Rasen mähen

Heute habe ich das erste Mal in diesem Jahr selbst Rasen gemäht.

Irgendwann muss man ja wieder anfangen. Nach der ersten Wiese mit ungefähr 400 qm (die mähe ich immer selbst im Frühling, und zwar mit dem „kleinen“ Mäher, weil dort Margeriten wachsen, die dürfen natürlich nicht abgeschnitten werden) war ich ja noch ganz guter Dinge, trotz der vielen Kurven um die leider etwas spärlichen jungen Wildblumen herum.

Weil ich es langsam angehen wollte, hab ich die zweite, etwa gleichgroße, erst am Nachmittag unter den Mäher genommen. Als ich damit dann auch fertig war, humpelte ich schon.

Ein kleines Stück oberhalb der Terrasse hab ich dann noch geschafft. Danach war ich fix und fertig, mein rechter Oberschenkel brannte und fühlte sich an, als gehöre er nicht so richtig zum Rest des Körpers und mein Gemütszustand war mindestens drei Etagen unter der Erde.

Die große Wiese hinter dem Haus hat Edgar mit dem Aufsitzer gemäht und anschließend meinen Seelenfrieden wieder herzustellen versucht. Ja ich weiß, nach den Verletzungen in beiden Beinen kann ich froh sein, wie ich mich jetzt schon wieder bewegen kann. Trotzdem fällt es mir eben sehr schwer, wenn ich nur beim Wachsen aller Pflanzen zugucken kann, statt hier und da ordnend einzugreifen.

Immerhin, der erste Schritt ist getan und jetzt hoffe ich sehr, dass es langsam bergauf geht. („Lieber Gott, gib mir Geduld, aber flott!“🙈)