen Mammutbaum:

Zwischendurch spuckte ein Passagierschiff drei Busladungen Rentner aus, die dann in der vollen Breite (ungefähr 5 Meter) die Promenade beschlagnahmten, wer daran vorbei wollte (ob mit oder ohne Abstand), musste einen Miniabhang hoch und über den Rasen schlurfen. Ein zweites Schiff der weißen Flotte war anscheinend mit einem Betriebsausflug unterwegs: eine Menge Männer jeden Alters und dazu eine Handvoll mittelalterliche Frauen. Was soll es sonst gewesen sein bei der Zusammensetzung der Passagiere?

Meine Zeit habe ich jedenfalls nicht totgeschlagen, sondern gut genutzt. Zum Entspannen.

Heimat von außen betrachtet

Wir waren im Fernsehen. „Wir“, das heißt in diesem Zusammenhang nicht ich oder meine Familie oder auch nur irgendein besonderer Mensch, sondern „wir“ als Mindener Land, als Mühlenkreis. Als Heimat von Störchen, Wildschweinen, urbanen Wanderfalken und neuerdings auch wieder Bibern.

Im WDR Regionalprogramm wurde die Sendung ausgestrahlt, die ein regional verknüpfter Tierfilmer produziert hat. Vor allem durch viele tolle Luftaufnahmen bot sich mir ein ganz anderer, aber sehr spannender Blick auf meine Heimat, die ich seit über 50 Jahren kenne und doch noch nie in dieser Weise wahrgenommen habe.

Abenteuer Erde: Der wilde Norden: Das Mindener Land | ARD-Mediathek (ardmediathek.de)

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